| Zeit |
Ereignis |
| 1833 |
GrĂŒndung von Brown & Sharpe durch David Brown und seinen Sohn Joseph. FĂŒr fast 20 Jahre ist die Reparatur von Uhren, Armbanduhren und wissenschaftlichen Instrumenten die HauptstĂŒtze der kleinen Firma. |
| 1850 |
Fertigung von StahlmaĂstĂ€ben (anstelle der ĂŒblichen HolzmaĂstĂ€be) durch Brown (spĂ€ter Brown & Sharpe) |
| 1850 |
Joseph Brown (spÀter Brown & Sharpe) erfindet seine LÀngsteilmaschine |
| 1850 |
Lucian Sharpe wird in Partnerschaft ĂŒbernommen, aber J. Brown bleibt die ganze Zeit technischer Leiter |
| 1851-1867 |
Brown & Sharpe benutzen angeblich hinterdrehte FrÀser |
| 1855 |
J. Brown baut eine Zahnradschneidemaschine, indem er einen FormfrĂ€ser verwendet. De Maschine wird zunĂ€chst nur fĂŒr den eigenen Bedarf gebaut. |
| 1860-1869 |
Das geschlossene zylindrische Spindellager taucht in den 1860er Jahren bei den Brown & Sharpe'schen RevolverdrehbÀnken auf |
| 1860-1869 |
Brown & Sharpe baut seit den 1860er Jahren flache Grenzlehren. |
| 1861 |
Unter dem EinfluĂ der NĂ€hmaschinenfabrikation entwickeln Brown & Sharpe die Robbins & Lawrence'sche Revolverdrehbank vor allem durch die Anbringung der - an sich bekannten - Selbstschaltung des Kopfes durch die Ausbildung verschiedener NormalgröĂen (4 Modelle) und praktische Ausstattungen. |
| 1861 |
Die UniversalfrĂ€smaschine zum FrĂ€sen unregelmĂ€Ăiger flĂ€chen wird gebaut |
| 1861 |
Frederick Howe (Providence Tool Company) sieht, daĂ die Spiralbohrer fĂŒr die Perkussionsnippel der Perkussionsgewehre von Hand gefeilt werden, und fragt J. R. Brown von der benachbarten Firma Brown & Sharpe. Desen Antwort ist, daĂ er die erste wirklich unverselle FrĂ€smaschine bauen werde. |
| 1862 |
Beginn des Schleifens von NĂ€hmaschinenteilen. Brown & Sharpe entwickelt eine Schleifmaschine zum Schleifen von Nadelbalken, FuĂbalken und Spindeln fĂŒr die Wilcox & Gibbs-NĂ€hmaschine. Obwohl einige dieser Schleifmaschinen fĂŒr den Verkauf gebaut waren, macht J. Brown praktische Erfahrungen in seiner eigenen Firma, da er sich eren UnzulĂ€nglichkeiten gut bewuĂt ist. |
| 1862 |
Die UniversalfrÀsmaschine von Brown & Sharpe wird öffentlich bekannt. |
| 14.03.1862 |
Die erste historische UniversalfrÀsmaschine wird von Brown & Sharpe an die Providence Tool Co. geliefert. |
| 1862 |
Bis Ende 1862 werden 10 UniversalfrÀsmaschinen gebaut, und danach steigt die Anzahl sÀndig. |
| 1864 |
Sweet erfindet den Ersatz der Gegenspitze des FrĂ€sdorns durch einen zylindrischen Zapfen mit Buchse (spĂ€ter bei den FrĂ€smaschinen von Brown & Sharpe ausgefĂŒhrt) |
| 1864 |
Brown & Sharpe erhÀlt das amerikanische Patent Nr. 45.294 auf hinterdrehte FrÀser. Diese tragen zur Entwicklung und Verbreitung der FrÀsmaschinen bei. |
| 1865-1876 |
Der Brown & Sharpe'sche hinterdrehte ZahnformfrĂ€ser mit Evolventenform in 8- und 15teiligen SĂ€tzen ist besonders bedeutungsvoll fĂŒr die Entwicklung der Zahnradbearbeitung wĂ€hrend dieses Zeitraums (1860er Jahre). |
| 1867 |
Auf der Pariser Weltausstellung sieht man von Brown & Sharpe eine UniversalfrÀsmaschine sowie eine Revolverdrehbank |
| 1867 |
Das Mikrometer regt Brown & Sharpe auf der Pariser Weltaussellung zur Aufnahme der Fabrikation dieses Werkzeugs und damit zu einer allgemeinen Steigerung der Werkstattgenauigkeit an. |
| 01.01.1868 bis 31.12.1867 |
Das erste Mikrometer von Brown & Sharpe dient noch als Blechlehre |
| 1868 |
Howe tritt in die Brown & Sharpe, wo er eine verbesserte FrĂ€smaschine fĂŒr Musketen-VerschuĂplatten entwirft (bereits 1863 bei der Providence Tool Co. produziert). sie wird Seite an Seite mit der Universalmaschine produziert und erscheint im Firmenkatalog als "No. 12 plain milling machine", wird aber im Handel als die "Howe Miller" bekannt. |
| 1868 |
J. Brown entwickelt die Idee einer "Universalschleifmaschine", aber sie wird beiseite gestellt. |
| 1873 |
Reinecker, Chemnitz, lernt auf der Wiener Weltausstellung FrÀser kennen, die auf HinterdrehbÀnken hergestellt wurden. Er erkennt die Bedeutung der von Brown & Sharpe ausgestellten hinterdrehten FrÀser und erwirbt die ersten amerikanischen Maschinen von Brown & Sharpe. |
| 1873 |
Die von Brown & Sharpe in Wien ausgestellten UniversalfrĂ€smaschinen besitzen zwei Klemmzeiger an der Teilscheibe des Universalteilkopfs fĂŒr das bequeme und sichere wiederholte Teilen der gleichen Lochzahl. |
| 1874 |
Entwurf der vorbildlich gewordenen Universalschleifmaschine mit hin- und herbewegtem WerkstĂŒcktisch und ruhendem, drehbaren Schleifscheibensupport. Brown selbst scheint daran nur einen kleinen aktiven Part zu spielen und scheint Entwurf und Konstruktion in den HĂ€nden seiner Mitarbeiter zu lassen. |
| 1875 |
Bau von gröĂeren UniversalfrĂ€smaschinen mit RĂ€dervorgelege und rundem Gegenhalter fr den FrĂ€sdorn, ohne Achsialverschiebung, mit HĂŒlsenfĂŒhrung des Gegenspitzentragarms. |
| 1875 |
Bis Mitte der 1870er Jahre wird der MeĂbereich der Mikrometer von Brown & Sharpe vergröĂert und damit die Benutzung fĂŒr den Maschinenbau ermöglicht. |
| 1876 |
Auf der Weltausstellung in Philadelphia werden im Bereich der Methodenbearbeitung insbesondere die amerikanischen Firmen William Sellers & Co. und Brown & Sharpe hervorgehoben. |
| 1876 |
Die Universalschleifmaschine von Brown & Sharpe mit hin- und herbewegtem WerkstĂŒcktisch und ruhendem, drehbaren Schleifscheibensupport wird erstmals in Philadelphia gezeigt. |
| 07.1876 |
Die Universalschleifmaschine wird einige Tage nach dm Tode von J. Brown in der Maschinenwerkstatt von Brown & Sharpe in Gang gesetzt. |
| 1880-1889 |
Die Vertikaldrehbank wird in den 1880er Jahren mit Revolverkopf ausgestattet (Bohr- und Drehwerk) und als kleines Modell als ausgesprochene Nabenlochbohrmaschine gebaut (Brown & Sharpe, Bullard) |
| 1880-1889 |
Brown & Sharpe bringt in den 1880er Jahre gute Wasserwaagen zum Ausrichten und AnreiĂen bei der Montage auf den Markt |
| 1885 |
Bis Mitte der 1880er Jahre bleibt Brown & Sharpe der einzige Hersteller der Mikrometerschraube. |
| 1885 |
Brown & Sharpe beschreibt 1885 in einer Druckschrift den doppelseitigen Grenzlehrdorn und die Grenzrachenlehre die mit einseitigem Maul als die ĂŒblichen. |
| 1888-1889 |
Der Brown & Sharpe-Drehautomat entwickelt sich aus der Worsley-Maschine (amerikanisches Patent Nr. 232.869 vom Jahre 1880) und wird Ende der 1880er Jahre gebaut. Seine grundsĂ€tzliche Neuerung ist die raschlaufende, fĂŒr die AusfĂŒhrung der verschiedenen Bewegungen jeweils eingeschaltete und die volle Umdrehung ausfĂŒhrende Hilfssteuerwelle. Der Revolverkopf ist nicht neu. |
| 1888 |
In den Katalogen von Brown & Sharpe tauchen um das Jahr 1888 Hinweise auf Grenzlehren auf. |
| 1890-1892 |
Das einmal ganz geschlitzte und zweimal eingeschlitzte Spindellager wird anfangs der 1890er Jahre von Brown & Sharpe und anderen amerikansichen Firmen vielfach ausgefĂŒhrt. |
| 1896 |
Der Brown & Sharpe-Drehautomat erhÀlt seine neue Bauart durch die im amerikanischen Patent Nr. 604.306 vom Jahre 1896 (Davenport) beschriebenen Verbesserungen. |
| .. |
Brown & Sharpe verwendet spĂ€ter bei der Werkzeugmaschinen-Spindellagerung die Antifriktionskurve (Schiele-Kurve, von Holtzapffel in den 1830er oder 40er Jahren erfunden) trotz seiner mangelhaften Nachstellbarkeit bei ungleichmĂ€Ăiger Abnutzung fĂŒr kleine, raschlaufende Spindeln ohne groĂen Achsialdruck (Zeit unbekannt) |