| Zeit |
Ereignis |
| 1868 |
Johannes Adolf Menck und Diedrich Alexander Hambrock gründen eine Maschinenfabrik mit Eisen- und Metallgießerei und Kesselschmiede. |
| 1869 |
Das Unternehmen stellt seine Erzeugnisse auf der Schleswig-Holsteinischen Landes-Industrieausstellung aus. Die ausgestellte transportable Dampfmaschine mit 2 PS Leistung und stehendem Kessel wird prämiert. Die angebotenen Lokomobilen mit 2 bis 20 PS sind ihrer Konkurrenz voraus, und die Werbung lautet: "Da unsere sparsamen Maschinen nur unbedeutend theuerer zu stehen kommen, als die unvorteilhafteren Maschinen, so sind sie demnach mit vollem Rechte jedem Käufer auf das angelegentlichste zu empfehlen". |
| 1876 |
Der vertikal geschweißte Quersiederdampfkessel wird herausgebracht. |
| 1879 |
Der 500. Kessel verläßt das Werk. |
| um 1880 |
Beginn der Entwicklung von Baggermaschinen. Im Werk II, in einer schmalen Hofecke, experimentieren die Konstrukteure mit der "indischen Schaufel": ein schaufelförmiges Grabgefäß, mit dem Schrapper verwandt, wird mit Windenkraft durch die Erde gezogen. |
| 1882 |
Ein kübelartiges Grabgefäß mit zahnbewehrter Schneide, ein Vorläufer des Löffelbaggers, wird fertiggestellt. |
| 1891 |
Baubeginn von Dampf- und Handkranen |
| 05.1894 |
Der erste Hochlöffelbagger wird als erster auf dem Kontinent angeboten. Das größte Modell mit einem 2-cbm-Löffel, baggert 100 cbm in der Stunde, wiegt 40 t und kostet 26.200,00 Goldmark. |
| 1895 |
Tod von Diedrich Alexander Hambrock |
| 1897 |
Die Söhne des Gründers, Hans Menck als Techniker und Carl Menck als Kaufmann, treten in das Unternehmen ein. |
| 1901 |
Die ersten Hochlöffel- und Universalbagger mit Dampf- oder Elektroantrieb werden hergestellt. |
| 1904 |
Bau des ersten deutschen Löffelbaggers |
| 1908 |
Der 100. Löffelbagger und der 4000. Kessel werden verkauft. |
| 1914 |
Menck ist der größte Baggerhersteller Deutschlands |
| 1919 |
Tod des Firmengründers Johannes A. Menck |
| 1930 |
Tod von Dr.-Ing. e.h. Hans Menck |
| 1931 |
Bau des 2000. Baggers |
| nach 1933 |
Die mit Einmotorenantrieb ausgestatteten Universalbagger Modelle "Mo" bis "Md" mit elektro-geschweißter Stahlkonstruktion werden gebaut. |
| 1935 |
Tod von Carl Menck. Der Betriebsleiter Dipl.-Ing. A. Vogler übernimmt die Geschäftsleitung. |
| 1938 |
Baubeginn der Elektrobagger "DN" und "EN" |
| 1946 |
Der Enkel des Gründers, Dipl.-Ing. Walter Cordes, wird Geschäftsführer. Er wird unterstützt von dem Schwiegersohn Carl Mencks, dem Dipl.-Ing. Adolf Vogler. |
| 1946 |
Der Baggerbau wird wieder aufgenommen. Es entsteht der erste Menck-Steinbruchbagger "DN". Das Rückgrat der Produktion wird der Leichtkran (Lk) 46, zuerst auf Schienenunterwagen, dann auf Raupenfahrwerk. Er dient zur Enttrümmerung der Städte, wird in Torfwerken (für Heizzwecke) eingesetzt. |
| 1948 |
Der Menck-Universalbagger auf vierachsigen Unterwagen mit breiten Raupenbändern, verstärkten Diesel- oder Elektromotoren, größeren Reichweiten und Grabgefäßen kommt heraus. |
| 1965 |
Es werden folgende Geräte gebaut: M 60, M 60 SC/LC, M 90, M 154, M 251, C 251, C 252/3, D 360, DN, DN2, SR 53, Mr 18, MR 27, MR 40, MR 60, MR 100, Schnellschlagbäre, Vibrationsbäre, halbautomatische Rammbäre, mechanische/hydraulische Rammeinrichtungen für M 60, M 90 und M 154. |
| 04.1966 |
Es wird eine Zusammenarbeit mit der "Koehring Company" in Milwaukee vereinbart. Koehring übernimmt die in Familienbesitz befindlichen Gesellschaftsanteile (Anteil 69,52 %). Durch diese Zusammenarbeit sollen neue Märkte erschlossen und neue Produkte vertrieben werden (Hydraulikbagger). - Den hydraulischen Baggern aus Amerika ist kein grosser Erfolg beschieden. |
| 31.12.1968 |
Als letztes Mitglied der Familie Menck scheidet Walter Cordes aus dem Unternehmen aus. |
| 1971 |
Menck beginnt mit dem Bau von Hydraulikbaggern - hinkt damit jedoch der Konkurrenz hinterher. |
| 1978 |
Ende des Unternehmens |
| Produkt |
ab |
Kommentar |
bis |
Kommentar |
| Bagger |
1901 |
Beginn (erste Hochlöffel) |
1978 |
Ende (Schließung) |
| Centrifugalpumpen |
1875 |
[Organ Eisenbahnwesen (1875) 310] |
1893 |
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| Dampf- und Handkrane |
1891 |
Beginn |
|
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| Dampf-Luftkompressoren |
1885 |
[Chemiker-Zeitung (1885) 1101] |
1893 |
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| Dampfkessel |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1905 |
[Mengebier (1905)] |
| Dampfmaschinen |
1868 |
Beginn |
1893 |
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| Dampfpumpen |
1875 |
[Organ Eisenbahnwesen (1875) 310] |
1893 |
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| Dampframmen |
1875 |
[Organ Eisenbahnwesen (1875) 310] |
1974 |
Ende (zuletzt MR 100) |
| Dampfwinden |
1875 |
[Organ Eisenbahnwesen (1875) 310] |
1885 |
[Chemiker-Ztg (1885) 805, Anzeige] |
| Krane |
1891 |
Beginn (Hand- und Dampfbetrieb) |
1978 |
Ende |
| Lokomobilen |
1875 |
[Organ Eisenbahnwesen (1875) 310] |
1893 |
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| Raummausrüstungen |
|
bald nach Gründung (1868) aufgenommen |
1999 |
[Cohrs: Berühmte Baumaschinen (1999) 98] |
| transportabele Dampfmaschinen |
1869 |
auf Int. Maschinenausstellung Altona prämiert |
1893 |
[Chemiker-Zeitung (1893) Anzeigen] |
| transportabele Fördermaschinen |
1875 |
[Organ Eisenbahnwesen (1875) 310] |
1885 |
[Chemiker-Ztg (1885) 806, Anz.] |