| Zeit |
Ereignis |
| 06.12.1842 |
Gegründet unter der Firma "Mayer & Kühne" |
| 1847 |
Das Freiformschmieden wird seit 1847 betrieben |
| 1854 |
F. Grillo erhält eine Sitz im Aufsichtsrat des Bochumer Vereins |
| 1854 |
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft "Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation". |
| 1855 |
Erster Dampfhammer-Einsatz |
| 1865-1866 |
Bau des Hammerwerks II (1865/66) |
| |
Das alte städtische Gaswerk wird an den Bochumer Verein verkauft. |
| 01.01.1890 |
Erwerbung der Zeche "Hasenwinkel" in Bochum-Dahlhausen |
| 1892 |
Lieferung einer Dampfmaschine durch Görlitzer Maschinenbauanstalt |
| 1893 |
Lieferung von zwei Dampfmaschinen durch Görlitzer Maschinenbauanstalt |
| 1895 |
Lieferung von zwei Dampfmaschinen durch Görlitzer Maschinenbauanstalt |
| 1897 |
Lieferung einer Dampfmaschine durch Görlitzer Maschinenbauanstalt |
| 1898 |
Lieferung von 3 Dampfmaschinen durch Görlitzer Maschinenbauanstalt |
| 1899 |
Lieferung einer Dampfmaschine durch Görlitzer Maschinenbauanstalt |
| 1900 |
Erwerb der Zeche Carolinenglück |
| 1903 |
Lieferung einer Dampfmaschine durch A. Borsig |
| 1903 |
Da unterhalb von 500 m Teufe keine Fettkohlenlager vorhanden sind, entschließt sich das Unternehmen, die Zeche "Hasenwinkel" in Bochum-Dahlhausen wieder zu verkaufen. |
| 1916 |
Lieferung einer Dampfpumpe durch Maschinenfabrik Sangerhausen |
| 1926 |
Einbringung der Grundstücke und Werksanlagen usw. in die Vereinigte Stahlwerke A. G. - Firmierung seither: "Vereinigte Stahlwerke A.-G., Bochumer Verein" |
| 08.12.1933 |
Änderung der Firma in "Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation A.-G.". Mit der Wahl dieses Namens wird an die frühere Firmenbezeichnung angeknüpft, die in vielen Jahrzehnten einer stolzen Werksgeschichte Weltruf erlangt hatte. |
| 1941 |
Aufstellung des Dampfhammers 3 im Hammerwerk I |
| Produkt |
ab |
Kommentar |
bis |
Kommentar |
| Ammoniakwasser |
1924 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Aromate |
1913 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Cumaronharze |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1924 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Eisenlack |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Feld-, Forst-, Industriebahnen |
1911 |
Erste Erwähnung |
1911 |
Letzte Erwähnung |
| Feld-, Forst-, Industriebahnen |
1911 |
Erste Erwähnung |
1911 |
Letzte Erwähnung |
| Feld-, Forst-, Industriebahnen |
1911 |
Erste Erwähnung |
1911 |
Letzte Erwähnung |
| Gußstahlfaconguß |
1911 |
Erste Erwähnung |
1911 |
Letzte Erwähnung |
| Gußstahlglocken |
1842 |
Beginn (nach eigenem Patent) |
1911 |
Letzte Erwähnung (vmtl. aber darüber hinaus) |
| Gußstahlscheibenräder |
1911 |
Erste Erwähnung |
1911 |
Letzte Erwähnung |
| Heizöl |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Herzstücke aus Gußstahl |
1911 |
[Verz Zuckerfabr 17 (1900/01) Anh. |
1926 |
[Dt Eisenbahnw d Geg (1927) 332] |
| Imprägnieröl |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Koks |
1913 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Kraftgas |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Leichtöl |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Leuchtgas |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Metall |
1909 |
[Referenzliste Görlitzer Masch-Bau-Anst] |
1909 |
[Referenzliste Görlitzer Masch-Bau-Anst] |
| Preßkohle |
1913 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Rückstände |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| schwefelsaures Ammoniak |
1913 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Schalenglocken für Signalapparate |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Schalenglocken für Uhren |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Stahlwerksteer |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Starrschmiere |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Steinkohle |
1913 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Teerfettöl |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Teerpech |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Treiböl |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Waschöl |
1922 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
1925 |
[Bergwerke u. Salinen (1925) 26] |
| Bezeichnung |
Bauzeit |
Hersteller |
| Dampfhammer |
1890 |
J. Banning Aktiengesellschaft |
| Dampfmaschine |
1888 |
Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG |
| Verbund-Dampfpumpe |
|
Klein, Schanzlin & Becker A.-G. |
| Dampfluftpumpe |
10.07.1916 |
Maschinenfabrik Sangerhausen Aktiengesellschaft |
| Dampfmaschine |
1892 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfpumpmaschine |
1893 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1893 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1895 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1895 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1897 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1898 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1898 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1898 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1899 |
Görlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengießerei AG |
| Dampfmaschine |
1903 |
August Borsig, Lokomotivfabrik |
| ZEIT | 1885 |
| THEMA | betriebseigenes Gaswerk |
| TEXT | Die Gasanstalt des Bochumer Vereins war früher Eigentum der Stadt Bochum und wurde von der letzteren, da sie für den Konsum der Stadt und des Bochumer Vereins nicht mehr ausreichte, eine Vergrößerung aber nicht gestattete, im Jahre 1871 an den Bochumer Verein, für den sie sehr günstig lag, verkauft. Nach Vornahme einiger Umbauten wurde sie von dem Bochumer Verein in Betrieb genommen, und sind seitdem keine Veränderungen vorgenommen worden. Jahresproduktion : Vom 1. Oktober 1883 bis 1. Oktober 1884 wurden 2.527.550 m³ Gas produziert. Außerdem sind in derselben Zeit noch 211.000 m³ Gas für die Beleuchtung der Kaserne und der verschiedenen Büros von der Stadt Bochum bezogen worden, da mit den vorhandenen Apparaten sich im Winter die Reinigung nicht genügend ausführen läßt. Maximalproduktion 9.030 m³ pro Tag im Januar. Minimalproduktion 5.049 m³ pro Tag im Juni. Anzahl der Flammen 6100. Hierunter sind 610 Laternen für Beleuchtung der Wege und Plätze. Es wurden 7440 Tonnen Kohlen von Zeche Pluto und Königsgrube verarbeitet. Koksproduktion 6160 Tonnen. Die überflüssige Koks wurde auf der Gussstahlfabrik verbraucht. Teerproduktion 343 Tonnen. Der Teer wurde auf der Gussstahlfabrik und zwar zum größten Teil im Bessemer für das basische Verfahren gebraucht. An Ammoniakwasser wurden 491 Tonnen erzielt, und dieses wurde verkauft. Der Bochumer Verein beleuchtet auch noch einen Teil seiner Plätze mit elektrischen Bogenlampen. Es sind 17 Bogenlampen à 1200 N.K. vorhanden. Die Lampen sowohl, wie auch die 2 Dynamomaschinen sind von Schuckert in Nürnberg geliefert. Ein Teil der Büros wird durch 140 Glühlichter System Gülcher beleuchtet, und sind die Maschine und Lichter durch die Actiengesellschaft Helios in Ehrenfeld bei Köln geliefert. |
| QUELLE | [Stat. Mitt. Gasanstalten (1885) 70] |
| |
| THEMA | Anlagen des eigenen Gaswerks (betriebseigenes Gaswerk) |
| TEXT | Vorhanden sind 11 Öfen mit Koksfeuerung, à 6 Retorten, also im Ganzen 66 Retorten. Die Retorten, welche eine lichte Länge von 2.600 mm und einen ovalen Querschnitt 520 x 390 mm haben, sind von Vygen & Co. in Duisburg bezogen. Es sind vorhanden 4 Luftkondensatoren, 4 Kondensatoren mit Wasserkühlung, 3 Scrubber und 6 Reiniger von denen 4 mit Lux'scher Masse und 2 mit Kalk beschickt werden. Außer einem Beale'schen Exhaustor ist zur Reserve noch ein Körting'scher Exhaustor vorhanden. Die beiden Gasbehälter haben 1100 resp. 660 m³ Inhalt. (Die Gasanstalt des Bochumer Vereins war früher Eigentum der Stadt Bochum und wurde von der letzteren, da sie für den Konsum der Stadt und des Bochumer Vereins nicht mehr ausreichte, eine Vergrößerung aber nicht gestattete, im Jahre 1871 an den Bochumer Verein, für den sie sehr günstig lag, verkauft. Nach Vornahme einiger Umbauten wurde sie von dem Bochumer Verein in Betrieb genommen, und sind seitdem keine Veränderungen vorgenommen worden. Jahresproduktion : Vom 1. Oktober 1883 bis 1. Oktober 1884 wurden 2.527.550 m³ Gas produziert. Außerdem sind in derselben Zeit noch 211.000 m³ Gas für die Beleuchtung der Kaserne und der verschiedenen Büros von der Stadt Bochum bezogen worden, da mit den vorhandenen Apparaten sich im Winter die Reinigung nicht genügend ausführen läßt. Maximalproduktion 9.030 m³ pro Tag im Januar. Minimalproduktion 5.049 m³ pro Tag im Juni. Anzahl der Flammen 6100. Hierunter sind 610 Laternen für Beleuchtung der Wege und Plätze. Es wurden 7440 Tonnen Kohlen von Zeche Pluto und Königsgrube verarbeitet. Koksproduktion 6160 Tonnen. Die überflüssige Koks wurde auf der Gussstahlfabrik verbraucht. Teerproduktion 343 Tonnen. Der Teer wurde auf der Gussstahlfabrik und zwar zum größten Teil im Bessemer für das basische Verfahren gebraucht. An Ammoniakwasser wurden 491 Tonnen erzielt, und dieses wurde verkauft. Der Bochumer Verein beleuchtet auch noch einen Teil seiner Plätze mit elektrischen Bogenlampen. Es sind 17 Bogenlampen à 1200 N.K. vorhanden. Die Lampen sowohl, wie auch die 2 Dynamomaschinen sind von Schuckert in Nürnberg geliefert. Ein Teil der Büros wird durch 140 Glühlichter System Gülcher beleuchtet, und sind die Maschine und Lichter durch die Actiengesellschaft Helios in Ehrenfeld bei Köln geliefert.) |