Buderussche Eisenwerke AG


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Buderussche Eisenwerke AG: Generaldirektor Kaiser (1895-1911)


Allgemeines

FirmennameBuderussche Eisenwerke AG
OrtssitzWetzlar (Hessen)
Stra├čeSchlie├čfach 61/62
Postleitzahl355xx
AnmerkungenZweck: Betrieb von Kohlen- u. Eisensteingruben und Hoch├Âfen, Herstellung und Verkauf von Roheisen, Erzeugung und Vertrieb der bei dem Hochofenbetrieb zu gewinnender Nebenprodukte, sowie Gu├čwaren. 1988: "Buderus Aktiengesellschaft" (s.d.)
Quellenangaben[Brockhaus Enzyklop├Ądie (1967) III, 417] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4081] [Vom Ursprung und Werden der Buderus'schen Eisenwerke]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
14.03.1731 Gr├╝ndung der Buderusschen Eisenwerke durch J. W. Buderus
13.03.1884 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Lollar unter ├ťbernahme des gesamten Gruben- und H├╝ttenbesitzes der fr├╝heren Handelsgesellschaft "Gebr. Buderus" mit einem Grundkapital von M 12.000.000,00.
1895 Die "Eisenwerke Lollar" geh├Âren bis 1895 den "Buderus'schen Eisenwerken"
17.08.1901 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1905 Aufnahme der "Eisenwerke Lollar Aktiengesellschaft" in Lollar
1907 Erwerb der Karlsh├╝tte in Staffel bei Limburg (Lahn)
1. Weltkrieg W├Ąhrend des Krieges 1914-1918 geht die Gesellschaft zur Stahlfabrikation ├╝ber.
1919 Aufnahme der "Aktiengesellschaft Westdeutsches Eisenwerk" in Kray.
1919 Die Gesellschaft besitzt seither s├Ąmtliche RM 1.800.000,00 Anteile der "Eisenwerke Hirzenhain G. m. b. H."
1920 Die Stahlfabrikation wird in die neugegr├╝ndete "Stahlwerke R├Âchling-Buderus A.-G." eingebracht.
1926 Erwerb der Mehrheit der Kuxe der Gewerkschaft Siebenplaneten
1927 Errichtung einer Schleuderrohrgie├čerei auf der Sophienh├╝tte in Wetzlar
1928 Auf der Abteilung "Westdeutsches Eisenwerk" in Kray wird eine Fabrik f├╝r die Herstellung von gu├čeisernen porzellanemaillierten Badewannen und sonstigen Sanit├Ątsgu├čwaren errichtet.
1929 Unter Aufgabe des Hochofenbetriebes der Georgsh├╝tte wird die Roheisenerzeugung auf der Sophienh├╝tte in Wetzlar zusammengefa├čt. Zu diesem Zwecke wird das Hochofenwerk der Sophienh├╝tte grundlegend erneuert und verbessert, so da├č die Leistungsf├Ąhigkeit der drei Hoch├Âfen in ├ťbereinstimmung mit dem gestiegenen Roheisenbedarf auf j├Ąhrlich 275000 t gesteigert wird.
1929 Das Elektrizit├Ątswerk wird ganz nach der Sophienh├╝tte verlegt und das alte Kraftwerk der Main-Weser-H├╝tte abgeworfen.
1930 Auf der Sophienh├╝tte Verbesserungen der Kraftanlagen.
1930 Inbetriebnahme einer neuen Trockengasreinigungsanlage [auf der Sophienh├╝tte?]
1930 Der Betrieb der "Geiger'schen Fabrik f├╝r St├Ądtekanalisation G. m. b. H.", Karlsruhe, wird von der "Steuerwerk A.-G." ├╝bernommen, die ihn als "Abteilung Geiger" in erweitertem Umfange fortf├╝hrt.
01.01.1931 Mit Wirkung ab 1. Januar Verpachtung der ├ťberlandzentrale mit Ausnahme der Stromerzeugungsanlagen an die "Preu├čische Elektrizit├Ąts-A.-G.", Berlin.
06.05.1932 Laut Hauptversammlungsbeschlu├č vom 6. Mai 1932 werden die "Eisenwerke Hirzenhain G. m. b. H.", deren s├Ąmtliche RM 1.800.000,00 Anteile die Gesellschaft bereits besitzt, mit dieser verschmolzen.
11.10.1932 Auf der ordentliche Generalversammlung des "Hessen-Nassauischen H├╝ttenvereins G.m.b.H." wird der Abschlu├č eines Interessengemeinschaftsvertrags mit Buderus beschlossen.
24.11.1932 Durch Beschlu├č der au├čerordentlichen Hauptversammlung vom 24. November 1932 wird eine Interessengemeinschaft mit der "Hessen-Nassauischen H├╝ttenverein G. m. b. H.", Biedenkopf-Ludwigsh├╝tte, unter gleichzeitigem Erwerb von mindestens 76 % des Stammkapitals der genannten Gesellschaft genehmigt. Im Verfolg dieses Beschlusses werden ├╝ber 90 % der ausstehenden Anteile der G. m. b. H. erworben. Von dem Gesellschaftskapital der "Hessen-Nassauischen H├╝ttenverein G. m. b. H." von Reichsmark 4.410.000,00 befinden sich im Eigenbesitz des H├╝ttenvereins RM 385.200,00 Von den restlichen RM 4.024.800,00 sind RM 3.007.600,00 durch Umtausch gegen Aktien im Verh├Ąltnis von 1:1. RM 794.100,00 gegen Barzahlung von RM 300,00 f├╝r nom. RM 1.000,00 Anteile in den Besitz der Buderus'schen Eisenwerke ├╝bergegangen. Die hingegebenen RM 3.007.600,00 Aktien werden bei der Mitteldeutschen Creditbank Niederlassung der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt (Main), f├╝r die umtauschenden Gesellschafter der "Hessen-Nassauischen H├╝ttenverein G. m. b. H." deponiert mit der Ma├čgabe, da├č die Gesellschafter davon RM 1.000.000,00 Aktien am 31. Dezember 1936, Reichsmark 1.000.000,00 Aktien am 31. Dezember 1937 und restliche RM 1.007.600,00 Aktien am 31. Dezember 1938 abrufen k├Ânnen.
11.12.1933 Das Gesellschaftskapital der "Hessen-Nassauischen H├╝ttenverein G. m. b. H." wird durch Beschlu├č der au├čerordentlichen Gesellschafterversammlung vom 11. Dezember 1933 im Wege der vereinfachten Kapitalherabsetzung auf RM 2.205.000,00 herabgesetzt und auf RM 3.000.000,00 wiedererh├Âht. Die Kapitalerh├Âhung wird in vollem Umfange von den Buderus'schen Eisenwerken ├╝bernommen. Mit der Vereinigung mit dem "Hessen-Nassauischen H├╝tten-Verein" setzt Buderus seine Entwicklung zu einem gro├čen, vielleicht sogar dem gr├Â├čten Gie├čereikomplex fortgesetzt. Zu dem eigenen Anteil an dem Felderbesitz im Lahn-Dill-Kreis und in Oberhessen von 16.48 % treten 8.3 % Anteil des H├╝ttenvereins, so da├č Buderus mit nunmehr 24.78 % Anteil nach der Fried. Krupp A.-G. (31.58%) den gr├Â├čten Anteil im Gebiet hat.
1935 ├ťbernahme des erh├Âhten Gesellschaftskapitals von RM 1.000.000,00 der Breuer-Werke G. m. b. H., Frankfurt (Main)-H├Âchst, einer Auffanggesellschaft f├╝r die in Liquidation getretene Breuer-Werk A.-G. in Frankfurt (Main)-H├Âchst.
1935 Es wird das Gesamtverm├Âgen der "Portland-Cementwerke G. m. b. H.", Wetzlar, und der "Gesellschaft zur Errichtung von Wohnh├Ąusern m. b. H.", Lollar, auf die Buderus'sche Eisenwerke, Wetzlar, ├╝bertragen.
1935 Der Besitz an Grubenfeldern wird an einigen Stellen durch Neuerwerb abgerundet.
1935/36 ├ťbernahme des Hessisch-Nassauischen-H├╝ttenvereins durch Buderus
07.05.1935 Die Hauptversammlung vom 7. Mai 1935 beschlie├čt eine Herabsetzung des Grundkapitals durch Einziehung der nom. RM 300.000,00 Vorzugsaktien Abschlu├č eines langj├Ąhrigen Abkommens mit der "Preu├čischen Bergwerks- und H├╝tten-A.-G.", Berlin, ├╝ber den Bezug von Eisenstein aus dem Feldbesitz dieser Gesellschaft im Dilltal.
18.11.1935 Auf einer au├čerordentlichen Gesellschafter-Versammlung des "Hessen-Nassauischen H├╝ttenvereins G.m.b.H." soll die ├ťbertragung von deren Verm├Âgen auf Buderus erfolgen.
19.11.1935 Durch Beschlu├č der au├čerordentlichen Hauptversammlung vom 19. November 1935 der Buderus'schen Eisenwerke wird das Verm├Âgen der "Hessen-Nassauischen H├╝ttenverein G. m. b. H." auf die Buderus'schen Eisenwerke auf Grund der Umwandlungsbilanz vom 1. September 1935 ├╝bertragen, wobei die Inhaber der noch ausstehenden H├╝ttenvereins-Anteile im Betrage von RM 111.550,00 (vor der Zusammenlegung RM 223.100,00) in bar, und zwar zu pari, abgefunden werden.
19.12.1935 Nach einstimmigem Beschlu├č der au├čerordentlichen Gesellschafter-Versammlung des "Hessen-Nassauischen H├╝ttenvereins vom 18.11.1935 wird deren Verm├Âgen auf Buderus ├╝bertragen, und der H├╝ttenverein wird aufgel├Âst. Die fr├╝heren Gesch├Ąftsanteile des H├╝ttenvereins werden lt. Schreiben von Buderus vom 19. Dezember zum Nennwert verg├╝tet.
1936 Die Gesellschaft schlie├čt ein Abkommen mit der "Burger Eisenwerke G. m. b. H." zu Burg (Dillkreis), wonach die Bewirtschaftung des gesamten Grubenbesitzes dieser Gesellschaft in ihre H├Ąnde ├╝bergeht.
1937 Erwerb der Grube K├Ânigszug mit dem zugeh├Ârigen Felderbesitz und der Eisengie├čerei Rotheh├╝tte bei K├Ânigsh├╝tte (Harz) von der "Preu├čischen Bergwerks- und H├╝tten-Aktiengesellschaft"
1937 Umbau und Neuzustellung von Hoch├Âfen sowie weiterer Ausbau im Bergbau
1937 ├ťbernahme von Anteilen der Breuer-Werke G. m. b. H., Frankfurt (Main)-H├Âchst.
1938 Weiterer Ausbau der Bergbaubetriebe, Hochofenanlagen Wetzlar und Oberscheid sowie Eisengie├čereien
1938 ├ťbernahme der Gesch├Ąftsanteile der "Triumph-Werke, Herd- und Ofenfabriken G. m. b. H.", Wels
1938 ├ťbernahme der restlichen Gesch├Ąftsanteile der "Hochofenschwemmsteinfabrik Oberscheid G. m. b. H." und Aufl├Âsung durch ├ťbernahme des Verm├Âgens der letzteren.
1939 Verkauf von RM 200.000,00 eigenen Aktien
1939 Erh├Âhung der Beteiligung an Wohnungsbaugesellschaften
1939 Aufl├Âsung dreier kleinerer Gewerkschaften und ├ťbernahme ihres Verm├Âgens.
1940 Zur Erf├╝llung neuer Aufgaben sowie zur Notwendigkeit der Betriebsmittelverst├Ąrkung Verkauf der bisher gebundenen Vorratsaktien von RM 4.306.800,00
1940 Fortsetzung des Ausbaues s├Ąmtlicher Betriebe.
1941 ├ťbernahme des von RM 1.000.000,00 auf Reichsmark 3.000.000,00 erh├Âhten Gesellschaftskapitals der "Breuer-Werke G. m. b. H."
1942 ├ťbernahme des von RM 3.000.000,00 auf Reichsmark 5.000.000,00 erh├Âhten Gesellschaftskapitals der "Breuer-Werke G. m. b. H."
1942 Bemerkungen zum Abschlu├č per 31. Dezember 1942: Die Rohstoffbetriebe werden ohne nennenswerte Ver├Ąnderung weitergef├╝hrt. Die Eisen verarbeitenden Werke waren vielfach vor neue Aufgaben gestellt, die dank der pflichtbewu├čten Mitarbeit der Gefolgschaft bew├Ąltigt werden konnten.
22.06.1943 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44
1947 Teile des Betriebsverm├Âgens werden durch das Land Hessen verstaatlicht
1952 Teile des Betriebsverm├Âgens werden in die "Hessische Berg- und H├╝ttenwerke AG", Wetzlar, ├╝berf├╝hrt
Fr├╝hjahr 1955 Im Fr├╝hjahr verkauft die Deutsche Bank rund 35% des Aktienkapitals von Krauss-Maffei an die Buderus'schen Eisenwerke in Wetzlar, die ihrerseits zu rund 40% und sp├Ąter nahezu 100% in die H├Ąnde des Industriemagnaten Dr. Friedrich Flick gelangen.
1956 Flick ├╝bernimmt die Aktienmajorit├Ąt bei Buderus.
1958 Die Aktienmajorit├Ąt der "Burger Eisenwerke" (Juno) und damit auch eine Mehrheit an den "Senking-Werken", Hildesheim, werden ├╝bernommen.
1965 Die Teile des Betriebsverm├Âgens, die 1952 in die "Hessische Berg- und H├╝ttenwerke AG", Wetzlar, ├╝berf├╝hrt wurden wieder von der "Buderusschen Eisenwerke AG" ├╝bernommen
1994 Buderus wird wieder selbst├Ąndig.
2003 ├ťbernahme durch die Robert-Bosch-Gruppe




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Betonwaren 1900 gekannt 1992 gekannt  
Gie├čereifertigprodukte 1900 gekannt 1992 gekannt  
Kanalgu├č 1992 gekannt 1992 gekannt  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 1901 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgie├čerei von G. Kuhn




Maschinelle Ausstattung

Zeit Objekt Anz. Betriebsteil Hersteller Kennwert Wert [...] Beschreibung Verwendung
um 1900 Lokomobilen 5 Weilburg u. Main-Weser-H├╝tte R. Wolf Aktiengesellschaft       f├╝r Drahtseilbahnen und Gie├čerei  




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1 Umbenennung danach Buderus Aktiengesellschaft Buderussche --> Buderus
1 Nebenwerk danach Buderus'sche Eisenwerke, Werk Hirzenhain  
1 Nebenwerk danach Buderus Eisenwerke, Georgsh├╝tte  
1936 Anschlu├č (Namensverlust) zuvor Hessen-Nasauischer H├╝ttenverein 1935/36
1 Nebenwerk danach Karlsh├╝tte Staffel  
1905 Anschlu├č (Namensverlust) danach Main-Weser-H├╝tte  
1 Nebenwerk danach Westdeutsches Eisenwerk  
1 Nebenwerk danach Wilhelmsh├╝tte  
1 Nebenwerk danach Neuh├╝tte  
1 Nebenwerk danach Eibelsh├Ąuserh├╝tte  




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dr. jur. Heinrich Giesbert, Wetzlar, Vorsitzer; Direktor Jean Ley, Wetzlar, stellv. Vorsitzer; Direktor Peter Hoeller, Wetzlar; Bergwerksdirektor Dr.-Ing. Wilhelm Witte, Wetzlar; Direktor Theodor Zeckler, Wetzlar, stellv. Mitglied; Direktor Friedrich Steinweger, Wetzlar, stellv. Mitglied. Aufsichtsrat: Wilhelm Avieny, Vorsitzer des Vorstandes der Metallgesellschaft A.-G., Frankfurt (Main); Bergassessor a. D. Ernst Busk├╝hl, Generaldirektor der Harpener Bergbau A.-G. Dortmund; Dr. Robert Frowein, Direktor der Deutschen Bank, Frankfurt (Main); Hans Gr├╝n, H├╝ttendirektor, Dillenburg; Professor Dr. Carl L├╝er, Frankfurt (Main), Wehrwirtschaftsf├╝hrer, Vorstand der Dresdner Bank Berlin, Sch├Ânberg (Taunus); Regierungs- und Baurat a. D. Dr.-Ing. Walter Nakonz, Vorsitzer des Vorstandes der Beton- und Monierbau A.-G., Berlin; Kommerzienrat Dr. rer. pol. h. c. Dr.-Ing. e. h. Hermann R├Âchling, V├Âlklingen. Abschlu├čpr├╝fer f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 1943: Dr. J. D. Auffermann, Heidelberg. Gesch├Ąftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 200,00 Aktien l Stimme. Reingewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, R├╝ckstellungen und R├╝cklagen einschlie├člich der Einstellungen in die gesetzliche R├╝cklage und eines etwaigen Gewinnvortrages ergibt, wird wie folgt verteilt: 1. zun├Ąchst erhalten die Aktion├Ąre bis zu 4 % des auf ihre Aktien eingezahlten Betrages; 2. von dem restlichen Reingewinn erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates einen Gewinnanteil von 10 % unter Beobachtung der Bestimmungen des ┬ž 98 AG; 3. der Rest wird an die Aktion├Ąre verteilt, wenn nicht die Hauptversammlung anders bestimmt. Grundkapital: nom. RM 26.000.000,00 Stammaktien in 2 000 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe A Nr. l- 2 000), 4 000 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe B Nr. l- 4 000), 6 500 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe C Nr. l- 6 500), 9 500 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe D Nr. l- 9 500), 6 500 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe E Nr. l- 6 500), 14 250 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe F Nr. 1-14 250), 27 250 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe G Nr. 1-27 250) 60 000 St├╝cken zu je RM 200,00 (Buchstabe H Nr. 1-60-000). Dividenden ab l927: 5, 5, 6, 4, 0, 0, 0, 4, 4, 5, 5, 5, 5%, 5%, Beteiligung seitens der "Harpener Bergbau-Aktien-Gesellschaft", Dortmund.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4081]


ZEIT1943
THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens
TEXTGegenstand des Unternehmens: Bergbau auf allen eigent├╝mlich, pachtweise oder sonstwie erworbenen oder noch zu erwerbenden Gruben. Aufsuchen, Erwerben und Verwarten von Erzen und Bodensch├Ątzen aller Art. ihre Zugutemachung, Verarbeitung, insbesondere die Herstellung von Eisen und anderen Metallen sowie Erzeugnissen daraus und der Verkauf der gewonnenen oder sonstwie erwotbenen Rohstoffe und Erzeugnisse, der Betrieb aller hiermit in Zusammenhang stehenden Gewerbe, die Beteiligung an solchen Gewerben in jeder Form sowie die Vornahme aller Ma├čnahmen, die zur Erreichung oder F├Ârderung der angegebenen Zwecke der Gesellschaft angemessen erscheinen. Erzeugungsprogramm: a) Buderus'sche Eisenwerke: Eisensteinbergbau: Nassauische und oberhessische Rot- und Brauneisenerze; Hochofenbetrieb - Sophienh├╝tte, Wetzlar: Nassauisches Qualit├Ąts-Gie├čerei-Roheisen Marke "Buderus"; Hochofenwerk Oberscheid: Gie├čerei-Roheisen; Zementwerk - Sophienh├╝tte, Wetzlar: Eisenportlandzement und Hochofenzement Marke "Buderus"; Gie├čereien - Sophienh├╝tte, Wetzlar: Gu├čeiserne Muffendruckrohre nach dem Schleuder- und Sandgu├čverfahren von 40-1500 mm Lichtweite, dazugeh├Ârige Formst├╝cke, ferner Maschinengu├č aller Art, Stahlgu├č und Elektro-Stahlgu├č; Karlsh├╝tte, Staffel: Gu├čeiserne Abflu├črohre und Kanalisationsgegenst├Ąnde, Betongu├čerzeugnisse; Main-Weser-H├╝tte, Lollar: Gu├čeiserne und Stahl-Radiatoren sowie Gliederkessel f├╝r Zentralheizungen; Westdeutsches Eisenwerk, Essen-Kray: T├╝bbings und gu├čeiserne porzellanemaillierte Badewannen, Maschinengu├č; Eisenwerke Hirzenhain (Hessen): Gu├čeiserne porzellanemaillierte Badewannen, Sanit├Ątsgu├č aller Art. Zimmer├Âfen und eiserne Eins├Ątze f├╝r Kachel├Âfen und Kamine; Ludwigsh├╝tte mit Lettermannwerk bei Biedenkopf: ├ľfen, Herde, Sanit├Ątsgu├č, Handelsgu├č, Holzbl├Âcke, S├Ągewerk; Wilhelmsh├╝tte bei Biedenkopf: Maschinengu├č; Werk Breidenbach, Breidenbach: Abflu├črohre und Maschinengu├č; Amalienh├╝tte bei Laasphe: ├ľfen, Herde, Lohngu├č; Neuh├╝tte bei Ewersbach: Stahlblechkessel├Âfen, Gu├čkessel├Âfen, Herde; Eibelsh├Ąuserh├╝tte bei Ewersbach: ├ľfen, Herde, Lohngu├č; Rotheh├╝tte bei K├Ânigsh├╝tte (Harz): ├ľfen und Herde; Leichtbaustoffwerk Oberscheid: Leichtbaustoffe. b) Breuer-Werke G. m. b. H., Frankfurt (Main)-H├Âchst. Gu├čeiserne Armaturen f├╝r Gas- und Wasserleitungen in allen Lichtweiten, Motoren, Lokomotoren f├╝r Rangierzwecke und Sonderfabrikate auf dem Gebiete der St├Ądteentw├Ąsserung und Abw├Ąsserverwertung. c) Triumph-Werke G. m. b. H., Wels. ├ľfen, Herde. Zweigniederlassungen in: Lollar, Staffel (Lahn), Essen-Kray, Hirzenhain (Oberhessen) und Biedenkopf-Ludwigsh├╝tte.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4081]


ZEIT1943
THEMABesitzverh├Ąltnisse
TEXTBesitz- und Betriebsbeschreibung (siehe die einzelnen Werke): 1. Sophienh├╝tte; 2. Hochofenwerk Oberscheid; 3. Main-Weser-H├╝tte; 4. Karlsh├╝tte; 5. Westdeutsches Eisenwerk; 6. Eisenwerke Hirzenhain (fr├╝her Eisenwerke Hirzenhain Hugo Buderus G. m. b. H.); 7. Ludwigsh├╝tte mit Lettermannwerk; 8. Wilhelmsh├╝tte; 9. Neuh├╝tte; 10. Eibelsh├Ąuserh├╝tte; 11 Amalienh├╝tte; 12. Werk Breidenbach; 13. Botheh├╝tte; 14. Georgsh├╝tte; 15. Rot- and Brauneisensteingruben. Gr├Â├če der Felder: 1026000000 qm. Anzahl der Felder: 1583. Sch├Ąchte und Gruben: 6 Betriebe mit Stollen bzw. Tagebau, 10 Betriebe mit Tiefbau. 16. Kalksteinbr├╝che. Anzahl der Steinbr├╝che: 2 eigene. Anlagen: Drahtseilbahn nach den einzelnen Bedarfsstellen des Werkes. 17. Leichtbaustoffwerk Oberscheid. Unter Verwertung der auf dem Hochofenwerk Oberscheid anfallenden Schlacke werden von der Werksabteilung Leichtbaustoffe hergestellt. 18. Lagergrundst├╝cke. in Berlin, Hamburg, K├Âln, Leipzig, M├╝nchen und N├╝rnberg. 19. Werkswohngeb├Ąude mit 804 Wohnungen.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4081]


ZEIT1943
THEMABeteiligung an folgenden Unternehmens
TEXTTochtergesellschaften und Beteiligungen: 1. Stahlwerke R├Âchling-Buderus Aktiengesellschaft, Wetzlar, Beteiligung: 50% (Rest bei Edelstahlwerk R├Âchling A.-G., V├Âlklingen); 2. Buderus'sche Handelsgesellschaft m. b. H., Wetzlar, Beteiligung: 100%. Bemerkung: Da die Buderus-Jung'sche Handelsges. m. b. H., Wetzlar nicht mehr Organgesellschaft der Interessengemeinschaft ist, widmet sie sich unter ihrem alten Namen "Buderus'sche Handelsgesellschaft" wieder allein ihren fr├╝heren Aufgaben. 3. Breuer Werke G. m. b. H., Frankfurt (Main)-H├Âchst, Beteiligung: 100 %. 4. Gewerkschaft Siebenplaneten, Beteiligung: 51 % (Harpener Bergbau 49 %); 5. Triumph-Werke, Herd- und Ofenfabriken G. m. b. H., Wels, Beteiligung: 100 %; daneben bestehen noch Beteiligungen an einigen kleineren Gewerkschaften wie auch Wohnungs- und Verkaufsgesellschatten. Buchwert der Beteiligungen: RM 5.097.380,00 per 31. Dezember 1942.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4081]