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Franz Ringhoffer Maschinenfabrik, Eisengiesserei und Kesselschmiede
| Firmenname | Franz Ringhoffer Maschinenfabrik, Eisengiesserei und Kesselschmiede |
| Ortssitz | Prag |
| Ortsteil | Smichov |
| Art des Unternehmens | Kupferwaren- und Maschinenfabrik |
| Anmerkungen | Bis 1848 Kupfer- und Metallwarenfabrik, dann Maschinenbau, 1923 nach Fusion: "Ringhoffer-Tatra Werke A.-G." (s.d.); nach einigen Quellen: 1921 bzw. 1925 bzw. 1936. |
| Quellenangaben | [Matschoss: Dampfmaschine (1908) I,209] [Beitr. zur Gesch. der Technik (1913) 239] |
| Zeit |
Ereignis |
| 1769 |
Der junge Kesselbauergeselle Franz Ringhoffer kommt aus dem österreichischen Müllerdorf nach Prag und richtet sich in der Altstadt eine Werkstatt ein, wo er Gefäße für Brauereien herstellt. |
| 1771 |
Gründung als Kupfer- und Metallwarenfabrik |
| 1822 |
Der Sohn von Franz Ringhoffer, Joseph, kauft in der Nähe von Prag eine Wassermühle, die er zum Hammerwerk für Kupfer umbaut und die später durch ein Kupfer-Walzwerk erweitert wird. Er fertigt nun auch Teile für Zuckerfabriken und Brennereien und steigt schließlich zum k.u.k. Hoflieferanten auf. |
| 1848 |
Beginn des Maschinenbaues |
| 1848 |
Aufnahme des Dampfmaschinenbaus |
| 1852 |
Bau der Fabrik in Smichov und Beginn des Eisenbahnwagenbaues als erste Waggonfabrik Böhmens |
| 1853 |
Mit Unterstützung des Fabrikanten Adolf Raschka entsteht die Firma "Igantz Schustala & Co.", die schnell expandiert und ihre auch Kutschen, Luxus- und Reisewagen auch exportiert. Es entsteht ein Vertriebslager in Galizien, und es werden Filialen und Zweigwerke in Ratibor, Breslau, Wien, Prag, Berlin, Czernowitz und Kiew errichtet. |
| 1854 |
Die zu Ansehen gekommene Maschinenfabrik wird mit der Waggonfabrik in Smichov zusammengelegt |
| 1874 |
Aufnahme des Baus von Straßenbahnwagen |
| 1877 |
Nach dem Tode Adolf Raschkas gerät das Unternehmen in wirtschaftliche Schwieriegkeiten. |
| 1879 |
Nach dem Tod seines gleichnamigen Vaters übernimmt Franz Freiherr v. Ringhoffer (* 22.11.1844, + 23.07.1909) zusammen mit seinen Brüdern Emanuel und Viktor die Firma |
| 1900 |
Auf der Weltausstellung Paris wird eine stehende Vierzylinder-Dreifachexpansionsmaschine mit zwischen den Zylindern stehendem Schwungradgenerator von 2400 PSi gezeigt |
| 1911 |
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft als "Ringhoffer-Werke Waggon- und Tenderfabrik" |
| 1925 |
Übernahme durch den Tatra-Konzern und Umfirmierung in "Ringhoffer-Tatra" |
| 1948 |
Verstaatlicht |
| 1963 |
Integration in den ebenfalls staatlichen CKD-Konzern als CKD-Tatra, Praha-Smichov |
| 1991 |
Umzug in ein neuerbautes Werk in Zlicin bei Prag, größter Straßenbahnhersteller der Welt |
| Produkt |
ab |
Kommentar |
bis |
Kommentar |
| Dampfmaschinen |
1858 |
[Album Industrie Reichenberg (1858) 62] |
1912 |
[VDI 56 (1912) Nr. 49, 90] |
| Dampfpumpen |
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| Einrichtungen für Spiritusfabriken |
1903 |
[Maercker: Spiritusfabrikation (1903), Anh.] |
1903 |
[Maercker: Spiritusfabrikation (1903), Anh.] |
| Eisenbahnwagen |
1852 |
Beginn als erste Waggonfabrik Böhmens |
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| Kupferwaren |
1771 |
Erste Erwähnung |
1 |
Letzte Erwähnung |
| Metallwaren |
1771 |
Beginn (Gründung) |
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