Klein, Schanzlin & Becker A.-G.

Allgemeines

FirmennameKlein, Schanzlin & Becker A.-G.
OrtssitzFrankenthal (Pfalz)
Stra├čeJohann-Klein-Str. 9
Postleitzahl67227
Internet-Seitehttp://www.ksb.de
Art des UnternehmensPumpen- und Armaturenfabrik
AnmerkungenBis 1887: "Frankenthaler Armaturfabrik vorm. Klein, Schanzlin & Becker" (s.d.). Sp├Ąter: KSB Aktiengesellschaft, Pumpen und Armaturen. Werke auch in Homburg (soll um 2001 geschlossen werden) und Gie├čerei in Pegnitz. Seit 1996 Joint Venture: "KSB Shanghai Pump Co. Ltd.". Um 2000: gr├Â├čter europ├Ąischer Pumpenhersteller. Um 2006: 5 Produktionswerke in Indien.
Quellenangaben[Badische Gewerbezeitung 19 (1886) 348] [Maschinenindustrie (1939/40) 362] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 287]
HinweiseDie im Freigel├Ąnde stehende Balancierpumpmaschine kann von Interessierten nach telefonischer Absprache mit Herrn Pauli (├ľffentlichkeitsarbeit, Tel.: 06233/86-3702) besichtigt werden. Die Besichtigung der weiteren Pumpen weiter innerhalb des Werksgel├Ąndes bedarf einer besonderen Abstimmung.




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1845 Geburt von Johannes Klein in Klingenm├╝nster. Nach Gew├Ąhrung eines Stipendiums durch die bayerische Regierung und durch die Freiherrlich Friedrich von Gienanth'sche Stiftung studiert er zwei Jahre am Polytechnikum in M├╝nchen.
03.07.1869 Geburt von Jacob Klein, dem j├╝ngsten Bruder des Firmengr├╝nders
08.08.1871 Der Ingenieur Johannes Klein aus Klingenm├╝nster gr├╝ndet mit dem Frankenthaler Brauereidirektor Schanzlin und dem Lambsheimer Gutsbesitzer Becker die Vorg├Ąnger-Firma "Frankenthaler Armaturfabrik vorm. Klein, Schanzlin & Becker" zur Herstellung eines von Klein konstruierten Kesselspeiseapparates. Am. 08.08. richten die drei Herren eine gemeinsames Gesuch "um Bewilligung einer Conscession zur Erbauung einer Maschinenfabrik" and das kgl. Bezirksamt.
1887 Das betriebseigene Gel├Ąnde umfa├čt 7.000 qm
20.12.1887 Umwandlung der "Frankenthaler Armaturfabrik vorm. Klein, Schanzlin & Becker" in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 1.250.000 Mark. Die Leitung ├╝bernimmt Johannes Klein.
28.03.1888 Eintragung
01.01.1889 bis 30.04.1894 Jacob Klein, der zun├Ąchst F├Ârster werden will, entschlie├čt sich als 20j├Ąhriger auf Betreiben seines Bruders Johannes, in Karlsruhe und M├╝nchen Maschinenbau zu studieren. Er arbeitet in den Semesterferien in der Frankenthaler Fabrik, anschlie├čend geht er nach Niederschlesien und Kattowitz, um sich im Verkauf zu bew├Ąhren. Seien Volont├Ąrzeit absolviert er bei er Els├Ąssischen Maschinenbauanstalt in Grafenstaden. Im April 1894 kehrt er nach Frankenthal zur├╝ck.
1890 Die UNA-Pumpe geht in Produktion. Die dampf- oder riemenangetriebene, doppeltwirkende Tauchkolbenpumpe mit nur einer (lat. una = dt. eine) Stopfbuchse zeichnet sich durch hohe Funktionst├╝chtigkeit und lange Lebensdauer aus.
1896 Das betriebseigene Gel├Ąnde umfa├čt 60.000 qm
1896 Jacob Klein wird von seinem Bruder als Vertreter f├╝r die Frankenthaler Erzeugnisse nach England geschickt. Dort entsteht die erste KSB-Auslandsgesellschaft.
22.03.1901 Jacob Klein akzeptiert die Aufforderung seines Bruders, von England zur├╝ckzukehren
01.05.1901 Jacob Klein nimmt offiziell seine Arbeit als Vorstandsmitglied auf. Er ist der zweite Direktor und erh├Ąlt die kaufm├Ąnnische und verkaufstechnische Leitung. Dennoch mischt sich sein Bruder Johannes in die T├Ątigkeit ein.
1903 KSB erweitert sein Fertigungsprogramm schrittweise um Kreiselpumpen. Dazu geh├Âren Hoch- und Niederdruckpumpen zur Kesselspeisung, Wasserhaltung sowie zur F├Ârderung von ├ľlen und Kohlenwasserstoffen.
1905 Jacob Klein, j├╝ngster Bruder des Firmengr├╝nders, ├╝bernimmt die Leitung des Unternehmens
11.1905 Johannes Klein scheidet aus dem Vorstand aus und tritt in den Verwaltungsrat ├╝ber
1907 Patentierung eines "Dampfwasserableiters" als Kondenstopf mit offenem Schwimmer
1907 Jacob Klein hat die Fabrik praktisch "im Griff". Sein Bruder Johannes f├╝hlt sich aufs Altenteil geschoben
1910-1911 Das betriebseigene Gel├Ąnde wird im Gesch├Ąftsbericht 1910/11 mit 180.000 qm angegeben.
1910 Im deutschen Bergbau sind um 1910 13 Luftkompressoren (Gesamtleistung: 952 PS) von KSB in Betrieb. Davon sind 1 Zwillings-, 1 Verbund-, 7 einfachwirkende und 4 elektrische Kompressoren.
1911 Erh├Âhung des Kapitals bis 1911 auf M 3.000.000,00
1914 Gliederpumpen nach dem Baukastenprinzip erzielen einen hohen Wirkungsgrad. Durch das Aneinanderreihen von Stufengeh├Ąusen lassen sich Pumpen f├╝r verschiedene Enddr├╝cke herstellen.
1916 4000 Menschen arbeiten in der R├╝stungsproduktion
1916 Patent auf einen Ventilbrunnen (├Âffentlicher Brunnen zur Brauchwasserentnahme)
04.12.1916 Die Firma lautet bis 4. Dezember 1916 Maschinen- und Armaturen-Fabrik vorm. Klein, Schanzlin u. Becker.
23.10.1917 Johannes Klein stirbt pl├Âtzlich und unerwartet an einem Lungenschlag im Alter von 72 Jahren.
1919-1923 Erh├Âhung des Kapitals auf M 35.000.000,00.
1921 Dr. jur. et rer. pol. Otto K├╝hborth (* 27.07.1896 in Stra├čburg) kommt zur KSB und wird mit der Buchhaltung betraut.
02.1924 Die Generaldirektion kehrt nach der Ruhr- und Pfalz-Besetzung von Mannheim nach Frankenthal zur├╝ck
31.03.1924 Errichtung eines Zweigwerks von KSB in Homburg (Saar) "Pumpen-Aktiengesellschaft" oder "Soci├ęt├ę Sarroise de Construction des Pompes S.A." K├╝hborth wird zu ihrem Vorstand berufen.
24.04.1925 Die Hauptversammlung v. 24. April 1925 beschlie├čt Umstellung des A.-K, von M 35.000.000,00 auf RM 2.587.000,00 in 32 000 Stammaktien zu RM 80,00, 2000 Vorzugsaktien A zu RM 6,00 und 1000 Vorzugsaktien B zu RM 15,00.
17.10.1929 Erwerbung der Maschinenfabrik Oddesse GmbH, Oschersleben
1930 Wegen des rapide geschrumpften Auftragseingangs mu├č die KSB die Belegschaft erheblich verringern. Um Entlassungen auf ein Mindestma├č zu beschr├Ąnken, wird das Kr├╝mpersystem - vor├╝bergehnde Beurlaubung jeweils eines Teils der Belegschaft im Wechsel - eingef├╝hrt
1930 W├Ąhrend der Weltwirtschaftskrise geht das Unternehmen eine Kooperation mit der Firma "Koch, Bantelmann & Paasch" in Magdeburg ein.
1930 Ende der Kooperation mit der Firma "Koch, Bantelmann & Paasch" in Magdeburg
15.01.1930 KSB verf├╝gt ├╝ber die Aktienmajorit├Ąt (54 %) der "Armaturen- und Maschinenfabrik S. A. Hilpert", N├╝rnberg und Pegnitz
13.06.1930 ├ťbernahme der Gie├čerei Max Jahn, Leipzig
31.03.1932 Neust├╝ckelung des Stammaktienkapitals, Die Vorzugsaktien A (nom. RM 12.000,00) und Vorzugsaktien B (nom. RM 15.000,00) werden am 31. M├Ąrz 1932 von der Ges. gem├Ą├č ┬ž 4 der Satzungen zum 30. Juni 1932 zur R├╝ckzahlung zu 110% gek├╝ndigt.
1934 ├ťbernahme der L. W. Bestenbostel & Sohn, Bremen
1935 Unter dem Namen ETA-Pumpen f├╝hrt KSB energiesparende, einstufige Spiralgeh├Ąusepumpen f├╝r die Industrie in den Markt ein.
29.11.1938 Lt. Hauptversammlungs-Beschlu├č vom 29. Nov. 1938 Erh├Âhung des Aktienkapitals um RM 440.000,00 auf Reichsmark 3.000.000,00 durch Ausgabe von 440 Aktien zu RM 1.000,00.
1941 Die KSB Compa├▒├şa Sudamericana de Bombas in Argentinien nimmt als erste KSB-Gesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent ihre Arbeit auf.
28.11.1941 Lt. Beschlu├č des Aufsichtsrats v. 28. November 1941 Kapitalberichtigung um 100 % durch Erh├Âhung des Aktienkapitals von Reichsmark 3.000.000,00 auf RM 6.000.000,00 (Ausgabe von Zusatzaktien mit Dividende f├╝r 1940/41). Berichtigungsbetrag Reichsmark 3.000.000,00, gewonnen durch Zuschreibung zu Maschinen und Anlagen RM 1.499.999,00 und bei Beteiligungen RM 1.500.001,00.
19.12.1941 Lt. Hauptversammlung v. 19. Dezember 1941 Herabsetzung des berichtigten Kapitals auf RM 5.650.000,00 durch Einziehung von nom. RM 350 000. eigener Aktien. 5 % Hypoth.-Teilschuldverschreibungen von 1938: Reichsmark 2.000.000,00 in St├╝cken zu RM 1.000,00 und 500,00; Zinsen halbj├Ąhrlich 1. Mai und 1. November; Tilgung: Durch Auslosung zum Nennwert in 15 gleichen, jeweils um die ersparten Zinsen anwachsenden Jahresraten, deren erste am 1. November 1943 und letzte am 1. November 1957 f├Ąllig wird. Verst├Ąrkte Tilgung sowie Gesamtk├╝ndigung fr├╝hestens zum 1. November 1943 zul├Ąssig.
14.01.1942 Jakob Klein adoptiert das Vorstandsmitglied und engsten Vertrauten, Dr. Otto K├╝hborth, um die Nachfolge in der Leitung von KSB zu sichern
15.12.1942 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44
23.09.1943 bis 24.09.1943 Bei einem Bombenangriff in der Nacht vom 23. zum 24. September wird das KSB-Werk schwer besch├Ądigt. Es wird ein "Bombenteppich" auf die Frankenthaler Innenstadt gelegt. Ein Sechstel der KSB-Geb├Ąude steht in Flammen. Der Werksfeuerwehr gelingt es, das Maschinenhaus, das Kesselhaus und s├Ąmtliche Transformatorenstationen zu retten. Die Sch├Ąden f├╝hren zu einer Kapazit├Ątsverringerung von 50 bis 60 Prozent, die aber noch im wesentlichen w├Ąhrend des Kriegs aufgeholt werden kann.
28.03.1945 Jacob Klein st├╝rzt nach Einquartierung der Amerikaner die steile Treppe zum Dachgescho├č hinab und stirbt
17.04.1947 Das Unternehmen wird unter die Treuhandverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz gestellt. Es arbeitet nur mit 30 Prozent seiner Leistungsf├Ąhigkeit durch Materialmangel, Brennstoffknappheit und laufende Demontage.
04.02.1949 Aufhebung der Sequesterverwaltung
29.06.1949 Mitteilung, da├č das Unternehmen von der Demontageliste gestrichen ist.
01.01.1950 Der sogenannte "Korea-Boom" verbessert schlagartig die Auftragslage. KSB besch├Ąftigt 1353 Arbeiter und 460 Angestellte
1953 Mit einem Tochterunternehmen in Pakistan ist KSB erstmals im asiatisch-pazifischen Markt vertreten.
1954 KSB fertigt die erste Kesselspeisepumpe mit Mantelgeh├Ąuse f├╝r das Dampfkraftwerk der Chemischen Werke H├╝ls. Das Aggregat erreicht einen Enddruck von 409 bar.
1955 Die ersten automatischen Fertigungsstra├čen unterst├╝tzen die Monteure dabei, Ventile, Schieber und sp├Ąter ETA-Pumpen herzustellen
01.07.1958 Wolfgang K├╝hborth tritt in den Vorstand ein
1959 Die Pumpen AG in Homburg, die Kleinschanzlin-Bestenbostel in Bremen und die AMAG-Hilpert-Pegnitzh├╝tte AG mit den Werken N├╝rnberg und Pegnitz gehen in der Klein, Schanzlin und Becker AG auf.
1960 Errichtung einer gemeinn├╝tzigen KSB-Stiftung
30.06.1962 Mitte 1962 ├╝bergibt Wolfgang K├╝hborth die Leitung des Werks in andere H├Ąnde und wird mit dem Ressort "Auslandsbeteiligungen" betraut.
1964 Dr. Otto Klein-K├╝hborth ├╝bereignet eine qualifizierte Mehrheit des KSB-Aktienkapitals der gemeinn├╝tzigen KSB-Stiftung. Die 1960 gegr├╝ndete Stiftung dient der F├Ârderung der Naturwissenschaften sowie der Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchstalente auf den Gebieten der Technik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften.
1964 Zusammen mit deutschen Chemieunternehmen entwickelt KSB die Chemienormpumpen-Baureihe CPK in Anlehnung an die gerade entstandene Norm.
1968 Einsatz der ersten Kesselumw├Ąlzpumpe mit einem F├Ârderstrom von mehr als 1.000 Kubikmeter pro Stunde. Sie hat einen Wirkungsgrad von ├╝ber 84 Prozent.
01.01.1971 Dipl.-Ing. Wolfgang K├╝hborth, Sohn von Otto K├╝hborth, ├╝bernimmt das Amt des Vorstandssprechers
09.1971 Einweihung des neuen Berufsbildungszentrums mit Lehrwerkstatt
01.01.1972 Gr├╝ndung der Sulzer-KSB-Kernkraftwerkspumpen GmbH
1972 Bau eines Gro├čpumpenpr├╝ffeldes in Frankenthal mit 15 MW- Leistung, um Hauptk├╝hlmittel-Umw├Ąlzpumpen f├╝r Kernkraftwerke unter realen Betriebsbedingungen (bei 300┬░C) zu testen.
1972 ├ťbernahme der "Maschinenbau AG, vorm. Ehrhardt & Sehmer", Saarbr├╝cken
07.07.1972 Otto Klein-K├╝hborth legt sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender nieder
1973 Die erste Unterwassermotorpumpe mit 10 kV-Antrieb kommt in den Rheinischen-Braunkohle-Werken K├Âln zum Einsatz.
1973 Markteinf├╝hrung des BOA-H-Ventils, des ersten wartungsfreien Serienventils aus Gu├čeisen.
1975 n Frankenthal entwickeln Ingenieure im neuen Akustikzentrum ger├Ąuscharme KSB-Pumpen.
29.10.1976 bis 30.10.1976 Otto Klein-K├╝hborth erliegt in der Nach vom 29. zum 30. Oktober friedlich einem Herzversagen auf dem Klingbachhof, dem von ihm ausgebauten Erholungsheim f├╝r die Mitarbeiter der KSB in Klingenm├╝nster.
1977 Die Nori-Werkstoffe von KSB erh├Âhen Langlebigkeit und Einsatzbreite der KSB-Produkte.
1980 Fertigstellung des Forschungszentrums in Frankenthal.
1980 ├ťbergang der fr├╝hren "Maschinenbau AG, vorm. Ehrhardt & Sehmer", Saarbr├╝cken, auf "Atlas Copco Saarbr├╝cken GmbH"
1982 Mit der Etanorm-Baureihe kommen Pumpen nach Normraster auf dem Markt.
1986 Die KSB AG ├╝bernimmt den f├╝hrenden franz├Âsischen Pumpenhersteller Pompes Guinard S.A., Paris.
1987 Marktpremiere einer Normpumpe aus Chromnickel-Walzstahl, derEtachrom
1988 Mit der Akquisition des US-Unternehmens GIW Industries Inc. in Grovetown tritt KSB in den Markt der Feststoffpumpen ein.
1988 KSB bringt die Exachem auf den Markt, eine hermetisch gekapselte Chemiepumpe mit Spaltrohrmotor in Ex-Schutz-Ausf├╝hrung.
1989 KSB erwirbt den zweitgr├Â├čten Klappenhersteller weltweit, Amri S.A., Paris.
1989 Mit BOA-Compact f├╝hrt KSB ein Absperrventil kurzer Baul├Ąnge ein.
1990 KSB gliedert die Halleschen Pumpenwerke GmbH in die AG ein.
01.01.1992 bis 31.05.1995 Abbau von 750 Arbeitspl├Ątzen.
1994 Starker Preisverfall auf den Pumpen- und Armaturenm├Ąrkten
1994 Das Unternehmen sp├╝rt in seinen Kernm├Ąrkten Deutschland und Frankreich den Preisverfall bei Pumpen und Armaturen.
1994 Der Druck auf die Preise belastet das Ergebnis.
1994 Der Preisverfall, der bei einzelnen Produkten bis zu 30 Prozent geht, f├╝hrt dazu, da├č der Gewinn vor Steuern um 27 Prozent auf 37 Millionen DM und der Jahres├╝berschu├č um 24 Prozent auf 22 Millionen DM zur├╝ckgeht.
1994 Mit dem Jointventure KSB Shanghai Pumps Co. Ltd. verst├Ąrkt KSB das Engagement im chinesischen Markt.
1995 Der Aufsichtsrat entl├Ą├čt nach dramatischen Verlusten den gesamten Vorstand
1995 Das Unternehmen macht im Gesch├Ąftsjahr 1995 einen hohen zweistelligen Millionenverlust.
1995 Die Zahl der Mitarbeiter sinkt 1995 um 4,2 Prozent auf 5656.
1995 Es mu├č ein Verlust von 54 Mio. DM verkraftet werden.
1995 Der Preisverfall l├Ą├čt nach.
1995 Verlusttr├Ąger sind die deutsche KSB AG und die franz├Âsische KSB S.A.
01.01.1995 bis 31.03.1995 Der Auftragseingang steigt gegen├╝ber dem Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent auf 548 Millionen DM.
1995 KSB beteiligt sich an der KSB Shanghai Pumps Co. Ltd. mit 51 Prozent.
1995 Das schlechteste Ergebnis des Unternehmen wird beklagt.
1995 Der Verlust je Aktie betr├Ągt 35 DM.
01.02.1995 bis 31.03.1995 Gesucht werden f├╝r KSB neue Manager.
01.03.1995 bis 30.11.1995 Die KSB-Gruppe mu├č von M├Ąrz bis November einen Verlust von 48,6 Millionen DM hinnehmen.
01.04.1995 bis 31.12.1995 Vorstandsvorsitzender Kilian von der Tann und sein Team bekommen die wachsenden Probleme des Unternehmens nicht in den Griff.
01.12.1995 bis 20.12.1995 Drei Vorstandsmitglieder m├╝ssen wegen der Gesch├Ąftsentwicklung ihren Hut nehmen.
12.1995 Der Vorstand wird ausgewechselt.
1996 Wolfgang K├╝hborth ├╝bernimmt zum 2. Mal den Vorsitz im Aufsichtsrat
1996 Die KSB-Gruppe peilt einen Umsatz von 2 Mrd. DM an
1996 Es wird 1996 keine Dividende ausgezahlt.
01.1996 Die Belegschaft wird um 91 Mitarbeiter reduziert.
01.1996 Es soll ein neuer Vorstandsvorsitzender bestellt werden.
1996 Der Pumpenhersteller schreibt wieder schwarze Zahlen. Das Gesch├Ąftsjahr 96 schlie├čt die KSB-Gruppe mit einem Ergebnis der gew├Âhnlichen Gesch├Ąftst├Ątigkeit von 12,4 Mio. DM ab.
1996 In der Gruppe baut KSB 410 Stellen ab.
1996 Der Umsatz der KSB-Gruppe steigt um 5,4 Prozent auf 2,1 Mrd. DM.
1996 KSB zahlt keine Dividende f├╝r die Stammaktien.
01.01.1996 bis 31.03.1996 Der Auftragseingang der AG geht um 7 Prozent auf 283 Millionen DM zur├╝ck, w├Ąhrend der Umsatz um 4 Prozent auf 253 Millionen DM steigt.
01.01.1996 bis 30.06.1996 KSB verringert deutlich den Verlust.
1996 Der Umsatz in der Gruppe und in der AG bewegt sich auf Vorjahresniveau.
01.01.1996 bis 30.06.1996 Die KSB-Gruppe steigert den Auftragseingang um 1,6 Prozent auf 1,08 Milliarden DM.
01.01.1996 bis 30.06.1996 Der Gruppenumsatz steigt um 12 Prozent auf 1,002 Milliarden.
01.01.1996 bis 30.06.1996 Der Personalbestand verringert sich in der Gruppe um 300 auf 15 150 Besch├Ąftigte.
01.01.1996 bis 30.06.1996 Investitionen werden im Zuge der kurzfristigen Ma├čnahmen zur Ergebnisbesserung auf 27 Millionen DM reduziert, darunter bei der deutschen AG auf 9 Millionen DM.
1996-1998 Die KSB baut in Deutschland rund 1 000 Arbeitspl├Ątze ab.
1996 KSB schlie├čt mit roten Zahlen ab.
30.06.1996 Der Finanzvorstand, Hans Siegmund vom Berge scheidet aus dem Unternehmen aus.
30.06.1996 Der Auftragsbestand der Gruppe liegt bei 1,01 Milliarden DM.
30.09.1996 Eine schlechte Nachricht erreicht die 640 Mitarbeiter der drei deutschen Gie├čereien des Pumpen- und Armaturen-Herstellers KSB. Das Unternehmen will k├╝nftig nur noch in Pegnitz, Oberfranken, Gu├č produzieren.
1997 Das Jahr 1997 l├Ąuft f├╝r die KSB besser als erwartet. Der Auftragseingang bleibt von den Turbulenzen in den asialtioschen Tigestaaten unber├╝hrt, da diese Region zumKonzernumsatz nur 3,3 % beisteuert
1997 Der Ertrag in eine deutlich zweistelligen Millionenh├Ąhe ├╝bertrifft die Planzahlen
1997 Im Konzern verbessrt sich der Umsatz leicht um 1,6 % auf 2,1 Mrd. DM
1997 Ins laufende Gesch├Ąftsjahr (Stand: I.1998) geht KSB weltweit mit einem Auftragsbestand von 959 Mio DM, was 5,3 % mehr als zur vergleichbaren Vorjahreszeit ist.
1997 Die Zahl der Mitarbeiter verrringert sich 1997 um fast 5 % auf 14.117 Besch├Ąftigte
1997 F├╝r die KSB AG ist 1997 ein Umsatzvolumen auf Vorjahresh├Âhe zu erwarten, sagt Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Josef Gerstner auf der Hauptversammlung.
01.01.1997 bis 31.03.1997 KSB startet in den drei Monaten relativ gut. Der Auftragseingang sinkt in der Gruppe gegen├╝ber dem Vorjahresquartal um 2,3 Prozent auf 513 Mio. DM, gleichzeitig steigt aber der Umsatz um 2,6 Prozent auf 463 Mio. DM.
1997 Das Unternehmen sch├╝ttet kein Geld an die Aktion├Ąre aus.
01.01.1997 bis 31.03.1997 Die Neuorganisation des Unternehmen wird abgeschlossen.
1997 Umsatz 1997: 2.141 Mio DM, davon im Ausland: 1.435 Mio DM
1997 Der Kauf der MIL Controls Ltd., Mala (Kerala) erweitert das KSB-Programm um ANSI-Armaturen und Regelventile.
26.06.1997 Auf der Hauptversammlung wird das positive Ergebnis von 1996 bekannt gegeben.
12.1997 Die Gie├čereien in Frankenthal und Halle werden 1997 geschlossen. Betroffen sind dort insgesamt 232 Mitarbeiter, 163 in Frankenthal und 69 in Halle. Die Gie├čerei in Halle wurde 1991 gekauft und war auf gr├Â├čere Gu├čteile spezialisiert; sie fuhr aufgrund schlechter Auslastung Verluste ein.
1998 Umsatz 1998: 2.245 Mio DM, davon im Ausland: 1.537 Mio DM
1998 KSB entwickelt die Kompaktventiltechnik weiter und stellt dem Markt mit dem BOA-SuperCompact ein weichdichtendes Ventil mit Schr├Ągsitzhydraulik zur Verf├╝gung.
03.1998 Die Gie├čerei schlie├čt. Folge ist der Abbau von 150 Stellen.
01.01.1999 bis 31.03.1999 Die KSB kommt im ersten Quartal 1999 nur schlecht aus den Startl├Âchern. Gegen├╝ber den ersten drei Monaten des Vorjahres sinkt der Auftragseingang um 16 Prozent, der Umsatz geht um 8 Prozent zur├╝ck. Man hofft auf eine Trendwende bis Mitte des Jahres.
1999 KSB bietet in der Geb├Ąudetechnik die steckerfertige Regenwasser-Nutzungsanlage Hya-Rain mit integrierter Trinkwassernachspeisung an.
1999 Das Strangregulierventil BOA-Control IMS arbeitet nach dem kalorimetrischen Prinzip, dem Messen von W├Ąrmemengen.
2000 Es wird f├╝r 2000 ein Konzernergebnis von 39,9 Mio DM angek├╝ndigt.
2000 Der Elektromotor Hya-Drive mit integriertem Frequenzumrichter regelt die Pumpendrehzahl stufenlos.
2001 Das Braunkohlekraftwerk Niederau├čem bei K├Âln nimmt die gr├Â├čte KSB-Kesselspeisepumpe mit 40 MW-Antriebsleistung in Betrieb.
2001 KSB pr├Ąsentiert die erste intelligente Tauchmotorpumpe Ama-Porter ICS, die mit Sensorsteuerung ohne Schwimmerschalter funktioniert.
2002 KSB produziert an insgesamt 27 Standorten und ist in ├╝ber 100 L├Ąndern mit Gesellschaften und Vertretungen pr├Ąsent.
2003 KSB ├╝bernimmt den niederl├Ąndischen Pumpenhersteller DP industries B.V. Damit erweitert KSB sein Produktprogramm um Pumpen aus tiefgezogenen Edelstahlblechen f├╝r die Geb├Ąude- und Industrietechnik.
2003 KSB erwirbt die Mehrheit an der in Zarautz/Spanien ans├Ąssigen Bombas ITUR, S.A. Deren gut ausgebautes Vertriebsnetz in der Industrie- und Geb├Ąudetechnik sowie in der Marinetechnik er├Âffnet neue gesch├Ąftliche Perspektiven.
2003 KSB ├╝bernimmt das Werk von "P├Ârringer + Schindler" (Zweibr├╝cken) in L├╝nen. Es fertigt Plattenschieber f├╝r Kraftwerke, Kugelh├Ąhne f├╝r die ├ľl- und Gaswirtschaft sowie Ersatzteile f├╝r Nukleararmaturen.
31.07.2003 Die WMF bleibt trotz eines Gewinneinbruchs im ersten Halbjahr 2003 zuversichtlich. Das Ergebnis der gew├Ąhnlichen Gesch├Ąftst├Ątigkeit geht um mehr als zwei Drittel auf 1,7 Mio Euro zur├╝ck.
27.08.2003 Die KSB rutscht tiefer in die roten Zahlen: Der Verlust vor Steuern verdoppelt sich gegen├╝ber dem Vorjahreszeitraum auf knapp 7 Millionen Euro (Bericht vom 27.08.2003).
2004 Dank guter Gesch├Ąfte in Asien kann KSB im Gesch├Ąftsjahr 2004 seinen Umsatz um 7,7 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro steigern. Der Auftragseingang erh├Âht sich gegen├╝ber dem Vorjahr um 8,6 Prozent. Der starke Nachholbedarf in der Industrieausr├╝stung sowie der Ausbau der Infrastruktur f├╝hren in Asien zu einem vest├Ąrkten Kauf von KSB-Produkten. Dennoch liegt das Konzernergebnis deutlich unter dem Vorjahresergebnis (29,8 Mio Eor. Grund hierf├╝r ist ein umfangreiches Strukturprogramm, das bis Ende 2006 Einsparungen in H├Âhe von 100 Mio Euro versieht. Dazu z├Ąhlt unter anderem der Abbau von 650 Stellen in Europa bis Ende 2005 / Anfang 2006. In Deutschland sollen 442 Arbeitspl├Ązze wegfallen, jedoch im Rahmen von Altersteilzeiten und vorgezogenen Ruhest├Ąnden. Der Konzern besch├Ąftigt Ende 2004 12.476 Mitarbeiter.
2004 In der chinesischen Freihandelszone Dalian gr├╝ndet KSB die Dalian KSB AMRI Valves Co. Ltd. Dort werden Klappen f├╝r die Industrie- und Geb├Ąudetechnik gefertigt und montiert.
2004 KSB stellt ein neues System f├╝r den Einsatz in der Umkehr-Osmose-Entsalzung vor. Das SalTec genannte System erm├Âglicht es durch hydraulische Kraft├╝bertragung Energiekosten gegen├╝ber herk├Âmmlichen Turbinenl├Âsungen zu reduzieren.
27.04.2004 KSB will nach Umsatz- und Ergebniseinbu├čen profitabler werden und bis Ende 2005 etwa 650 seiner 12.480 Stellen abbauen. Dieser Schritt, bei dem m├Âglichst auf betriebsbedingte K├╝ndigungen verzichtet werden soll, betrifft etwa 10 Prozent der Mitarbeiter in den europ├Ąischen Gesellschaften, sagt der Vorstandsvorsitzende, Josef Gerstner in Frankenthal. F├╝r das laufende Jahr erwartet der zweitgr├Â├čte Pumpenhersteller Europas eine Stagnation bei Umsatz und Auftragseingang sowie ein geringeres Ergebnis vor Steuern. Die Dividende f├╝r 2003 soll drastisch gek├╝rzt werden. 2003 machten dem Konzern eine anhaltende Nachfrageschw├Ąche ein vielen Regionen und der ung├╝nstige Euro-Dollar-Kurs zu schaffen. Der Umsatz sank im Verjahresvergleich um 0,2 Prozent auf 1,178 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern ging um knapp f├╝nf Millionen Euro auf 29,8 Millionen Euro zur├╝ck.
25.05.2004 KSB will im Rahmen seines Effizienzsteigerungsprogramms 230 der 1835 Stellen am Standort Frankenthal streichen (Meldung vom 25. Mai). Deutschlandweit sollen 430 der 4.500 Arbeitsp├Ątze entfallen. Der stellenabbau soll dabei "m├Âglichst ohne betriebsbedingte K├╝ndigungen" ablaufen. Damit r├╝ckt KSB von wohlgemeinten Prinzipien ab: Erst vor zwei Jahren hatte der Pumpenhersteller unter anderem mit Landesmitteln ein Programm gestartet, um ├Ąltere Mitarbeiter zu einem l├Ąngeren Verbleib im Unternehmen zu motivieren. Bereits im April hatte KSB angek├╝ndigt, an ihren 11 europ├Ąischen Standorten 650 Arbeitspl├Ątze und damit etwa jede zehnte Stelle streichen zu wollen. Weitere Ma├čnahmen bis hin zur Schlie├čung einzelner Werke k├Ânnten noch folgen. Dar├╝ber wird der Aufsichtsrat erst Anfang Juni entscheiden.
2005 Der Energiehunger aufstrebender Industriestaaten wie China und Indien bereitet dem Pumpenhersteller im Jahr 2005 volle Auftragsb├╝cher (Laufrad-Herstellung in Deutschland; nur Geh├Ąusebau in Asien). Die deutsche "KSB AG" macht 2005 Verluste von 23 Mio. Euro (2004: 14 Mio.); der gr├Â├čte Teil geht auf das Konto der Restrukturierung (2004/05 wurde jede zehnte Stelle gestrichen). Zahlen f├╝r 2005 (2004) [Mio. Euro]: Auftr├Ąge: 1.467 (1.294); Umsatz: 1.390 (1.267); operatives Ergebnis: 44,2 (33,6); Jahres├╝berschu├č: 22,5 (14,7); Dividende je Vorzugsaktie: 1,03 (1,03); weltweit 12.963 (12.467) Mitarbeiter
2005 KSB erwirbt das Armaturengesch├Ąft der brasilianischen IVC S/A Ind├╣stria de V├ílvulas e Controles. Die Produkte kommen haupts├Ąchlich in der ├ľl- und Gasindustrie, der Kraftwerkstechnik, der Papierindustrie und anderen industriellen Anwendungen zum Einsatz.
2005 Der ehemalige BDI-Pr├Ąsident Michael Rogowski verl├Ą├čt das Unternehmen
2005 Der jahrelange Vorstandschef Josef Gerstner mu├č gehen
15.12.2005 Der Aufsichtsrat soll in seiner Sitzung am 15. Dezember einen Vorstandvorsitzenden bestellen. Peter Schubert f├╝hrt das Amt interimistisch. Es gibt zwei potentielle Kandidaten - beider von au├čerhalb und nicht von der Branche. - Das Unternehmen hat ein Sparprogramm gestartet, um die Produktivit├Ąt zu erh├Âhen. Bis 2007 kommt jedes europ├Ąische Werk auf den Pr├╝fstand. Frankenthal, wo knapp 2000 Mitarbeiter besch├Ąftigt sind soll im kommenden Jahr fertig sein. Stellen, die sich einsparen lassen, sollen nach M├Âglichkeit in andere Unternehmensteile verlagert werden. "Es mu├č also nicht zwangsl├Ąufig zu einem weiteren Stellenabbau kommen", sagt Schubert. Das Sparprogramm, das nach KSB-Angaben der Konsolidierung der europ├Ąischen Gesellschaft dient, soll bis 2007 110 Mio. Euro einsparen.
2006 KSB kann die Ums├Ątze im Jahre 2006 verbessern. Sie steigen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf rd. 1,6 Mrd. Euro. Auf Rekordniveau bewegen sich weiterhin die Auftragszuw├Ąchse: Der Auftragseingang legt um 16,5 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro zu. Der Konzern ist zuversichtlich, die angestrebte Rendite von 5 Prozent zu ├╝bertreffen. Zuw├Ąchse verzeichnet KSB in der Industrie und der Energiewirtschaft. Dis gilt insebesondere bei der Ausr├╝stung von Kraftwerken, da Enegergieversorger in Asien und Europa zahlreichen Modernisierungs- und Neubauprojekte starteten. Ebenso stark hat sich die Nachfrage im Bergbau erh├Âht. - In den vergangenen drei Jahre nahm der Konzern an einem Effizienzsteigerungsprogrann teil. Das hat sich mit einem Nettobetrag von rund 20 Mio. Euro prositiv auf das Ergebnis ausgewirkt.
12.2006 Wolfgang Schmitt wird Vorstandschef und Nachfolger von Heinz-J├╝rgen Otto. Er ist seit 20 Jahren im Unternehmen. - Klaus K├╝hborth gilt als Ausl├Âser von zahlreichen fr├╝heren Ver├Ąnderungen in Vorstand und Aufsichtsrat.
Ende 2006 Vostandschef Heinz-J├╝rgen Otto mu├č trotz eines F├╝nfjahresvertrags schon nach acht Monaten mit sofortiger Wirkung gehen. Er hat sich vermutlich mit der Familie K├╝hborth angelegt, die knapp 75 % des Stammaktienkapitals ├╝ber eine Stiftung h├Ąlt. Otto hatte zu sehr auf die gesetzlich vorgesehene Trennung von Aufsichtsrat und Vorstand gedrungen und sich angeblich gegen das Dr├Ąngen von Klaus K├╝hborth nach mehr operativem Einflu├č gewehrt haben.
04.2007 Laut Vorstandssprecher Wolfgang Schmitt ist im vergangenen Jahr der Pumpen- und Armaturen-Umsatz im Vergleich zu 2005 um 14,7 Prozent auf 1,61 Mrd. Euro gestiegen. Grund daf├╝r ist der starke Ausbau von Kraftwerkskapazit├Ąten in Asien und Europa, ferner der Ausbau von Chemie- und Raffineriewerken. Der Jahresabschlu├č verdreifacht sich auf 62,4 Mio Euro. Nach einem deutlichen Verlust im Vorjahr schreibt KSB wieder schwarze Zahlen.
25.04.2007 Der Vorstandssprecher Wolfgang Schmitt teilt mit, da├č in Frankenthal ein neues Werk f├╝r Kraftwerkspumpen gebaut werden solle (Inbetriebnahme Ende 2008 / Anfang 2009 vorgesehen). Au├čerdem sei die zus├Ątzliche Fertigung von Wasserpumpen von gro├čen Pipelines in Frankenthal oder Halle geplant. F├╝r beide Ma├čnahmen sind Investitionen von 35 bis 40 Mio Euro geplant, und es sollen 150 neue Stellen geschaffen werden.
24.06.2007 Frau Brunhilde Otto, Ehefrau des gechassten Vorstandsvorsitzenden Heinz-J├╝rgen Otto, meldet sich auf der Hauptversammlung zu Wort und k├Ąmpft f├╝r den Ruf ihres Mannes: Ihr Mann habe sich allen Aktion├Ąren verpflichtet gef├╝hlt (und nicht nur der Familie K├╝hborth, die knapp 75% des Kapitals h├Ąlt. Auf der Versammlung wird auch die Satzung ge├Ąndert; k├╝nftig hat der Vorstand f├╝r bestimmte Gesch├Ąfte, die in der Gesch├Ąftsordnung f├╝r den Vorstand aufgef├╝hrt sind, die Zustimmung des Aufsichtsrats einzuholen.
ftsjahr 20 Die KSB profitiert vom Boom in Indien. Auch in den USA verkauft der Konzern deutlich mehr. Insgesamt verbucht KSB ein Umsatzplus von 10,5 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Auch der Gewinn steigt.
2008 Bau eines neuen Werks f├╝r Kraftwerkspumpen in Frankenthal
2013 KSB schlie├čt das Armaturenwerk in L├╝nen (ex "P├Ârringer + Schindler") und verlagert die Fertigung der Plattenschieber nach Pegnitz.
11.11.2016 Im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms soll die Zahl der Mitarbeiter am Stammsitz in Frankenthal von zuletzt knapp 1900 bis Ende 2018 um 280 sinken. Der Abbau soll sozialvertr├Ąglich erfolgen. Hintergrund ist die Steigerung der Wettbewerbsf├Ąhigkeit. Bei Umsatz und Gewinn rechnet KSB mit Zahlen, die deutlich unter den Vorjahreswerten liegen. (Bericht vom 11.11.2016)
14.01.2017 Die KSB-Stiftung, hinter der die Nachfahren der Gr├╝nderfamilie K├╝hborth stehen, sichert langfristig ihren Einflu├č durch eine neue Rechtsform: Die Aktiengesellschaft plant einen Wechsel in eine SE & Co. KGaA, eine europ├Ąische Aktiengesellschaft mit einer Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die Gesellschaft will sich damit f├╝r die Erfordernisse der Kapitalm├Ąrkte zeitgem├Ą├č aufstellen und ihre unternehmerische Selbst├Ąndigkeit sichern. Es gibt keine Pl├Ąne f├╝r Kapitalerh├Âhungen, Aktientausch, Fusionen oder Akquisitionen. Die Familie K├╝hborth steht weiterhin zur KSB. (Meldung vom 14.01.2017)




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Armaturen 1886 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Dampfpumpen 1895 Gaswerk Erfurt 1916 Gaswerk Erfurt 1895/1916: 2 Pumpen im Gaswerk Erfurt
H├Ąhne 1886 Erste Erw├Ąhnung 1886 Letzte Erw├Ąhnung  
Kolbenkompressoren 1939 [Maschinenindustrie (1939/40) 362] 1940 [Maschinenindustrie (1939/40) 362]  
Kolbenpumpen 1939 [Maschinenindustrie (1939/40) 362] 1940 [Maschinenindustrie (1939/40) 362]  
Kondensationst├Âpfe 1886 Erste Erw├Ąhnung 1940 Letzte Erw├Ąhnung  
Kreiselpumpen f├╝r Hoch-, Mittel- und Niederdruck 1880 Beginn 1940 [Maschinenindustrie (1939/40) 362]  
Rotationskompressoren 1939 [Maschinenindustrie (1939/40) 362] 1940 [Maschinenindustrie (1939/40) 362]  
Schmierb├╝chsen 1886 Erste Erw├Ąhnung 1886 Letzte Erw├Ąhnung  
Sparmotoren   in den 1880er Jahren     senkrechte Kleinmaschine (1 - 12 PS) mit Field-Kessel
Vakuumpumpen 1939 [Maschinenindustrie (1939/40) 362] 1940 [Maschinenindustrie (1939/40) 362]  
Ventile 1886 Erste Erw├Ąhnung 1886 Letzte Erw├Ąhnung  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfpumpe 1899 Klein, Schanzlin & Becker A.-G.
Dampfkolbenpumpe 1895 Klein, Schanzlin & Becker A.-G.
Dampfpumpmaschine 1881 Klein, Schanzlin & Becker A.-G.
Dampfpumpe   Klein, Schanzlin & Becker A.-G.
Dampfpumpe   Klein, Schanzlin & Becker A.-G.




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
  12       bei der Gr├╝ndung
1887 400        
1890 550       550 Arbeiter
1893 500        
1896 690        
1900 1200       um die Jahrhundertwende
1916 4000       in der R├╝stungsproduktion
  1401 1116 285   im Durchschnitt der ersten 4 Monate
1950 1813 1353 460    
  1815 1355 460   Ende 1950
1969 8173        
1973 8512        
1995 5900       der AG
  5656       der AG
1996 5465       Weltweit: 15150 besch├Ąftigt
  2195       hier: nur in Frankenthal
          Gie├čereien: 163 in Frankenthal, 69 in Halle, 408 in Pegnitz
1997 14117       1997: um 5 % reduziert. Nur in Frankenthal: 1996
  1886       hier: nur in Frankenthal
1998 13795       gesamt. In Frankenthal: 1780
  13400       gesamt. In Frankenthal: 1713 (voraussichtliche Zahlen)
          12467
          12.963 (davon 1.763 in Frankenthal)




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1887 Umbenennung zuvor Frankenthaler Armaturfabrik vorm. Klein, Schanzlin & Becker Umwandlung in Aktiengesellschaft
1934 Anschlu├č (Namensverlust) zuvor L. W. Bestenbostel & Sohn Bestenbostel --> KSB. Seit 1959 voll aufgegangen




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dr. Otto Klein-K├╝hborth, Frankenthal; Dr.-Ing. Karl Friedrich Brill, Frankenthal; Heinrich Siepmann, Mannheim; Georg Weyland, Frankenthal, stellvertretend; Dipl.-Kaufmann Paul Balcke, Berlin, stellvertretend; Dipl.- Ingenieur Werner Ebert, Frankenthal, stellvertretend; Dr.-Ing. Rudolf Eckelmann, Frankenthal, stellvertretend. Aufsichtsrat: Geheimer Kommerzienrat Dr.-Ing. e. h. Jakob Klein, Frankenthal, Vorsitzer; Georg1 Gasper, Teilhaber der Otto Wolff K.-G., K├Âln, stellv. Vorsitzer; Dir. Dipl.-Ing. Georg Geil, Frankenthal; Kommerzienrat Dipl.-Ing. Conrad Schumacher (S├╝ddeutsche Zucker-A.-G.), Neuoffstein; Bankdirektor Heinrich Kl├Âckers, Mannheim; Generaldir. Landrat a. D. Wilhelm Tengelmann, Herne. Stimmrecht: je nom. RM 100,00 Aktie 1 Stimme. Gesch├Ąftsjahr: 1. Juli bis. 30. Juni. Grundkapital: nom. RM 5.650.000,00 Stammaktien in 5400 St├╝cken zu RM 1.000,00 und 2500 St├╝cken zu RM 100,00. Gewinn-Verwendung: Der Reingewinn, der sich nach Vornahme der gem├Ą├č Gesetz und Satzung erforderlichen Abschreibungen, Wertberichtigungen, R├╝ckstellungen und R├╝cklagen ergibt, wird, unbeschadet der Gew├Ąhrung von zugesicherten Gewinnanteilen, in folgender Weise verwendet: Zur Aussch├╝ttung eines Gewinnanteils bis zu 4 % an die Aktion├Ąre, zur Zahlung der dem A.-R. satzungsgem├Ą├č zustehenden zus├Ątzlichen Verg├╝tung, zur weiteren Aussch├╝ttung an die Aktion├Ąre, soweit nicht die H.-V. eine andere Verwendung beschlie├čt. Dividenden 1935/36: 5, 1936/37: 6, 1937/38: 6, 1938/39: 8*), 1939/40: 8, 1940/41: 4**), 1941/42: 4 %; *) davon 2 % an Anleihestock; **) auf das berichtige Kapital.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 287]


ZEIT1943
THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens
TEXTGegenstand des Unternehmens: Die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen aller Art, insbesondere von Pumpen, Kompressoren und Armaturen. Die Gesellschaft ist berechtigt Herstellungszweige und Gesch├Ąfte, die obigem Zweck dienlich sind, selbst zu betreiben, entsprechend andere Unternehmungen zu errichten, sich an ihnen zu beteiligen, sie zu erwerben oder mit ihnen Interessengemeinschaftsvertr├Ąge abzuschlie├čen. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten. Erzeugnisse: Pumpen f├╝r Luft und Wasser, Zentrifugalpumpen f├╝r H├Âchst-, Hoch- und Niederdruck, Kolben- und Rotationskompressoren, Fl├╝ssigkeitsgetriebe, Handpumpen, Kondenst├Âpfe, Dampfkessel- und Wasser-Armaturen, speziell f├╝r Bergwerks- und H├╝ttenbetriebe, chemische Industrie, Maschinen, Textilfabriken, Brauereien usw. Anlagen: Maschinenfabrik nebst Graugie├čerei u. Metallgie├čerei. Die Gesellschaft besitzt eine Reihe wertvoller in- u. ausl├Ąndischer Patente, deren Wert in die Aktivposten nicht eingestellt ist.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 287]


ZEIT1943
THEMABesitzverh├Ąltnisse
TEXTSonstiger Besitz: 108 Werkswohnungen. Beteiligungen (s.d.): 1. Kleinschanzlin Pumpen A.-G., Homburg (Saar), Beteiligung: 100 %; 2. Kleinschanzlin-Bestenbostel G. m. b. H., Bremen, Beteiligung: 80%; 3. Kleinschanzlin-Oddesse G. m. b. H., Oschersleben
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 287]