Ascherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.

Allgemeines

FirmennameAscherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.
OrtssitzAschersleben (Harz)
Postleitzahl06449
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenBis 1898 unter der Firma "W. Schmidt & Co." (s.d.). Im Industriegebiet an der Wilslebener Straße. 1918 stillgelegt und an R. Wolf, Magdeburg. [Wikipedia: Geschichte der Unternehmen der Stat Aschersleben]: "Diese Fabrik wurde im Jahre 1924 aufgekauft und die Produktion nach Magdeburg verlagert. Der Abriss erfolgte dann bis zum Jahre 1934". Auf dem Gelände wurde während der NS-Zeit ein Zweigbetrieb der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG Dessau errichtet. Es wurden hier Flugzeugrümpfe für die Typen Ju52, Ju87 und Ju88 hergestellt. Im Krieg durch Luftangriffe stark beschädigt, wurde das Werk nach dem Krieg komplett abgerissen
Quellenangaben[Reichs-Adreßbuch (1900) 2529] [ETZ (1901)] [Georg: Maschinenbau I (o.J.) 641] [Eggert: Wilhelm Schmidt, Lebensbild (ca. 2001) 26] Wikipedia (2008)




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1892 Die Ascherslebener Maschinenbau-AG hat seit 1892 Erfahrungen im Heißdampfbetrieb (Pat. Wilh. Schmidt)
14.05.1898 Umwandlung aus "W. Schmidt & Co." in eine Aktiengesellschaft unter Beteiligung von Berliner Großbanken unter der Führung der Bank für Handel und Industrie.
1906 Bis 1906 wurden 95.000 PS für überhitzten Dampf von 300 - 370 °C geliefert. Die Firma garantiert bis 40 % Ersparnis gegen Sattdampfmaschinen. Die Heißdampfmaschinen erhalten die neue König-Steuerung und stopfbüchsenlose Ventilspindeln.
10.11.1910 W. Schmidt nimmt im Zusammenhang mit seinen Arbeiten zum Hochdruckdampf wieder die Verbindung mit der Ascherslebener Maschinenbau AG auf. Dort wird auf Kosten und unter Leitung der Schmidt'schen Heißdampf-Gesellschaft der erste Hochdruckkessel in Steilrohrbauart für 60 bar und 450 °C einschließlich der zugehörigen Tandem-Konensationsmaschine gebaut (Genehmigungsdatum: 10.11.1910), und die ersten Versuche werden 1911 durchgeführt. Der Mitarbeiter Schmidts seit 1910, Otto Hartmann, übernimmt die Inbetriebnahme der Anlage und die Leitung der Versuche.
1. Weltkrieg Während des Krieges Erwerbung durch R. Wolf Magdeburg-Buckau
1926 Schließung des Werks




Produkte

Produkt ab Kommentar bis Kommentar
Dampffördermaschinen 1911 Zeche Diergardt 1911 Zeche Diergardt
Dampfkessel 1900 [Reichs-Adreßbuch (1900) 2528] 1900 [Reichs-Adreßbuch (1900) 2528]
Dampfüberhitzer 1892 Beginn (1906: 14jährige Erfahrung) 1906 [Wochenbl. Papierf (1906) 128]
Großgasmaschinen        
Heißdampfmaschinen 1892 Beginn (1906: 14jährige Erfahrung im Heißdampfb.) 1906 [Wochenbl. Papierf (1906) 128]




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine vor 1917 Ascherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.
Dampfmaschine vor 1917 Ascherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.
Dampfmaschine vor 1917 Ascherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.
Dampfmaschine vor 1917 Ascherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.
Dampfmaschine vor 1917 Ascherslebener Maschinenbau Act.-Ges., vorm W. Schmidt & Co.




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug andere Firma Kommentar
1 Umfirmierung aus W. Schmidt & Co., Maschinenfabrik, Eisengießerei und Dampfkesselfabrik W. Schmidt --> "Maschinenfabrik Aschersleben"""
1918 Anschluss an R. Wolf Aktiengesellschaft im 1. Weltkrieg: Mf Aschersleben zu "R. Wolf"