| Zeit |
Ereignis |
| 1865 |
Umfirmierung aus "Baumgarten & Burmeister", nachdem sich H. H. Baumgarten zurückgezogen hatte und der Brite William Wain in das Unternehmen eintrat. |
| 1872 |
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft |
| 1895 |
Bau der russischen Zarenyacht "Schtandart" |
| 1898 |
Erwerb einer Lizenz zum Bau von Dieselmotoren |
| 1911 |
Erstmalig elektrische Schiffsladenwinden mit geschlossenen Gleichstrom-Kranmotoren je 30 kW, 930 U/min von Siemens-Schuckert auf dem ersten Dieselmotorschiff der Welt "Selandia", gebaut von Burmester & Wain in Kopenhagen. |
| 1912 |
Das erste große Motorseeschiff der Welt, die "Selandia" als weltweit erstes hochseetaugliches Motorschiff für die "Østasiatiske Kompagni A/S", Kopenhagen, deren Dieselmaschinen in der Maschinenfabrik Burmeister und Wain gebaut waren, erregt weltweites Aufsehen. Der 4.964-BRT-Frachter wird von zwei 8-Zylinder Viertakt-Dieselmotoren mit je 1250 PS angetrieben, die jeweils auf eine Schraube wirken. |
| 1929 |
"Burmeister & Wain" ist mit einem eigenen Pavillion auf der Weltausstellung in Barcelona vertreten, was zur Bestellung einiger dieselelektrischer Triebwagen für spanische Bahnverwaltungen führt. |
| 1934/35 |
Die "Companía de los Ferrocarilles de Madrid a Zaragoza y a Alicante" (MZA) erhält 1934-35 sechs Triebwagen mit zweiachsigen Drehgestellen und einer Leistung von 250 PS von "Burmeister & Wain". |
| 1938 |
B&W zieht sich aus dem Bahngeschäft zurück, wobei man sich mit einem Abkommen gegen den Konkurrenten A/S Frichs absichert: B&W verzichtet auf weitere Bahnaktivitäten, während A/S Frichs keine Dieselmotoren über 1000 bzw. 2000 PS mehr anbietet. |
| 1951 |
Erwerbung der Benson-Lizenz für den Bau der großen Kraftwerke |
| 1960 |
Die Firma schließt einen Produktionsvertrag mit der TØMA A/S. in Tondern. - Die Zusammenarbeit entwickelt sich so positiv, daß "Burmeister & Wain" die Aktienmehrheit übernimmt und später die Firma "Burmeister & Wain Energi" (BWE A/S) mit technischer Abteilung in Virum und Produktionsstätte in Tønder gründen. |
| 1971 |
Das Unternehmen gerät wirtschaftlich in eine schwere Krise, die zur Trennung der verschiedenen Sparten führt. |
| 1980 |
Die "BWE A/S" wird an die Ferdinand-Lentjes-Stiftung in Düsseldorf verkauft. |
| 1992 |
Übernahme des Dieselmotorbaus vor 1993 durch MAN als "MAN B&W Diesel A/S, Kobenhavn" |
| 1992 |
Die "BWE A/S" wird mit der entsprechenden Abteilung der "Deutsche Babcock" zum neuen Konzern "Babcock Lentjes Kraftwerkstechnik" fusioniert. |
| 1995 |
Noch existent als Schiffswerft "Burmeister & Wain Skibsvaerft A/S, Kobenhavn" |
| 1997 |
Die "BWE A/S" wird von "FLS Industries" erworben und mit der "FLS miljø a/s" fusioniert. |