Firma

Allgemeines

FirmennameEsch & Cie., Ofenfabrik
OrtssitzMannheim
OrtsteilNeckarau
StraßeB 1, 3
Art des UnternehmensOfenfabrik
Anmerkungen1900: "..., Fabrik der "Musegrave's Original" Irischen Öfen". 1928: "Esch & Co.". 1957: Esch & Cie. GmbH. Fabrik in Neckarau, nahe der Fabrikstation.. Produktionsanlagen (1940): Schmelz- und Einbrennöfen, Emaillierwerk, Vernickelung, Schlosserei, Schamottefabrik, Schreinerei, Spenglerei
Quellenangaben[Reichs-Adreßbuch (1900)] [Mannheim, Kultur- u. Wirtsch-Zentr. (1928) XCVII] [Weltadreßbuch Emaille-Ind (1940)] [350 Jahre Mannheim (1957) 162]

Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1886 Gründung der Ofenfabrik. Sie kommanditiert von der Musgrave-Company in Belfast die Herstellung von Dauerbrandöfen und englischen Stalleinrichtungen.
1887 Das Unternehmen zählt 12 Mitarbeiter.
21.01.1887 Die Firma wird in das Handelsregister eingetragen.
1888 Es sind 1889 Öfen hergestellt.
1889 Der Betrieb wird vom Jungbusch auf das Boller`sche Anwesen auf Neckarauer Gemarkung verlegt.
1889 Es sind 1980 Öfen hergestellt.
13.03.1889 Herr Friedrich Hermann Esch erwirbt die Tonwarenfabrik F. A. Springer.
01.09.1889 bis 31.12.1889 Die Fabrik setzt eine eigene Gießerei in Betrieb.
1890 Es sind 1838 Öfen hergestellt.
1890 Das Unternehmen zählt 4 Beamte und 24 Arbeiter.
1891 Es sind 3278 Öfen hergestellt.
1892 Die Firma setzt die Ofen-Preise um 10 % herab.
1892 Es sind 4280 Öfen hergestellt.
1893 Neue Modelle kommen heraus, und die vorhandenen werden verbessert.
1893-1894 Es sind 4594 Öfen hergestellt.
1894 Die Firma setzt die Ofen-Preise nochmals um 10 % herab.
01.01.1894 Im Mannheimer Betrieb wird eine eigene Vernickelungs- und Emaillieranstalt eingerichtet.
1894-1895 Es sind 4673 Öfen hergestellt.
04.1894 Die Firma eröffnet in Frankfurt am Main eine Verkaufsfiliale.
04.1894 Herr Albert Schulze leitet die Filiale in Fankfurt am Main.
1895 Die Gießerei wird erweitert.
1895 Herr Albert Künkler, der Schwager von Herrn Esch, wird technischer Leiter der Firma.
  Herr Friedrich Hermann Esch beginnt mit dem Verkauf von Warmluftöfen.
12.1895 Das Unternehmen zählt 175 Arbeiter.
1896 Die Gießerei wird erweitert.
1896 Die Firma beginnt, die für die Öfen erforderlichen Schamottsteine selbst herzustellen.
1897 Die Geschäftsräume werden in die Fabrik verlegt.
1898 Eine Serie ganz einfacher, aber wesentlich verbesserter Rundöfen wird eingeführt.
1901 Die Produktion wird durch Arbeitseinschränkungen und Arbeiterentlassungen herabgesetzt.
1902 Seit der Gründung wurden 100 000 Öfen hergestellt.
01.03.1905 Der Gründer, Herr Friedrich Hermann Esch scheidet aus dem Unternehmen aus.
01.03.1905 Herr Albert Künkler tritt als persönlich haftender Teilhaber in das Unternehmen ein.
1906 Das Unternehmen zählt 20 Beamte und 200 Arbeiter.
1913 Eine Filiale wird in Hamburg, Lilienstraße eröffnet.
1914 Herr Gustav Friedrich Esch, der älteste Sohn des Fabrikgründers, übernimmt die Leitung des Unternehmens.
1914 Der Ofen "Mosel" kostet 56.- Mark.
1914 Der Stundenlohn eines Schlossers bei der Firma Esch beträgt zwischen 65 und 75 Pfg.
1914 Der Stundenlohn eines Formers bei der Firma Esch beträgt zwischen 70 und 80 Pfg.
1914 Der Stundenlohn eines Hilfsarbeiter bei der Firma Esch beträgt 44 Pfg.
17.03.1918 Herr Albert Künkler stirbt.
1920 Der Ofen "Mosel" kostet 280.- Mark.
1923 Der Ofen "Mosel" kostet 6 233 200 000.- Mark.
1929 Das Geschäft ist äußerst lebhaft infolge des strengen Winters.
01.04.1929 Das Geschäft wird von B1, 3 in das Haus Kaiserring 42 verlegt.
1933 Der Ofen "Mosel" kostet 76.- Mark.
1934 Das Verkaufslokal von Zeil 23 wird in die Liebfrauenstraße 5 verlegt.
1935 Eine Filiale wird in Berlin, Seydelstraße 12/13 eröffnet.
1936 Das Unternehmen zählt nahezu 300 Mitarbeiter.
1936 Der Stundenlohn eines Schlossers bei der Firma Esch beträgt zwischen 1.04 und 1.11 RM.
1936 Der Stundenlohn eines Formers bei der Firma Esch beträgt zwischen 1.15 und 1.27 RM.
1936 Der Stundenlohn eines Hilfsarbeiters bei der Firma Esch beträgt 66 Rpfg.
  Durch Kriegseinwirkung wird das Werk bis über 80 Prozent zerstört, die Fabrikation wird in bescheidener Form in verschiedenen Ausweichbetrieben aufrecht erhalten.
  Unter Führung des Sohnes des Gründers Herrn Gustav Friedrich Esch beginnt der Wiederaufbau unter Hinzuziehung eines kleinen Mitarbeiterstammes.

Produkte

Produkt ab Kommentar bis Kommentar
Dauerbrand-Kachelöfen 1928 [Mannheim (1928) XCVII] 1940 [Weltadreßb Emailleind (1940)]
Gußeisen 1940 [Weltadreßb Emaille-Ind (1940)] 1940 [Weltadreßb Emaille-Ind (1940)]
Luftheizungen 1928 [Mannheim (1928) XCVII] 1940 [Weltadreßb Emailleind (1940)]
Öfen 1886 Beginn (Gründung) 1936 Chronik 50 Jahre (1936)
Stalleinrichtungen 1928 [Mannheim (1928) XCVII] 1940 [Weltadreßb Emailleind (1940)]

Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller


Copyright © Albert Gieseler, Mannheim, Germany 2008