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Berliner Maschinenbau-Aktiengesellschaft vormals L. Schwartzkopff
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| Firmenname | Berliner Maschinenbau-Aktiengesellschaft vormals L. Schwartzkopff |
| Ortssitz | Berlin |
| Ortsteil | N 4 |
| Straße | Chausseestr. 23 |
| Postleitzahl | 10115 |
| Art des Unternehmens | Lokomotiv- und Maschinenfabrik |
| Anmerkungen | Bis 1870: Louis Schwartzkopff (s.d.). Siehe auch: Werk in Wildau (Produkte alle unter "Berlin" aufgenommen) |
| Quellenangaben | [Masch-Ind (1939) 140] [Messerschmidt: Tb dt Lokomotivfabriken (1977)] [Matschoß: Entw. der Dampfmasch I (1908) 187] http://www.schwartzkopff-wildau.de (2006) [Handbuch A.-G. (1943) 49] |
| Zeit |
Ereignis |
| 1852 |
Louis Schwartzkopff gründet auf dem Grundstück Chausseestraße 23 die "Eisengießerei und Maschinenbauanstalt von L. Schwartzkopff". In der ersten Zeit wandte er sich vorwiegend dem Eisengußbetriebe sowie der Erzeugung von Spezialmaschinen eigener Konstruktion, später auch der Herstellung von Eisenbahn-Bedarfsartikeln zu. |
| 1866 |
Es wird eine Abteilung für den Bau von Lokomotiven auf dem unweit der Stammfabrik gelegenen Grundstück, Scheringstraße 13-28, eingerichtet. Der Lokomotivbau wird nunmehr zum Hauptzweig der Fabrikation. |
| 01.07.1870 |
Umwandlung der "Eisengießerei und Maschinenfabrik von L. Schwartzkopff" in eine Aktiengesellschaft mit einem Grundkapital von M 6.000.000,00 unter Übernahme der Firma L. Schwartzkopff, Berlin. Generaldirektor wird Louis Schwartzkopff. |
| 01.07.1870 |
Umfirmierung aus: L. Schwartzkopff |
| 1878-1879 |
Ende der 1870er Jahre: Aufnahme des Dampfmaschinenbaues |
| 1878 |
Beginn der Herstellung von Torpedos |
| 1879 |
Anlage eines Torpedo-Schießstands und einer Reparaturwerkstatt in Kiel |
| 1885 |
Beginn der Herstellung von elektrischen Maschinen |
| 1885 |
Beginn der Herstellung von Gasmotoren |
| 1888 |
An die Stelle von L. Schwartzkopff als Direktor tritt sein Schwiegersohn Emil Kaselowsky |
| 1891 |
Vergrößerung des "Neuen Werks", das von der Scheringstraße, der Hussitenstraße, der Grenzstraße und der Berlin-Stettiner Bahn eingeschlossen wird |
| 30.06.1892 |
Ende der Oberleitung durch Louis Schwartzkopff. |
| 1896 |
J. Mayer schließt den Vertrag zum Bau der Linotype |
| 28.10.1896 |
Gründung der Mergenthaler Stetzmaschinen-Fabrik GmbH |
| 1897 |
Die BMAG erwirbt ein ca. 600 000 m² großen Grundstücke in Wildau im Süden von Berlin - Beginn des Aufbaues einer neuen Fertigungsanlage mit Wohnsiedlung und dazugehöriger Infrastruktur |
| 1897 |
Die Fabrikation der Linotype-Setzmaschine wird aufgenommen. Der Lokomotivbau bleibt dabei weiter der Hauptzweig. |
| 1899 |
Errichtung der Lokomotivenfabrik in Wildau bei Berlin |
| 1900 |
Schließung des Stammwerks |
| 1900 |
Emil Kaselowsky bleibt bis 1900 Direktor; er stirbt wenige Monate nach seinem Rücktritt |
| 01.09.1900 |
Betriebsaufnahme im Werk Wildau |
| 1901-1903 |
In den Jahren nach 1900 wird der Bau von Kolbenpumpen und Patent-Hochdruck-Zentrifugalpumpen sowie die Herstellung von kompletten Anlagen für Druckluftgrubenbahnen und Spezialmaschinen zur Herstellung von Glasflaschen und Glasröhren aufgenommen. |
| 1905 |
Abbruch des Stammwerks, Werksleitung: Chausseestr. 23 |
| 1906 |
1888 - 1905 wurden 840 Verbundlokomotiven gebaut |
| 1906 |
Dier ersten preußischen P 8 (später Baureihe 38.10) mit Schmidt'schen Rauchrohrüberhitzer werden bei der BMAG, vorm. L. Schwartzkopff fertiggestellt. |
| 04.07.1907 |
Gemeinsame Gründung der Maffei-Schwartzkopff-Werke mit J. A. Maffei, München. Fertigung von Dampfturbinen, Generatoren, Zentrifugalpumpen. |
| 1908 |
Im Verein mit der Firma J. A. Maffei, München, werden die Maffei-Schwartzkopff- Werke G. m. b. H., gegründet, für welche neue Werkstätten neben der Lokomotivenfabrik in Wildau errichtet werden. Diese übernehmen von der Berliner Maschinenbau-A.-G. vorm. L, Schwartzkopff die elektrotechnische und Zentrifugalpumpenbau- Abteilung, während ihnen Maffei den Bau von Dampfturbinen, System Melms und Pfenniger, überläßt. |
| 1909 |
Seit 1909 nimmt die Firma im Verein mit den Maffei-Schwartzkopff-Werken auch den Bau von elektrischen Lokomotiven für Voll-, Neben-, Industrie- und Grubenbahnen auf. |
| 1910 |
Die Maffei-Schwartzkopff-Werke GmbH in Wildau beginnen den Bau elektrischer Lokomotiven und Ausrüstungen. |
| 1910 |
3527 Lokomotiven geliefert, seit 1905: 530 Heißdampflokomotiven |
| 1913 |
Verlegung des Allgemeinen Maschinenbaus in eine neue größere Werkstätte nach Wildau |
| 1923 |
Als sich nach dem Kriege 1914/18 ein großer Bedarf an Straßenbau-Maschinen bemerkbar macht, nimmt die Gesellschaft auch den Bau von Straßenwalzen, der eine Zeitlang ruhte, wieder auf. |
| 01.07.1923 |
Erwerbung des Hauses Ecke Chausseestr./Zinnowitzer Str., Umbau zum Linotype-Haus |
| 1924 |
Die Firma entschließt sich, auch den Bau von Diesel-Lokomotiven aufzunehmen, nachdem es ihr mit dem Diplom-Ingenieur Huwiler gelungen war, ein sicher, und zwar stufenlos arbeitendes Getriebe herauszubringen, das sich auch für viele andere Zwecke verwenden läßt. |
| 1924 |
Zur Verwertung der einschlägigen Auslandspatente wird die "A.-G. für hydraulische Getriebe System Schwartzkopff-Huwiler in Basel" gegründet. |
| 1925 |
F. W. Eckardt, Ingenieur bei Schwartzkopff, erhält ein Patent (DRP 435471) auf sein Lenkgestell (z.B. bei der BR 84 (BMAG-Lieferungen) für die Müglitztalbahn eingebaut). |
| 01.10.1925 |
Herbst 1925: Einweihung des Linotype-Hauses |
| 1926 |
Verkauf von ca. 4000 qm Gelände am Stettiner Bahnhof in Berlin für RM 1.200.000,00. |
| 1926 |
Die Gesellschaft nimmt auch die Fabrikation von Druck- und Papierverarbeitungsmaschinen auf. |
| 1928 |
Die Gesellschaft erwirbt von der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. R. Hartmann A.-G., Chemnitz, die Lokomotivbauquote. Die notwendigen Zeichnungen, Modelle und Gesenke werden mit übernommen unter gleichzeitiger Beteiligung an der Gesellschaft mit RM 1.000.000,00. |
| 1929 |
Nach den Vorschlägen von S. Löffler baut die Firma Schwartzkopff eine 2C1-Schnellzuglokomotive für 120 atü (Bauart Schwarztzkopff-Löffler) |
| 1929 |
Übernahme der Lokomotivquote der Sächsischen Maschinenfabrik, vorm. R. Hartmann |
| 1930 |
Die zweite deutsche Hochdruck-Dampflokomotive, gebaut von der Berliner Maschinenbau AG, vorm. L. Schwartzkopff, Hochdrucksystem Prof. Stephan Löffler (1877-1929) für 120 atü, Betriebsnummer der Deutschen Reichsbahn H 02 1001 (2'C1'h3) wird fertiggestellt. Sie bringt gegenüber der Baureihe 01 Kohleersparnisse von 17 bis 25%. Die Versuche werden 1934 abgebrochen und die Lok an die Herstellerfirma zurückgegeben. |
| 06.1931 |
Die Gesellschaft verkauft ihre 50prozentige Beteiligung an der Maffei-Schwartzkopff-Werke G. m. b. H., Berlin, an die AEG. |
| 22.12.1931 |
Die Hauptversammlung vom 22. Dezember 1932 beschließt mit Wirkung per 30. Juni 1932 eine Kapitalherabsetzung in erleichterter Form von RM 18.000.000,00 auf RM 7.875.000,00. |
| 1934-1935 |
Vornahme von Neuinvestitionen größeren Umfanges an Anlagen und Maschinenpark. Erhöhung der Beteiligung an der Arca-Regler A.-G. Die A.-G. für hydraulische Getriebe System Schwartzkopff-Huwiler, Basel, trat in Abwicklung. |
| 1934-1935 |
Verkauf der nom. RM 1.000.000,00 Aktien der in Abwicklung befindlichen Sächsischen Maschinenfabrik Rieh. Hartmann A.-G., Chemnitz. |
| 1935-1936 |
Auflösung der Baugesellschaft Wildau m. b. H. Beendigung der Abwicklung der A.-G. für hydraulische Getriebe System Schwartzkopff-Huwiler. Veräußerung der Beteiligung an der Arca-Regler A.-G., Berlin (50.38 %). |
| 1939-1940 |
Umwandlung der Wohlfahrtskassen in selbständige Gesellschaften. - Aufnahme einer langfristigen Hypothek von RM 3.000.000,00. |
| 1940-1941 |
Ankauf eines Wohngrundstückes in Wildau. Buchwert der Wertpapiere: RM 3.452.957,44. Vertrag: Fabrikationsvertrag mit der Mergenthaler Selzmaschinenfabrik G. m. b. H., Berlin N 4, Chausseestraße 24. |
| 03.09.1943 |
Erster Bombenangriff auf das Linotype-Haus |
| 03.02.1945 |
Drei Sprengbomben, stärkste Zerstörungen [Linotype-Brevier (ca. 1952) 89] |
| 28.05.1945 |
Beginn der Demontage bei der BMAG |
| 01.06.1945 bis 31.12.1945 |
Demontage des gesamten Werkes und Abriß der großen Werkhallen der BMAG und der AEG (vorm. MSW) in Wildau. Danach beginnt man auf dem Werksgelände wieder mit Reparatur- und Schlosserarbeiten, bald auch mit der Produktion von Maschinen und Anlagen im Auftrag und unter Verwaltung der SMAD |
| 01.07.1945 |
Juli 1945: Wiederaufnahme der Arbeit bei der BMAG [Linotype-Brevier] |
| 20.09.1945 |
Wiederaufnahme der Produktion |
| Produkt |
ab |
Kommentar |
bis |
Kommentar |
| Dampfkessel |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1905 |
[Mengebier (1905)] |
| Dampflokomotiven |
1870 |
Beginn (Umwandlung) |
1945 |
Ende |
| Dampfmaschinen |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Dampfstraßenwalzen |
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| Dampftriebwagen |
1880 |
für Niederschl.-Märk. Eb. |
1880 |
für Niederschl.-Märk. Eb. |
| Druckmaschinen |
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| elektrische Maschinen |
1885 |
Beginn |
1885 |
[Ingenieurwerke Berlin (1906) 482] |
| Einrichtungen für Flaschenfabriken |
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| Eisenguß |
1870 |
Beginn (Umwandlung) |
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| Elektromotoren |
1885 |
Beginn |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Flüssigkeitsgetriebe |
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| Gasmotoren |
1885 |
Beginn |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Hochdruck-Kreiselpumpen |
1905 |
1906: "In neuester Zeit" |
1905 |
1906: "In neuester Zeit" |
| Hochdruckkompressoren für Bergwerke u. chem. Werke |
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| Hochdruckkompressoren für Bergwerke u. chem. Werke |
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| Hochdruckkompressoren für Bergwerke u. chem. Werke |
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| Kraftübertragungsalagen |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Linotype-Setzmaschinen für Buch- und Zeitungsdruck |
1899 |
Erste Erwähnung |
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Letzte Erwähnung |
| Lokomobilen |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Motorlokomotiven |
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| Motorstraßenwalzen |
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| Papierverarbeitungsmaschinen |
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| Petroleummotoren |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
1892 |
[Adressb Elektr.-Branche (1892)] |
| Schleusenanlagen |
1905 |
1906: "In neuester Zeit" |
1905 |
1906: "In neuester Zeit" |
| Schmiedestücke |
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| Staubabsaugvorrichtungen |
1905 |
1906: "In neuester Zeit" |
1905 |
1906: "In neuester Zeit" |
| Torpedos |
1878 |
Beginn |
1878 |
[Ingenieurwerke Berlin (1906) 482] |
| Untergestelle für elektrische Lokomotiven |
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| Zeit |
gesamt |
Arbeiter |
Angest. |
Lehrl. |
Kommentar |
| 1892 |
2000 |
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in der Quelle als "Arbeiterzahl" bezeichnet |
| 1911 |
3500 |
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[EbWes d Gegenw (1911) II 138] |
Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt
| Zeit |
Bezug |
andere Firma |
Kommentar |
| 1870 |
Umfirmierung aus |
Eisengießerei und Maschinenfabrik von L. Schwartzkopff |
Schwartzkopff --> Berliner Aktiengesellschaft |
| ZEIT | 1943 |
| THEMA | Organe und Kapital der Gesellschaft |
| TEXT | Vorstand: Dipl.-Ing. Walther Winterle, Berlin, Vorsitzer; Dipl.-Ing. Ernst Sporleder, Berlin; Dipl.-Ing. Oskar Stamm, Wildau. Aufsichtsrat: Hans Weltzien, Staatsfinanzrat a, D., Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin- Dahlem, Vorsitzer; Fritz Wintermantel, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Berlin, stellv. Vorsitzer; Dr. Herbert v. Breska, Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin; Eugen Brückmann, Berlin-Grunewald; Dr. Walter Nettelrodt, Vorstandsmitglied der Eisenbahn-Verkehrsmittel- A.-G., Berlin; Karl Schirner, Vorsitzer des Vorstandes der Deutschen Erdöl A.-G., Berlin. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): je nom. RM 100,00-Stammaktien 1 Stimme, je nom. RM 100,00 Vorzugsaktien 1 Stimme, in den bekannten drei Fällen jedoch 5 Stimmen. Reingewinn-Verwendung: a) Zunächst wird der Gewinnanteil auf die Vorzugsaktien nachgezahlt, soweit auf diese in früheren Jahren weniger als 6 % Gewinnanteil für das Jahr verteilt wurden, b) Darauf erhalten die Vorzugsaktien 6 % Gewinnanteil für das abgelaufene Geschäftsjahr c) Sodann erhalten die Inhaber der Stammaktien einen Gewinnanteil bis zu 4 % des Nennwertes, d) Der Rest wird als weiterer Gewinnanteil auf die Stammaktien verteilt, soweit die Hauptversammlung nicht eine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 7.875.000,00 Stammaktien in 25000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 25000), in 5375 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 25001 - 30375), nom. RM 445.000,00 Vorzugsaktien in 4450 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. l - 4450). RM 8.320.000,00. Vertretene Aktionäre: In der H.-V. vom 7. Dezember 1942 waren insgesamt RM 4.903.200,00 Stamm- und Reichsmark 455.100,00 Vorzugsaktien vertreten, davon Reichsmark l 725 WO,00 durch die Berliner Handels-Gesellschaft, Reichsmark l 120.000,00 durch die Deutsche Bank, RM 892.000,00 durch die Dresdner Bank, RM 155.000,00 durch die Commerzbank und RM 151.000,00 durch von der Heydt & Co. |
| QUELLE | [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 49] |
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| THEMA | Zweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft) |
| TEXT | Gegenstand des Unternehmens: Anfertigung und Vertrieb von Maschinen und Konstruktionen aller Art, insbesondere von Lokomotiven. Die Gesellschaft ist befugt, sich an anderen Unternehmungen gleicher oder verwandter Art zu beteiligen, Zweigniederlassungen im In- und Auslande zu errichten sowie Interessengemeinschafts- oder ähnliche Verträge abzuschließen. Erzeugnisse: Dampf- und Motorlokomotiven für jede Spurweite, Untergestelle für elektrische Lokomotiven, Druckluftlokomotiven, Hochdruckkompressoren für Bergwerke und chemische Werke, Linotype-Setzmaschinen für Buch- und Zeitungsdruck, Owens-Flaschenmaschinen, Einrichtungen für Flaschenfabriken, Dampf- und Motorstraßenwalzen, Flüssigkeitsgetriebe, Eisenguß, Metallguß, Schmiedestücke. (Vorstand: Dipl.-Ing. Walther Winterle, Berlin, Vorsitzer; Dipl.-Ing. Ernst Sporleder, Berlin; Dipl.-Ing. Oskar Stamm, Wildau. Aufsichtsrat: Hans Weltzien, Staatsfinanzrat a, D., Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin- Dahlem, Vorsitzer; Fritz Wintermantel, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Berlin, stellv. Vorsitzer; Dr. Herbert v. Breska, Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin; Eugen Brückmann, Berlin-Grunewald; Dr. Walter Nettelrodt, Vorstandsmitglied der Eisenbahn-Verkehrsmittel- A.-G., Berlin; Karl Schirner, Vorsitzer des Vorstandes der Deutschen Erdöl A.-G., Berlin. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): je nom. RM 100,00-Stammaktien 1 Stimme, je nom. RM 100,00 Vorzugsaktien 1 Stimme, in den bekannten drei Fällen jedoch 5 Stimmen. Reingewinn-Verwendung: a) Zunächst wird der Gewinnanteil auf die Vorzugsaktien nachgezahlt, soweit auf diese in früheren Jahren weniger als 6 % Gewinnanteil für das Jahr verteilt wurden, b) Darauf erhalten die Vorzugsaktien 6 % Gewinnanteil für das abgelaufene Geschäftsjahr c) Sodann erhalten die Inhaber der Stammaktien einen Gewinnanteil bis zu 4 % des Nennwertes, d) Der Rest wird als weiterer Gewinnanteil auf die Stammaktien verteilt, soweit die Hauptversammlung nicht eine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 7.875.000,00 Stammaktien in 25000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 25000), in 5375 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 25001 - 30375), nom. RM 445.000,00 Vorzugsaktien in 4450 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. l - 4450). RM 8.320.000,00. Vertretene Aktionäre: In der H.-V. vom 7. Dezember 1942 waren insgesamt RM 4.903.200,00 Stamm- und Reichsmark 455.100,00 Vorzugsaktien vertreten, davon Reichsmark l 725 WO,00 durch die Berliner Handels-Gesellschaft, Reichsmark l 120.000,00 durch die Deutsche Bank, RM 892.000,00 durch die Dresdner Bank, RM 155.000,00 durch die Commerzbank und RM 151.000,00 durch von der Heydt & Co.) |
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| THEMA | Besitzverhältnisse (Organe und Kapital der Gesellschaft) |
| TEXT | Besitz- und Betriebsbeschreibung: 1. Werk Berlin. Anlagen: Gießerei, Werkstätten für Feinmaschinenbau, Anschluß an die Reichsbahn, eigene Kraftzentrale mit zwei Dieselmotoren, einer Lokomobile und Anschluß an das Städtische Elektrizitätswerk. 2. Werk Wildau (Kr. Teltow). Anlagen: Lokomotivfabrik, allgemeiner Maschinenbau, Schmiede, Gleisanschluß, eigene Eisenbahnhaltestelle, eigener Stichkanal zum Dahmefluß mit modernsten Entladevorrichtungen, eigene Kraftzentrale mit Dampfturbinen. Häuser: Verwaltungsgebäude. (Vorstand: Dipl.-Ing. Walther Winterle, Berlin, Vorsitzer; Dipl.-Ing. Ernst Sporleder, Berlin; Dipl.-Ing. Oskar Stamm, Wildau. Aufsichtsrat: Hans Weltzien, Staatsfinanzrat a, D., Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin- Dahlem, Vorsitzer; Fritz Wintermantel, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Berlin, stellv. Vorsitzer; Dr. Herbert v. Breska, Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft, Berlin; Eugen Brückmann, Berlin-Grunewald; Dr. Walter Nettelrodt, Vorstandsmitglied der Eisenbahn-Verkehrsmittel- A.-G., Berlin; Karl Schirner, Vorsitzer des Vorstandes der Deutschen Erdöl A.-G., Berlin. Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942/43: Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin. Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni. Hauptversammlung (Stimmrecht): je nom. RM 100,00-Stammaktien 1 Stimme, je nom. RM 100,00 Vorzugsaktien 1 Stimme, in den bekannten drei Fällen jedoch 5 Stimmen. Reingewinn-Verwendung: a) Zunächst wird der Gewinnanteil auf die Vorzugsaktien nachgezahlt, soweit auf diese in früheren Jahren weniger als 6 % Gewinnanteil für das Jahr verteilt wurden, b) Darauf erhalten die Vorzugsaktien 6 % Gewinnanteil für das abgelaufene Geschäftsjahr c) Sodann erhalten die Inhaber der Stammaktien einen Gewinnanteil bis zu 4 % des Nennwertes, d) Der Rest wird als weiterer Gewinnanteil auf die Stammaktien verteilt, soweit die Hauptversammlung nicht eine andere Verwendung bestimmt. Grundkapital: nom. RM 7.875.000,00 Stammaktien in 25000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. 1 - 25000), in 5375 Stücken zu je RM 1.000,00 (Nr. 25001 - 30375), nom. RM 445.000,00 Vorzugsaktien in 4450 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. l - 4450). RM 8.320.000,00. Vertretene Aktionäre: In der H.-V. vom 7. Dezember 1942 waren insgesamt RM 4.903.200,00 Stamm- und Reichsmark 455.100,00 Vorzugsaktien vertreten, davon Reichsmark l 725 WO,00 durch die Berliner Handels-Gesellschaft, Reichsmark l 120.000,00 durch die Deutsche Bank, RM 892.000,00 durch die Dresdner Bank, RM 155.000,00 durch die Commerzbank und RM 151.000,00 durch von der Heydt & Co.) |
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