Christoph & Unmack Aktiengesellschaft


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Christoph & Unmack Aktiengesellschaft: Werksansicht


Allgemeines

Name of CompanyChristoph & Unmack Aktiengesellschaft
OrtssitzNiesky (Oberlausitz)
Postleitzahl02906
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenSiehe auch: "Maschinenfabrik J. E. Christoph AG". Mit Abt. Maschinenbau
Quellenangaben[Müller-Kalender (1926) Anh.] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 2225]

Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1882 Gründung der Ursprungsfirma "Doecker'sche Barackenfabrikation Christoph & Unmack" in Neuhof bei Niesky
29.11.1898 Gründung unter Übernahme der Firma "Doecker'sche Barackenfabrikation Christoph & Unmack" in Neuhof bei Niesky (Oberlausitz) und der unter der Firma "Christoph & Unmack" in Bunzendorf (Böhmen) betriebenen Fabriken mit einem Grundkapital von M 1.000.000,00.
1914 Vor dem Kriege 1914-18 stellt die Gesellschaft als reines Holzverarbeitungsunternehmen hauptsächlich transportable Baracken für das Sanitäts- und, Schulwesen sowie Holzhäuser in Tafel- und Blockbauweise her.
1. Weltkrieg Die Betriebe werden während des Krieges stark erweitert.
1917-1918 Errichtung einer Waggonfabrik.
1922 Fusion mit "I. E. Christoph A.-G. Maschinenfabrik", Niesky, damit Ausdehnung der Produktion auf Motoren, Dampfmaschinen, Kessel, Eisenkonstruktionen usw.
1926 Gründung der Christoph & Unmack Tiefbau G. m. b.H., Berlin.
1927 Aufnahme der Herstellung einer feuerhemmenden Innenbekleidung (C. & U.-Bauplatte DRP.) für den Holzhausbau.
02.06.1932 Die Hauptversammlung vom 2. Juni 1932 beschließt die Herabsetzung des Grundkapitals in erleichterter Form von RM 8.000.000,00 auf RM 2.400.000,00 durch Herabsetzung im Verhältnis 10 : 3.
17.06.1933 In der Hauptversammlung vom 17. Juni 1933 wird der Beschluß der Kapitalherabsetzung vom Juni 1932 bestätigt und eine weitere Herabsetzung des Grundkapitals in erleichterter Form auf RM 1.950.000,00 durch Einziehung von nom. RM 450.000,00 zusammengelegter Aktien beschlossen, die in Höhe von nom. RM 348.000,00 der Gesellschaft von Aktionärseite zu diesem Zweck unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, und von nom. RM 102.000,00 eigener Aktien. Der Buchgewinn von RM 450.000,00 wird zur teilweisen Deckung des Verlustes verwendet.
1934 Im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms macht die Gesellschaft für Verbesserung ihrer Anlagen und Einrichtungen erhebliche Aufwendungen.
1935 Weitere Verbesserung der Werksanlagen
1935 Beteiligung an der "Schlesische Zellwolle A.-G.", Hirschberg
1936 Erhöhung des Kapitals bei der "Christoph & Unmack Tiefbau G. m. b. H.", Berlin, von RM 5.000,00 auf Reichsmark 150.000,00 und gleichzeitige Übernahme weiterer Anteile, so daß die Beteiligung auf 75 % gesteigert werden kann.
1936 Zwecks schärferer Umschreibung des Arbeitsgebietes dieser Gesellschaft wird die Firmenbezeichnung in "Eisenbeton- und Tiefbau-Gesellschaft m. b. H. Christoph & Unmack" geändert.
1937 Ankauf mehrerer Wohnhäuser und von Gelände für Wohnungsbauten
1937 Infolge Beendigung der Abwicklung wird die Ostpreußische Holzbau G. m. b. H., Ortelsburg, und die Holzbau-Ostpreußen-Rotkrug G. m. b. H., Rotkrug, gelöscht.
1937 Der Gründungsanteil an der Schlesischen Zellwolle A.-G., Hirschberg (Riesengeb.), in Höhe von nom. RM 15.000,00 wird abgestoßen.
1938 Wiederinbetriebnahme eines Tochterwerkes im Sudetengau, das auf dem Gebiete des Holzbaues tätig ist.
1938 Ankauf mehrerer Wohngrundstücke und Bau von zwei Vierfamilien- und einem Zweifamilien-Wohnhaus.
1939 Bau mehrerer Wohnhäuser und Ankauf verschiedener Wohngrundstücke. Verkauf von Siedlungshäusern
1939 Umwandlung eines Tochterwerkes im Sudetengau in eine G. m. b. H., Tschernhausen, und ferner Beteiligung an der Eisenbeton- und Tiefbaugesellschaft m. b. H. Christoph & Unmack, Berlin.
01.11.1939 Mit Wirkung vom 1. November 1939 Ausgliederung der Werksabteilung Stahl- und Brückenbau in ein selbständiges Unternehmen unter der Firma Stahlbau Niesky G. m. b. H.. Niesky, und ferner Beteiligung an der Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Niesky G. m. b,. H., Niesky, sowie der Jugoslawischen Asbestminen-A.-G., Belgrad.
1940 Fortsetzung des Ausbaues der Werksanlagen.
01.04.1942 Durch Beschluß des Aufsichtsrats vom 1. April 1942 Berichtigung des Grundkapitals gemäß DAV vom 12. Juni 1941 um RM 1.3 Mill. auf RM 3,25 Mill. durch Heraufstempelung der Aktien auf RM 500,00. Der erforderliche Betrag einschließlich RM 130.000,00 Pauschsteuer wird gewonnen durch Entnahme aus der gesetzlichen Rücklage mit RM 330.000,00 und durch Entnahme aus freien Rücklagen mit RM 1.100.000,00.

Produkte

Produkt ab Kommentar bis Kommentar
Dieselmotoren 1926 [Müller-Kalender (1926) Anh.] 1926 [Müller-Kalender (1926) Anh.]