Berliner Aktiengesellschaft für Eisengießerei und Maschinenfabrikation (vorm. J. C. Freund & Co.)

Allgemeines

FirmennameBerliner Aktiengesellschaft für Eisengießerei und Maschinenfabrikation (vorm. J. C. Freund & Co.)
OrtssitzBerlin
OrtsteilCharlottenburg
StraßeFranklinstr. 6
Postleitzahl10587
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
AnmerkungenVorher: "J. C. Freund & Co." (s.d.). [Matschoß: Entwicklung Dampfmaschine (1908) I, 378] (wohl fälschlich): "Charlottenburger Maschinenfabrik und Eisengießerei". Seit 1883: Das Grundstück Franklinstraße als Siemens-Kabelwerk (s.d.). Um 1892: Salzufer 10. Ab 1925/26 als "Freund-Starkehoffmann-Maschinen-Aktiengesellschaft" und Übernahme der Produktion nach Hirschberg.
Quellenangaben[Reichs-Adreßbuch (1900) 1339] [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] [25 Jahre Hirschberger Maschinenbau 1902-1927 40] [Adressbuch Elektr.-Branche (1892) 17]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
1815 Gründung - Erbauung der Fabrik [der Fa. J. C. Freund]
1883 Siemens erwirbt das acht Morgen große Gelände der Maschinenbauanstalt in Charlottenburg mit den Fabrikeinrichtungen für 650 000 Mark, um an dieser Stelle eine neue Kabelfabrik zu bauen
25.12.1884 bis 31.12.1884 Die Kabelfabrik von Siemens & Halske wird Ende des Jahres auf das Gelände der früheren Freund'schen Maschinenfabrik in der Franklinstraße verlegt.
Sommer 1925 Die Abteilung Stahlwasserbau wird im Sommer 1925 erneut bei "Starke & Hoffmann", Hirschberg, ins Leben gerufen durch einen Arbeitsgemeinschaftsvertrag mit Freund, da der Freund'sche Werkstättenbetrieb selbst als veraltet und nicht ausdehnungsfähig stillgelegt werden muß. Durch denselben werden die drei Abteilungen: 1. Schleusenbau, d.h. Triebwerke für Kunstbauten im Wasser- und Eisenbahnbau; 2. Mälzereianlagen; 3. Pumpmaschinen für Rein- und Schmutzwasser von durch Starke & Hoffman erworben. Die technischen Büros dieser Abteilung verbleiben in Berlin auch als Stützpunkt.
09.1926 Die Abteilung Stahlwasserbau firmiert seither als selbständige Firma "Freund-Starkehoffmann-Maschinen-Aktiengesellschaft", Berlin-Charlottenburg. Danach werden namhafte Aufträge ausgeführt, so z.B. für die größten Schleusen Eurropas in Anderten für den Mittellandkanal sowie maschinelle Ausrüstungen, die beim Ausbau von Wasserstraßen und Schleusen im In- und Auslande benörtigt werden. Die technischer Direktor dieser Berliner Abteilung ist Ing. Dr. jur. Hans Zimmermann, kaufmännischer Direktor beider Abteilungen (in Berlin und Hirschberg) ist Direktor Peter Witzel.




Produkte

Produkt ab Kommentar bis Kommentar
bewegliche Brücken   [EbWes d Gegenw (1923) 356]   [EbWes d Gegenw (1923) 356]
Dampfkessel 1892 [Adressb Elektr.-Branche (1892)] 1907 Letzte Erwähnung
Dampfmaschinen jeder Art und Größe 1816 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
Dampfmaschinen, insbes. Pumpmaschinenanlagen 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
Flanschenröhren 1835 Röhrenspezialist seit 1835 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
jede Art von Sand-, Masse- und Lehmguß 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
Maschinen und Apparate für Gasanastalten 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
Mortonsche Retortenverschlüsse 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
Muffenröhren 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]
Reservoirs 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI] 1907 [Schäfer: Gaswerk (1907) XXI]




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 1816 J. C. Freund & Co.




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug andere Firma Kommentar
1 Umfirmierung aus J. C. Freund & Co. Freund --> Berliner AG ...