| Zeit |
Ereignis |
| 1755 |
Tod von Philipp Jakob Iron; Erwerbung des Pforzheimer Hammerwerks durch Christoph Friedrich Lidell aus Neuenbürg und Johann Adam Benckiser (*1708; 1763), ein Vorfahre von August Theodor Benckiser und Holzhändler und Klosterwirt in Bad Herrenalb, mit allem Zubehör und den Rechten für 28.000 Gulden |
| 1761 |
Verzicht auf das Eisenhandelsmonopol, dafür Zollermäßigung und Entschädigung von jährlich 500 Gulden |
| 31.12.1799 |
Die größten Schwierigkeiten sind überstanden. Die Produkte sind so verbessert, daß sie der Konkurrrenz standhalten |
| 1805 |
Tod von Christoph Friedrich Benckiser (Sohn von Johann Adam Benckiser) |
| 1805 |
Nach dem Tod von Christoph Friedrich Benckiser übernehmen seine beiden Söhne, Christoph Eberhard und Johann Adam Benckiser, die Firma. |
| 1810 |
Christoph Eberhard Benckiser erwirbt den Lidell'schen Anteil; das Werk geht ganz in den Besitz der Familie Benckiser über. |
| 1816 |
Johann Adam Benckiser tritt aus dem Unternehmen aus und gründet die "Goldwarenfabrik Benckiser & Cie.". Christoph Eberhard ist Alleinbesitzer |
| 1855 |
Tod von Christoph Eberhard Benckiser |
| 1855 |
Nach dem Tod von Christoph Eberhard Benckiser geht das Werk an seine beiden Söhne Moritz und August Benckiser über. - Moritz scheidet nach wenigen Jahren aus. |
| 1859 |
Bau eines Gaswerks für die Stadt Pforzheim und dessen Betrieb |
| 1860 |
Einstellung des Walzwerks am Unteren Hammer und Verlegung des Brückenbaues nach Ludwigshafen |
| 11.1864 |
Die Bauarbeiten für die Rheinbrücke werden ausgeschrieben. Sie wird von der Firma "Gebr. Benckiser" in Pforzheim gebaut, deren Brückenbau mittlerweile in Ludwigshafen erfolgt. |
| 01.1869 |
Carl Benz tritt bei Benckiser eine neue Tätigkeit an. Er nutzt die eigene Tätigkeit nicht nur, um im Bau von Brücken Erfahrungen zu sammeln und als Werkführer im Betrieb zu fungieren, sondern auch, um durch Sparsamkeit den Schritt den ersten Schritt für die eigene Unabhängigkeit zu tun. |
| 01.03.1871 |
Carl Benz trennt sich von Benckiser |
| 1894 |
Tod von August Benckiser sen. - Sein gleichnamiger Sohn wird der Nachfolger |
| 1896 |
Entschluß von August Benckiser jun. zum völligen Umbau der Fabrik: neue Wehranlage, neue Turbinen, neue Hilfs- und Werkzeugmaschinen |
| 1896 |
Lieferung von 2 Wasserturbinen durch J. M. Voith, Heidenheim |
| 1896 |
Aufstellung eines Dampfkessels. Hersteller: G. Kuhn, Stuttgart-Berg |
| 05.03.1896 |
Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg. |
| 06.05.1896 |
Baubeginn (?) einer Dampfpumpe durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg. |
| 1910 |
August Benckiser jun. veräußert die Fabrik an Theodor Pitzmann und August Pfeiffer, zwei führende Mitarbeiter; Produktionsprogramm wird eingeschränkt |
| 1918 |
Wegzug der Familie Benckiser. - Der Park der Villa Benckiser wird durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen Grünanlage, dem Benckiserpark, umgewandelt. |
| 23.02.1945 |
Die Villa Benckiser wird durch Bomben zerstört. |