Dinglerwerke Aktiengesellschaft Zweibrücken

Allgemeines

FirmennameDinglerwerke Aktiengesellschaft Zweibrücken
OrtssitzZweibrücken
StraßeDinglerstr. 24
Postleitzahl66482
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenBis 1935 "Dinglersche Maschinenfabrik" (s.d.); diese seit 1897 eine Aktiengesellschaft. Später zu Mannesmann-Demag (Bau von Mobilkränen als "Mannesmann-Dematic"). Lt. Auskunft der Fa. Mannesmann-Demag und von Herrn Ludwig (ehem. Betriebsleiter) sind keine nennenswerten Archivalien von Dingler erhalten geblieben.
Quellenangaben[Maschinenindustrie im Dt. Reich (1939/40) 889] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4427]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1827 Christian Nikolaus Dingler gründet in Zweibrücken als Ursprungsunternehmen eine mechanische Werkstatt "Dingler'schen Maschinenfabrik".
28.11.1935 Änderung der Firma aus "Dinglersche Maschinenfabrik A.-G."
28.12.1935 Lt. Hauptversammlung vom 28. Dezember 1935 Herabsetzung des G.-K. i. e. F. von RM 1.200.000,00 auf RM 593.100,00 durch Einziehung von nom. RM 13.800,00 eigener Aktien und Herabsetzung des verbleibenden G.-K. von RM 1.186.200,00 auf RM 593.100,00 durch Zusammenlegung 2 : 1; anschließend Wiedererhöhung um Reichsmark 906.900,00 auf RM 1.500.000,00; die neuen Aktien werden zum Nennwert gegen Einbringung von Forderungen an die Gesellschaft in gleicher Höhe ausgegeben.
1937 Einrichtung einer besonderen Lehrlingswerkstätte
01.10.1937 Übernahme des Werks Bierbach als Betriebsabteilung
05.06.1939 Lt. Hauptversammlung vom 5. Juni 1939 wird das Kapital um RM 1.000.000,00 auf RM 2.500.000,00 erhöht; die neuen Aktien, welche ab 1. Januar 1939 dividendenberechtigt sind, werden von einem Bankenkonsortium übernommen; RM 500.000,00 hiervon werden im Verhältnis 3:1 den alten Aktionären zum Kurse von 103 % angeboten.
Beginn 2. Weltkrieg Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist die Beschäftigung recht gut. Während der Evakuierung geht der Auftragsbestand zurück, der sich aber nach der Rückwanderung wieder schnell erholt, so daß die Gesellschaft um 1943 einen Auftragsbestand zu verzeichnen hat, der ihr Beschäftigung in den drei Werken auf lange Sicht gewährleistet.
04.09.1943 Letzte ordentliche Hauptversammlung bis 1943/44




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Bergwerksmaschinen 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Dampfmaschinen          
Eisen- und Stahlbauten 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Gasbehälter 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Gasreinigungsanlagen 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Hochofenanlagen 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Kompressoren 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Rohrleitungen aller Art 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  
Straßenbaumaschinen 1939 Erste Erwähnung 1939 Letzte Erwähnung  




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1933 454        
1934 685        
1935 1403        
1936 1500        
1937 1743        
1938 1888        




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1935 Umbenennung zuvor Dingler'sche Maschinenfabrik  
1924 Trennung, Namensverlust danach Dinglerwerk GmbH 1923/24 als Zweigunternehmen infolge der Zollabschnürung
1937 Zusammenschluß, neuer Name zuvor Dinglerwerk GmbH aufgelöst und als Betriebsabteilung übernommen




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Direktor Dr.-Ing. Baldauf, Zweibrücken. Aufsichtsrat: Generaldirektor Heinz Puppe, Neunkirchen, Vorsitzer; Dr.-Ing. Kurt Jochum, Frankfurt (Main), stellv. Vorsitzer; Bankdirektor Eugen Damm, Ludwigshafen (Rhein); Bankier Alexander Hauck, Frankfurt (Main); Direktor Emil Otto Kieffer, Berlin. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1943: Rheinische Treuhand-Gesellschaft A.-G., Mannheim. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 100,00 Aktie 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Gemäß Aktiengesetz. Grundkapital: nom. RM 2.500.000,00 Stammaktien in 2400 Stücken zu je RM . 1.000,00 (Nr. 1-1400, 2401-3400) und 1000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1401-2400).
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 4427]


THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTGegenstand des Unternehmens: Herstellung von Erzeugnissen aller Art aus Eisen, Stahl und anderen Metallen, insbesondere die Betätigung auf dem Gebiet des allgemeinen Maschinenbaues, des Apparatebaues, Behälter- und Rohrleitungsbaues sowie die Herstellung von Eisen- und Stahlkonstruktionen, namentlich für die Bedürfnisse der eisenschaffenden und der chemischen Industrie, des Bergbaues, des Straßen- und Eisenwasserbaues. Erzeugnisse: Dampfmaschinen, Kompressoren, Kolbenpumpen, Bergwerksmaschinen, Abhitzekesselanlagen, Hoch- und Niederdruckrohrleitungen, Hochdruck-Heißdampfschieber, Gasbehälter, Hochbehälter, Tanks, Hochöfenanlagen, Gasreinigungsanlagen, Apparatebau, Blechkonstruktionen, Stahlbauten, Eisenwasserbauten-, Straßenbaumaschinen. (Vorstand: Direktor Dr.-Ing. Baldauf, Zweibrücken. Aufsichtsrat: Generaldirektor Heinz Puppe, Neunkirchen, Vorsitzer; Dr.-Ing. Kurt Jochum, Frankfurt (Main), stellv. Vorsitzer; Bankdirektor Eugen Damm, Ludwigshafen (Rhein); Bankier Alexander Hauck, Frankfurt (Main); Direktor Emil Otto Kieffer, Berlin. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1943: Rheinische Treuhand-Gesellschaft A.-G., Mannheim. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom. RM 100,00 Aktie 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Gemäß Aktiengesetz. Grundkapital: nom. RM 2.500.000,00 Stammaktien in 2400 Stücken zu je RM . 1.000,00 (Nr. 1-1400, 2401-3400) und 1000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1401-2400).)