| Zeit |
Ereignis |
| 1883 |
Friedrich Fischer konstruiert die Kugelschleifmaschine. Mit ihr ist es möglich, gehärtete Stahlkugeln absolut gleichmäßig rund zu schleifen - und das auch noch in großen Stückzahlen. Dank dieser Innovation des "Kugelfischers" tritt das Kugellager von Schweinfurt aus seinen Siegeszug um die Welt an. |
| 1896 |
Friedrich Fischer stellt den Bauantrag für ein neues Werk am Bahnhof - der Übergang zu einer neuen industriellen Größenordnung. Pro Woche werden dort 10 Millionen Kugeln produziert. |
| 1897 |
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft |
| 02.10.1899 |
Friedrich Fischer stirbt im Alter von 50 Jahren an einem Schlaganfall. Er hinterläßt keine Nachkommen. 400 Mitarbeiter verlieren mit ihm, dem Erfinder-Unternehmer, die treibende Kraft. |
| nach 1899 |
Nach dem Tod von Friedrich Fischer gerät das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage, zumal die Krise in der Kugelindustrie, verursacht durch Überproduktion, hohen Wettbewerbsdruck, Schutzzölle etc., anhält. |
| 29.07.1905 |
Die Marke FAG beim Patent- und Markenamt in Berlin registriert. - Das eingetragene Warenzeichen in der Bedeutung Fischers Aktien-Gesellschaft ist rd. 100 Jahre später in weit über 100 Ländern geschützt. |
| 01.11.1909 |
Georg Schäfer übernimmt die Fabrik und wandelt sie zum 1. November in eine Offene Handelsgesellschaft um. |
| 1911 |
Wälzlager finden in immer mehr Automobilen Anwendung. Ray Harroun gewinnt das erste 500-Meilen-Rennen von Indianapolis in einem Marmon, der ausschließlich mit FAG-Kugellagern ausgerüstet ist. |
| 16.02.1912 |
Der FAG-Ingenieur Johann Modler entwickelt das winkeleinstellbare Tonnenrollenlager (D.R.P. Nr. 290 038 vom 16.2.1912). |
| vor dem 1. WK |
Mit hohem persönlichen Einsatz schafft Georg Schäfer ein international anerkanntes Industrieunternehmen. Die Exportquote steigt ? u.a. dank der sehr hohen Qualität der Wälzlager - auf 40 Prozent. |
| 1919 |
Nach Ausscheiden der Minderheitsgesellschafter Kirchner und Kuffer geht die Firma in den alleinigen Besitz Georg Schäfers und seines Teilhabers Hermann Barthel über. |
| 1922 |
Erstmals werden keramische Schleifplatten für die eigene Kugelproduktion selbst gefertigt. |
| 1922 |
Dr. Georg Schäfer wird Gesellschafter. |
| 1926 |
Beginn der Kegelrollenlagerfertigung |
| 1929 |
Während fast alle anderen deutschen Wälzlagerhersteller von der schwedischen VKF aufgekauft werden, bleibt FAG Kugelfischer unabhängig. Große Aufträge aus Russland helfen zu überleben. |
| 1933 |
Übernahme der 1868 gegründeten "G. u. J. Jaeger" in Wuppertal. - Dieses Unternehmen entwickelte das sogenannte Bundrollenlager, das erste erfolgreiche Zylinderrollenlager für Schienenfahrzeuge. |
| 1936 |
Gründung des ersten Auslands-Zweigwerks von FAG-Kugelfischer in Wolverhampton/Großbritannien. |
| 1940 |
Gründung der FAG Kugelfischer-Zweigwerke in Eltmann und Ebern |
| 1941 |
Umfirmierung in "Kugelfischer Georg Schäfer & Co." |