Asea Brown Boveri

Allgemeines

FirmennameAsea Brown Boveri
OrtssitzMannheim
OrtsteilKäfertal
StraßeGottlieb-Daimler-Str. 8
Postleitzahl68165
Art des Unternehmenselektrotechnische Fabrik
AnmerkungenHier: Deutsche ABB mit Sitz in Mannheim. Bis 1988: Brown Boveri & Cie (s.d.). Seit 1989 auch "ABB Kraftwerke AG", diese ab 1999 als "ABB Alsthom Power" und ab 2000 "Alsthom Power". Später: "ABB AG"
Quellenangaben[Blickpunkt Mannheim, 27.09.2002, S. 5]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1973-1994 Insgesamt verliert ABB mit Entwicklung und Bau der Hochenergiebatterie knapp 350 Millionen DM.
1988-1994 Die deutsche ABB gibt für die Umstrukturierung von 1988 bis 1994 rund 550 Millionen DM aus.
1988 Die AEG überträgt das Nürnberger Werk von "AEG Kanis" auf die Mannheimer "Asea Brown Boveri Aktiengesellschaft" (ABB).
1988 Die Kanis GmbH (Dampfturbinenanlagen) wird von ABB übernommen.
01.02.1988 bis 31.03.1988 Wenige Wochen nach der Fusion von BBC und ASEA kommt es nach der Ankündigung eines deutlichen Arbeitsplatzabbaus zu lang anhaltenden massiven Protesten der Mitarbeiter, die unter anderem in eine drei Tage dauernde Betriebsversammlung münden.
1989 Bildung der "ABB Kraftwerke AG"
1989 ABB gibt sich eine neue Konzernstruktur und nimmt eine weltweite Aufgliederung ihrer Geschäftstätigkeiten in dezentralisierte, eigenverantwortliche Gesellschaften vor.
09.1989 Nach der Feststellung von Schäden bei der Befestigung heißgasführender Bleche am Hochtemperaturreaktor wird seine Stilllegung beschlossen.
1990-1994 Die Leistung pro Mitarbeiter steigt um rund 31 Prozent.
1990 Zusammenlegung der Bahn-Aktivitäten mit Thyssen (ab 1996: "Adtranz") (auch 1991 genannt)
1990 Die deutsche ABB gibt sich eine neue Organisationsstruktur. Das Unternehmen besteht nun aus einer geschäftsführenden Holding, rechtlich selbstständigen Geschäftseinheiten als hundertprozentige Tochtergesellschaften sowie Serviceeinheiten, die zu Marktpreisen Dienstleistungen für die Holding und die Geschäftseinheiten erbringen.
1991 Die deutsche ABB übernimmt von der Treuhandanstalt drei namhafte Unternehmen in den neuen Bundesländern: den Kraftwerksbauer Bergmann-Borsig GmbH in Berlin, die Energiebau Dresden GmbH sowie die Automatisierungsanlagen Cottbus GmbH.
1992 ABB erhält Aufträge für den Aufbau von mehr als 3 200 Megawatt Stromleistung. Der Auftragseingang übersteigt mit 10,4 Milliarden DM erstmals die Zehn-Milliarden-Grenze. Rund ein Sechstel der Aufträge kommt dabei aus den neuen Bundesländern.
1992 ABB erhölt den Auftrag für zwei 800-MW-Dampfturbogruppen des Kraftwerks Boxberg in Sachsen. Es ist dies einer der größten Einzelaufträge, die ABB im Kraftwerksgeschäft jemals erhalten hat.
1993 Der Aufwand für Umstrukturierungsmaßnahmen beträgt rund 130 Millionen DM.
1993 Die ABB Kraftwerke AG investiert am Standort Mannheim-Käfertal 20 Millionen DM in eine neue Maschine für die Herstellung von Großkomponenten. Sie ist 54 Meter lang, 15 Meter breit, 12 Meter hoch und wird für alle Bohr-, Fräs- und Dreharbeiten großer Kraftwerkskomponenten eingesetzt.
1993 Mit der Konstruktion der neuen Gasturbine GT26 steigert ABB den Wirkungsgrad auf fast 60 Prozent.
1994 Der Auftragseingang nimmt um 10 Prozent auf 12 Milliarden DM, der Umsatz um 4 Prozent auf 9,94 Milliarden DM zu, gleichzeitig sackt der Gewinn vor Steuern um 25 Prozent auf 275 Millionen DM, der Jahresüberschuß auf 181 Millionen DM ab.
1994 Die Konzernbelegschaft wird um rund 1 800 Personen reduziert.
1994 Die Produktivität wird um 6 Prozent erhöht.
1994 Im Vergleich mit anderen Landesgesellschaften des weltweit tätigen Konzerns schneidet die deutsche ABB ertragsmäßig unterdurchschnittlich ab.
Ende 1994 Kare Vagner, Vorstandsmitglied für den Bahnbereich bei ABB, lädt Ende des Jahres AEG-Chef Stöckl zu einem Treffen am Züricher Flughafen ein. Dort eröffnet der dänische Manager dem Vertreter der AEG, daß auch für ABB eine Fortsetzung der Bahnaktivitäten ausschließlich in eigener Regie zu riskant erscheine und man deshalb Möglichkeiten einer Kooperation oder Fusion mit dem entsprechenden Geschäftszweig der AEG ausloten wolle. Anfang 1995 werden direkte Verhandlungen aufgenommen.
1995-1996 ABB will bis Ende 1996 an ihrem Standort Manheim-Käfertal etwa 350 Arbeitskräfte abbauen
1995 ABB trennt sich von mehreren Geschäftsgebieten, was zu außerordentlichen Erträgen führt.
01.01.1995 bis 31.03.1995 Der Auftragseingang steigt im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 3 Milliarden DM.
1995 Das von ABB gebaute Kombiheizkraftwerk Berlin-Mitte feiert Richtfest. Mit einem Energieausnutzungsgrad von 90 Prozent des eingesetzten Brennstoffs setzt es neue Maßstäbe bei der umweltfreundlichen Stromerzeugung: Die CO2-Emissionen werden dadurch deutlich verringert. An diesem Projekt ist auch die ABB Kraftwerke Berlin GmbH maßgeblich beteiligt.
1995 ABB stellt das Antriebskonzept DTC vor, das zum ersten Mal universell einsetzbare Drehstromantriebe ermöglicht.
1996 Das Ergebnis vor Steuern steigt 1996 bei einem höheren Umsatz um 24 Prozent auf 243 Millionen DM.
1996 Es wird 1996 eine Dividende von 19,25 DM ausgeschüttet.
1996 Es wird 1996 eine Umsatzrendite vor Steuern von 2,8 Prozent erreicht.
1996 Der Umsatz des Konzerns steigt 1996 um 5 Prozent auf 8,7 Milliarden DM.
1996 Das Unternehmen erreicht 1996 im Industriebereich einen Umsatz von 1,2 Milliarden DM.
1996 Mit der Markteinführung der 400kV-VPE-Kabelverbindungstechnik eröffnet ABB neue Dimensionen in der Höchstspannungsübertragung.
1996 ABB bringt ihre Schienenverkehrsaktivitäten in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Daimler-Benz AG ein. Diese hatte ein Jahrzehnt zuvor die AEG samt ihrem Bahngeschäft übernommen. Sinkende Nachfrage, weltweite Überkapazitäten und dadurch ein knallharter Wettbewerb hatten zu diesem Schritt geführt. An dem Gemeinschaftsunternehmen mit Namen Adtranz ist die deutsche ABB mit zehn Prozent beteiligt.
1996 Mit dem Alpha-Stromzähler entwickelt ABB als erstes Unternehmen einen maßgeschneiderten Stromzähler speziell für Industrie und Gewerbe, der den neuen VDEW-Richtlinien entspricht.
1997 Es soll 1997 eine Erhöhung um 8 Prozent der Produktivität folgen.
1997 Die Personalverringerung wird 1997 unter dem Rückgang des Vorjahres um 2 000 Mitarbeiter bleiben.
01.01.1997 bis 30.06.1997 Die deutsche ABB steigert im 1. Halbjahr im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum kräftig den Umsatz. Der Auftragseingang erhöht sich um 9 Prozent auf 4,8 Milliarden DM. Der Umsatz legt um 7 Prozent auf 3,7 Milliarden DM zu.
1997 ABB baut ihre Aktivitäten als Generalunternehmer für die technische Gebäudeausrüstung deutlich aus. In der ABB Gebäudetechnik faßt das Unternehmen seine technische Kompetenz in der Stromversorgung, der Datenkommunikation, der Luft- und Klimatechnik, der Gebäudeleittechnik sowie im Gebäudeservice und im Facility Management zusammen.
1997 Die Fertigung von Elektromotoren im Werk Saarbrücken wird aufgegeben.
01.10.1997 bis 31.12.1997 Im 3. Quartal 1997 soll das Kraftwerk Süd der BASF fertiggestellt sein. Es wird von ABB im Auftrag der RWE gebaut. Die RWE werden das Kraftwerk auch betreiben.
1998 ABB wandelt sich immer stärker von einem Maschinen- und Anlagenbauer zu einem auf Informationstechnologien spezialisierten Unternehmen. Dieses zieht sich als Querschnittsfunktion durch alle Geschäftsbereiche: Beim Energiemanagement auf den zunehmend deregulierten Strommärkten findet sie ebenso ihren Platz wie in der Gebäudetechnik oder im Flughafengeschäft. In diesem Zusammenhang werden auch die Serviceaktivitäten deutlich forciert.
1998 Verknüpfung von Systemen zur Prozessautomatisierung mit den Leistungspotenzialen des Internet. Das weltweite Netz eröffnet ABB neue Möglichkeiten für Online-Steuerung, -überwachung, -steuerung und -service. Durch dieses System wird unter anderem der Berliner Reichstag mit Strom versorgt.
1998 Spatenstich für die ABB Zukunftsfabrik in Ratingen. Durch die 35 Millionen Euro Investition werden die Arbeitsprozesse der ABB Calor Emag Schaltanlagen AG neu organisiert.
1998 Spatenstich für die ABB-Industrieroboterfabrik in Friedberg. Damit investiert der Konzern 20 Millionen Euro in ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld
1999 An das in Hefei erbaute Dampfkraftwerk wird eine Turbine ausgeliefert.
1999 Umwandlung der "ABB Kraftwerke AG" in "ABB Alstom Power" durch Zusammengehen beider Partner. Im Gegenzug wird man durch den Erwerb von Elsag-Bailey zum weltweit größten Unternehmen auf dem Gebiet der Prozessautomation.
1999 Die ABB integriert mit Hartmann & Braun eine der wichtigsten Elsag-Bailey-Gesellschaften.
1999 DaimlerChrysler erwirbt den ADTRANZ-Anteil von ABB.
1999 Der Azipod-Antrieb wird in die MS Europa eingebaut. Durch den Antrieb der ABB-Technik gleitet das 28.000 Brutto-Registertonnen schwere Flaggschiff der Hapag Lloyd leise und nahezu vibrationsfrei mit fast 40 Stundenkilometern dahin.
2000 ABB trennt sich von der Energieerzeung, und dieser Unternehmensbereich wird von "ABB Alstom Power" in "Alstom Power" umbeannt
2001 Der drahtfreie Näherungsschalter von ABB bewährt sich erfolgreich im Produktionseinsatz. Dank dieser Technik verringert sich der immense Aufwand für die Verkabelung von Sensoren und erhöht gleichzeitig die Zuverlässigkeit der Produktionsanlagen.
2002 Die Diversifizierung hatte den ABB-Konzern in eine seiner bislang schwersten Krisen geführt. Durch die Straffung der Strukturen will das Unternehmen sein Schiff jedoch wieder auf Kurs bringen.
Künftig ist das Kerngeschäft in zwei Divisionen aufgeteilt: Automations- und Energietechnik. Diese Strategie wird auch von ABB in Deutschland konsequent umgesetzt.
2002 Der Schwede Bengt Pihl (46), der vor 15 Monaten zum Vorstandsvorsitzuenden der deutschen ABB gewählt worden war, scheidet zum Jahresende aus. Ebenso muß zum Jahresende der bisherige Finanzchef, der Schwede Ulf Lilja (49), gehen. Er wird neue Aufgaben außerhalb von ABB übernehmen.
01.01.2003 Der 48-jährige Schweizer Bernhard Jucker, bisher im ABB-Konzern verantwortlich für die weltweit tätige Geschaftseinheit Drives, Motors/Machines and Turbocharging, wird Vorstandsvorsitzender der deutschen ABB (als Nachfolger des Schweden Bengt Pihl. Das ist der fünfte Wechsel in der Leitung der deutschen ABB-Tochter seit ihrer Entstehung 1988; Vorgänger: Eberhard von Koerber, Michael Pohr, Horst Dietz (auf Betreiben der Züricher Konzernspitze verdrängt) und Bengt Pihl. Die personellen Maßnamen tragen die Handschrift des Konzernchefs Jürgen Dormann (auch Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen ABB).
2003 Um die Zuverlässigkeit der Stromnetze zu sichern, liefert ABB nach einem Netzzusammenbruch in den USA Hightech-Übertragungssysteme, welche die Stromnetze im Osten und Westen der USA verbinden.
2003 Der ABB-Konzern startet ein weltweites 18-monatiges Revitalisierungsprogramm, mit dem Ziel Kosten zu senken und die Geschäftstätigkeit zu verbessern. Die EDV-Aktivitäten werden an IBM und CSC Ploenzke abgegeben, die Kabelaktivitäten am Standort Mannheim werden an die Südkabel GmbH veräußert. In Deutschland geht die Zahl der Standorte von 115 auf 51 zurück.
2003 180-Millionen-Dollar-Auftrag des norwegischen Erölunternehmens Statoil. Dabei wird ein vollständiges Tiefsee-Erdgasförderungssystem in der Barentsee mit dem drahtfreien Näherungsschalter ausgerüstet. Gleichzeitig erhält die Technik von ABB den European Innovation Award in Gold.
29.03.2003 Die deutsche ABB ist 2002 tief in die roten Zahlen gerutscht. 2003. wird es nicht gelingen, wieder in die Gewinnzone zu kommen, macht am 29.03.2003 der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Jucker auf der Bilanzpressekonferenz in Mannheim deutlich. "Wir werden uns in zwei Jahren deutlich kleiner aber auch deutlich profitabeler präsentieren", sagt Jucker. Die Konzentration auf die beiden Arbeitsgebiete Automatisierungs- und Energietechnik, der Verkauf der Gebäudetechnik sowie die Ausgliederung einiger Bereiche sollen im Verbund mit einem Personalabbau den Weg in eine bessere Zukunft ebnen. 2002 sank das Ergebnis von Zinsen und Steuern auf minus 160 Euro. Auslöser waren hohe Verluste und Einbrüche im Nicht-Kerngeschäft (den Bereichen Gebäudetechnik, Flughafen-Technologie und Windenergie). Der Aufragseingang fiel um 22 Prozent auf 810 Mio Euro, der Umsatz um 15 Prozent auf 883 Mio Euro. Bereits Anfang März hatte ABB bekannt gegeben, daß durch den Verkauf der Gebäudetechnik 2200 und durch Ausgliederungen 550 Arbeitspätze aus dem Konzern "verschwinden" sollen. In Mannheim, wo derzeit 3900 Mitarbeiter beschäftigt sind, kommt es zu einer Reduzierung der Standorte von 6 auf 3. Bis Ende 2004 sollen die Aktivitäten in der Käfertaler Straße, in der Dudenstraße sowie die Holding in der Gottlieb-Daimler-Straße am Hauptstandort in Käfertal konzentriert werden.
2004 Nach drei Jahren mit hohen Verlusten schreibt der ABB-Konzern 2004 nach einer umfassenden Neustrukturierung wieder schwarze Zahlen. Die Firma konzentriert sich auf die Kerngebiete Energie- und Automatisierungstechnik. Der Schuldenberg wird kleiner, und die Rendite nimmt zu auf 5,2 (Vorjahr: 1,7) Prozent. Für den Konzern: Auftragseingang 2004 (2003) [Millionen $]: 21.689 (19.701), Umsatz: 20.721 (20.427), Verlust aus nicht weitergeführten Aktivitäten: -247 (-408); Mitarbeiter: 102.500 (116.500)
2004 Geschäftsergebnisse 2004: Auftragseingang 2652; Umsatz 2682, EBIT 59, Verlust aus nicht weitergeführten Aktivitäten -56, Cash Flow 76 Millionen Euro
2004 Nach Anschluss des Revitalisierungsprogramms präsentiert sich ABB deutlich kleiner, aber auch erheblich profitabler. In Deutschland sinkt die Zahl der Mitarbeiter auf 12.600, das Geschäftsvolumen liegt bei 3 Milliarden Euro
27.03.2004 Die deutsche Tochter des angeschlagenen schweizerischen Energiekonzerns ABB will nach drei verlustreichen Jahen 2004 wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Stellenabbau und Standortschließungen gehen weiter. Unter dem Strich sollen dank rund 20 Millionen Euro Zinsgewinn schwarze Zahlen stehen. ABB Deutschland will sich - wie der gesamte Konzern - auf die Automatisierungs- und die Energietechnik konzentrieren. Die technische Ausrüstung und Instandhaltung von Gebäuden paßt nicht mehr dazu. Die Gespräche mit potenziellen Käufern haben begonnen. Mit einem Sanierungsprogramm und einem Stellenabbau auf 1780 (2200) Mitarbeiter wird die Sparte des Konzerns mit 400 Millionen Euro Umsatz auf den Verkauf vorbereitet. Im deutschen Teil des ABB-Konzerns wurden 2003 insgesamt 2300 Stellen auf 14.300 Arbeitsplätze gestrichen. Ende 2004 sollen es nach den Vorstellungen von Bernhard Jucker - ohne Gebäudetechnik - noch 11.000 bis 12.000 Arbeitsplätze sein.
28.10.2004 Der ABB-Konzern sieht sich mit seinen Restrukturierungsmaßnahmen auf dem richtigen Kurs. Er konnte im dritten Quartal den operativen Gewinn bei höheren Umsätzen deutlich erhöhen, wie das Unternehmen in Zürich mitteilt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern klettert um 11 Prozent auf 255 Millionen Dollar (200 Millionen Euro). Der Umsatz legt um fünf Prozent auf knapp 4,8 Mrd. US-Dollar zu. Der Reingewinn beträgt 98 Millionen Dollar nach einem Vorjahresverlsut von 283 Millionen Dollar. Damit beläuft sich der Gewinn für die ersten neun Monate auf 188 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum 2003 hatte ABB nach einen Verlust von 388 Millionen Dollar gemacht.
01.11.2004 Die Firma Sedotec übernimmt die Schaltanlagentechnik von ABB (ehemaliger BBC-Werkteil Ladenburg, 59 Mitarbeiter)
2005 Sulzer-Chef Fred Kindle übernimmt im Januar 2005 die Führung bei ABB. Dormann will sich dann auf seinen Posten als Verwaltungsratspräsident konzentrieren. Kindle will am 1. September 2004 bei ABB eintreten
01.01.2005 Der Deutsche Peter Smits tritt die Nachfolge von Jürgen Dormann als Aufsichtsratsvorsitzender an, der diesem Gremium seit 2002 vorstand. Dormann will sich künftig ausschließlich auf seine Aufgaben als Verwaltungsratspräsident des ABB-Konzerns konzentrieren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Smits (53) gehört dem Unternehmen seit 1980 an und war seit 2001 Mitglied der ABB-Konzernleitung in Zürich. Seit 2002 ist er im Aufsichtsrat von ABB Mannheim.
2005 Der Elektro- und Automatisierungstechnik-Konzern schreibt nach einer Gewinnverdoppelung im dritten Quartal 2005 erstmals seit 2000 wieder schwarze Zahlen. (Der Gewinn für 2004, 201 Mio. Dollar, wurde wegen höherer Rückstellungen und Entschädigungszahlungen an Asbest-Opfer in den USA zu einem Verlust von 35 Mio. Dollar). Für den Rückenwind sorgen eine lebhaftere Nachfrage in Aisen und den USA sowie , aufgrund er höheren Ölpreise, auch im Nahnen Osten. Auch das interne Kostensparprogramm hat weitere Entlastungen gebracht. - Im gesamten Konzern liegt der Gewinn im Zeitraum Juli bis September 2005 bei 188 Mio Dollar (= 150 Euro). Auch der Umsatz verbesserte sich deutlich um 13 Prozent auf 5,6 Mrd. Dollar.
08.04.2005 ABB Deutschland kehrt nach vier Jahren in die Gewinnzone zurück. Ein drastischer Sparkurs, der die Kosten um 150 Mio. Euro senkt, der Verkauf von Aktivitäten sowie die Konzentration von Aktivitäten auf die Kernarbeitsgebiete Automations- und Energietechnik machen aus der deutschen ABB eine Landesgesellschaft, die optimisischer in die Zukunft blicken kann. Die Gebäudetechnik mit 300 Mio. Euro Umsatz und 1.265 Mitarbeitern sowie der Leitungsbau mit 70 Mio. Umsatz und 360 Mitarbeitern stehen auf der Verkaufsliste. (Jahrespressekonferenz mit Bernhard Jucker am 8. April)
08.06.2005 Zusammenlegung von ABB-Standorten: Das Werk in Lampertheim (ABB Process Industries; Hersteller von Antrieben und Motoren, 266 Mitarbeiter) wird in den nächsten Monaten geschlossen, und die Produktion wird nach Ladenburg (dort bisher 374 Mitarbeiter; Schaltanlagenbau, auch Standort des ABB-Forschungszentrums) verlagert. Rund 50 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Durch die Schließung lassen sich Kosten einsparen und Synergien nutzen. - Die Zahl der Standorte in Deutschland wurde bisher von einst 115 auf 55 Standorte reduziert.
2006 ABB erreicht 2006 Rekordzahlen: Konzernchef Fred Kindle spricht auf der Bilanzpressekonferenz von einem "tollen Jahr". Der Auftragseingang steigt um Vergleich zu 2005 von 23.193 auf 28.404 Mio Dollar, der Umsatz von 22.012 auf 24.412, der Konzerngewinn von 735 auf 1.390; die Dividenden je Aktie von 0,12 auf 0,24 sFr. Die Mitabeiterzahl erhöht sich von 103.000 auf 108.000
2006 Um die verlustreiche "Gebäudetechnik GmbH" (GTE) veräußern zu können, investiert die Muttergesellschaft nochmal über 50 Millionen Euro. Unter Führung des ehemaligen Siemens-Mangagers Giesler hat die GTE sein 2005 über 10 Prozent der Stellen abgebaut und sieben Standorte aufgegeben.
01.01.2007 ABB trennt sich lt. Mitteilung vom 06.03.2007 rückwirkend zum 1. Januar von ihrer "Gebäudetechnik GmbH" (GTE). Die Mittergesellschaft des Gebäudedienstleisters WISAG übermimmt die Reste der ABB-Sparte samt den 1.100 Mitarbeitern unter der Firma "GTE Gebäude- und Elektotechnik GmbH & Co. KG" und behält ihren Hauptsitz in Mannheim.
30.03.2007 Der Vorstandsvorsitzende Peter Smits stellt auf der Bilanzpressekonferenz ein "hervorragendes Ergebnis" für 2006 vor: Der Gewinn klettert um 46 Prozent auf 196 Mio Euro, der Umsatz legt um 8 Prozent zu. Gründe dafür sind das gute Exportgeschäft und die gestiegene Binnennachfrage, besonders nach energieeffizienten Produkten und Systemen (Auftragsplus hierbei: 32 Prozent). Dazu beigetragen hat nicht zuletzt der Rekordauftrag von Kahramaa, dem staatlichen Versorgungsunternehmen in Katar. Für 346 MIo Euro baut ABB in dem arabischen Land das Stromnetz aus. Der Nahe Osten ist neben dem heimischen europäischen Markt traditionell eine der wichtigsten Absatzregionen von ABB. Bilanzzahlen (in Klammern: 2005): Auftragseingang 3263 (2481) Mio Euro , Umsatz 2612 (2416) Mio Euro, Gewinn 196 (134) Mio Euro.
1. Quartal 2010 Der Konzern meldet für die ersten drei Monate des laufenden Jahres teils deutliche Rückgänge bei Gewinn, Auftragseingang und Umsatz. Vor allem das Geschäft mit den Energieversorgungsunternehmen (Kraftwerkskomponenten) infolge Investitionsscheu und Verzögerungen bei der Vergabe sei schwach. Auder Auftragseingang bricht um 12 Prozent auf rd. 8 Mrd. Dollar ein, der Umatz um 4 Prozent auf 6,9 Mrdl Dollar.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfturbinen 1988 Umwandlung aus "BBC" 2000 Umwandlung in "Alsthom Power"  
Großgeneratoren 1988 Umwandlung aus "BBC" 2000 Umwandlung in "Alsthom Power"  




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1995 5500       im Sandort Mannheim-Käfertal
Ende Juni 1996 27000       ca. 1000 mehr als Ende Juni 1997
Ende Juni 1997 26000        
2003 14300       2003: 2300 Stellen gestrichen
Ende 2004 13598       13598
2006 11593       incl. Gebäudetechnik-Sparte
2007 11425       incl. Gebäudetechnik-Sparte




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1 Nebenwerk danach Hochtemperatur-Reaktorbau GmbH Hochtemp-Rekator zu ABB
2000 Trennung, Namensverlust danach Alstom Power Generation AG der Energieerzeugungs-Bereich