Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft


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Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Th. Fl├Âther: Altes Wohnhaus Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Gie├čerei Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Schmiede Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Schneidem├╝hle
Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Hofraum Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Kraftmaschinenzentrale Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Filiale Breslau, Kaiser-Wilhelm-Str. 36/38 Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Fl├Âther-Verkaufsstelle in Bukarest
Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Werksansicht 1914 Th. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft: Verkaufsniederlassung in Buzeu, Rum├Ąnien


Allgemeines

FirmennameTh. Fl├Âther Maschinenbau Aktiengesellschaft
OrtssitzGassen (N.L.)
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
Anmerkungen1892: Dampfbetrieb. Um 1910/14 [WA Br├╝ssel]/[Firmenschrift (1914)]: "Maschinenbau-Anstalt und Eisengie├čerei vorm. Th. Fl├Âther Actiengesellschaft". Fabrikschild (1911): "Akt.Ges. Th. Floether". 1914: Aktienkapital 4.000.000 Mark. Seit 1931: "Neue Fl├Âther Landmaschinen Aktiengesellschaft" (s.d.). Dort nach 1945: "Fabryka Maszyn Budowlanych 'ZREMB'" [Malinowski: Powiat Zarski 1816-2006, S. 68].
Quellenangaben[Maschinenindustrie im Dt. Reich (1939/40) 387] [GMA: Ventildampfmaschinen (um 1920)] [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 57] [Mb.-Anst. u. Eg. vorm Th. Fl├Âther (1914)]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1854 Gr├╝ndung als Schmiede
1869 In den ersten 15 Jahren nach der Gr├╝ndung vollzieht sich der Wandel von der Schmiede zur Maschinenfabrik
27.10.1889 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 1,4 Millionen Mark unter der Leitung des Firmengr├╝nders
1890 Theodor Fl├Âther stiftet eine Orgel f├╝r die Pfarrkirche, die auf dem Chor montiert wird.
April 1891 Kommerzienrat Theodor Fl├Âther stirbt inmitten seiner reichen Arbeit infolge eines Herzschlages.
1907 Lieferung einer Zweikurbel-Dampfmaschine durch G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt
1911 Lieferung einer Tandem-Dampfmaschine durch G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt
1930 Die "Schultheiss' Brauerei Actien-Gesellschaft" (Berlin) st├Â├čt nom. RM 120.000,00 Fl├Âther-Aktien ab.
1931 Die Firma tritt in Liquidation
1933 Die Neue Fl├Âther Landmaschinen Aktiengesellschaft tritt die Nachfolge an




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Dampfmaschinen 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)] 1892 [Adressb. Elektr.-Branche (1892)]  
fahrbare Lokomobilen 1885 Beginn 1928 lt. Fischer: Landmaschinenkunde (1928)  
Landmaschinen 1869 ca. 15 J. nach Gr├╝ndung: Maschinenfabrik 1931 Liqidation --> "Neue Fl├Âther"  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 1907 G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei AG
Dampfmaschine 1911 G├Ârlitzer Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei AG




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1905 1500        
1914 1200       mehr als 1200 Beamte und Arbeiter




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1931 Umbenennung danach Neue Fl├Âther Landmaschinen Aktiengesellschaft Fl├Âther --> Neue Fl├Âther




Allgemeines

ZEIT1914
THEMALokomobilenbau
TEXTDie Fabrik liegt mitten in der Stadt Gasen, in unmittelbarer N├Ąhe des Marktplatzes, und auf einem Gel├Ąnde, das sich mehr als einen Kilomter weit gegen die Bahnstrecke Berlin - Breslau erstreckt. Etwa 24.000 qm, wovon rund 90.000 qm bebaut sind, geh├Âren zur Fabrik und sind zum gr├Â├čten Teil als Werkh├Âfe, Zlagen, Holzpl├Ątze und Betriebsr├Ąume ausgen├╝tzt. Den Mittelbau der Anlage nimmt eine gro├če Halle f├╝r den Lokomobilbau ein, ein in Eisenkonstruktion ausgef├╝hrtes Geb├Ąude mit Oberlicht. Auf Drehb├Ąnken, Bohrmaschinen, Fr├Ąsern usw. entstehen in diesm ger├Ąumigen, mit einer breiten Galerie versehenen Raum die Einzelteile der Lokomobilen, w├Ąhrend auf beiden Seiten der Werkstatt die Kessel montiert und auf der Galerie die Schlosserarbeiten f├╝r die Likomobilen ausgef├╝hrt werden. Acht Krane, bestimmt, die schweren Maschinenteile und Maschinen von Ort zu Ort zu bewegen, bestreichen disen Raum, der im Sommer durch Frischluftleitungen ventiliert, im Winter durch Luftheizung erw├Ąrmt wird. Au├čer dem Bau von Lokomobilen wird in dieser Abteilung auch die Herstellung von Motorpfl├╝gen und Strohpressen betrieben. Die fertigen Lokomobilen werden ├╝ber einen fepflatertem etwa 10 m langen Fahrweg unmittelbar nach dem neuen Proberraum gebrauch, in dem alle Vorrichtungen zur praktischen Erprobung der Maschinen vorhanden sind. F├╝nf nebeneinander belegene Pr├╝fst├Ąnde erm├Âglichen die gleichzeitige Pr├╝fung von f├╝nf Lokomoblen verschiedner Art und Kraftleistung. Jeder Pr├╝fstand ist mit verstellbarem Dyanmoanschlu├č, Teleskopschornistein, Wasserzuf├╝rhung und in die Kanalistation m├╝ndendem Abflu├č versehen, so da├č die Kontrolle der Lokomobilen unter den sch├Ąrfsten Bedingungen erfolgen kann. Dabei wird indessen keine unn├Âtige Kraftvergeudung zugelasse. Die Druch den Probeantreib der Lokombilen erzeugte Kraft wird wieder in elektrische Energie umgesetzt und zum Laden der Akkumulatoren benutzt, die als Reserve f├╝r die Kraftstationen dienen. Auch dieser Probierraum ist mit Frischluftzuf├╝hrung und Hei├čouft heizung versehen. In einem benachbarten Raum erhalten die Lokomobilen nach der Erprobung die endg├╝ltige Ummantelung, in der Malerei, die wiederum auf k├╝rzestem Wege erreicht wird, den rostsch├╝tzenden und zierenden Anstrich, mit dem sie auf Lager oder in die Welt hinaus wasndern. Die Gleiswaage f├╝r die abgehenden Ladunegn befindet sich unmittelbar hiter dem Lokomobillager, an dem das Anschlu├čgleis mit Laderampe und Portalkran vorbeif├╝hrt.
QUELLE[Mb.-Anst. u. Eg. vorm Th. Fl├Âther (1914) 16]


ZEIT1914
THEMAZweigniederlassungen
TEXTIn Breslau, Kaiser-Wilhlem-Str. 36/38, und Dirschau (wenige Jahre vor 1914 errichtet; Dirschau 1914 nicht mehr erw├Ąhnt), ferner Posen, Viktoriastr. 23, in Bromberg, Bahnhofstr. 70/71, in Insterburg, Gartenstr. 9, und in Odessa. Ferner Verkaufsstellen in Form von Beteiligungen in Bukarest und Crossen und zahlreiche Vertretungen in verschiedenen ackerbau-betreibenden L├Ąndern, zB. in Crajova, Braila, Rostow, Keiw, Konstantinopel, Santiago, Buenos Aires, Rosario, Rio de Janeiro usw.
QUELLE[Mb.-Anst. u. Eg. vorm Th. Fl├Âther (1914) 30]