Maschinenfabrik Esslingen

Allgemeines

FirmennameMaschinenfabrik Esslingen
OrtssitzEsslingen (Neckar)
OrtsteilMettingen
StraßePostfach 85
Postleitzahl737xx
Art des UnternehmensMaschinenfabrik
Anmerkungen1892: Zweiggeschäfte in Stuttgart-Bad Cannstatt u. Saronno (Italien). Besitzer (um 1892): Aktien-Gesellschaft. Dampf- u. Wasserbetrieb. Mai 1902: Übernahme von G. Kuhn, Stuttgart-Berg (s.d.). Dampfmaschinen-Lieferungen bis 1913 (Fertigstellung des neuen ME-Werks in Mettingen) siehe unter "G. Kuhn"!
Quellenangaben[Messerschmidt: Lokomotiven] [Handbuch Akt.-Ges. (1943) 1911]




Unternehmensgeschichte

Zeit Ereignis
13.03.1846 Gegründet mit einem Kapital von urspr. fl. 300.000,00
09.08.1847 Mit der Esslinger Lokomotive "Limmat" wird die Schweizer Nordbahn, auch "Spanisch Brötlibahn" genannt, eröffnet. - Die Lokomotive wurde vorher durch Nikolaus Riggenbach Zürich - Schlieren erprobt.
1849 Josef Trick konstruiert bei der Maschinenfabrik Esslingen die Albmaschine für die Württembergischen Staatsbahnen. Sie wird auf der am 29.06.1850 eröffneten Geislinger Steige (Steigung: 22,5 o/oo) eingesetzt.
1849 J. Trick erfindet Ende der 1840er Jahre den Kanalschieber
1852 Bau der ersten Neckardampfschiffe
1853 Esslingen baut zehn Stutztenderlokomotiven für die Semmeringbahn.
1855-1856 J. Trick erfindet gleichzeitig mit Allan die Allan(-Trick-)steuerung, eine Kulissen-Umsteuerung besonders für Lokmotiven mit zwei Exzentern, gerader Schwinge und bei Veränderung der Füllung gegenläufig bewegter Schwinge/Schieberschubstange
1859 Die gute Beschäftigung hält bei einem Jahresumsatz von 1,6 Millionen fl. bis 1859 an
28.08.1866 Eingetragen
1867/1868 Die Maschinenfabrik Esslingen liefert 20 Lokomotiven für die ostindische Eisenbahn Kalkutta - Dehli und bricht damit das britische Exportmonopol für den Lokomotivenexport nach Indien.
19.04.1868 Baubeginn (?) einer Lokomobile durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
24.08.1869 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1872 Lieferung einer Dampfpumpe und zwei Lokomobilen durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1873 Lieferung von zwei Lokomobilen durch G. Kuhn, Stuttgart-Berg.
1877/1881 Das Rußlandgeschäft der ME mach 55 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
1881-1882 Übernahme der Firma Decker, Cannstatt (1881 oder 1882)
1882 Erwerbung der Maschinenfabrik Gebr. Decker; Erweiterung der Herstellung von Dampfmaschinen und Eisenkonstruktionen
1882 Bau des Panoramagebäudes (eine Stahlkonstruktion) in München durch Maschinenfabrik Esslingen
1884 Erwerb der Patente für die Widnmann-Steuerung
1884 Bau der 2000. Lokomotive: Die "Stuttgart" wird an die Filderbahn-Gesellschaft für die Zahnradbahnstrecke von Stuttgart nach Degerloch geliefert.
1884 Der Bau von Zahnradbahnen beginnt.
02.01.1884 Beteiligung an der Schwerdt'schen Gründung der Elektrotechnischen Fabrik Cannstatt.
1885 Das erste Paar Rollböcke wird an die Kgl. Sächsische Staatsbahn geliefert. - In 60 Jahren werden in der ME etwa 400 Rollbock-Paare gebaut. ME-Direktor Paul Langbein erhält für diese Konstruktion einen Preis des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen
1885 Bau der ersten Lokomotive nach Abt'schem System für die Harzbahn Blankenburg - Tanne durch die Maschinenfabrik Esslingen
1885 Bau der Gloria-Standseilbahn in Lissabon durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 265 m, Steigung: 18 %; Förderhöhe: 48 m, Antrieb: mechanisch + Wasserballast
1885 Bau einer Bergbahn in Piovene bei Vicenza durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 195 m, Steigung: 37 %; Förderhöhe: 70 m, Antrieb: mechanisch + Wasserballast
1886 Gottlieb Daimler lässt in der ME seinen Motor in eine Vierradkutsche einbauen
1887 Die Elektrotechnische Fabrik Cannstatt wird durch Feuer zerstört; die ME übernimmt den Betrieb
1887 Gründung einer Zweigniederlassung der Maschinenfabrik Esslingen in Saronno bei Mailand
1887 Bau der Malberg-Standseilbahn in Bad Ems durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 520 m, Steigung: 54,5 %; Förderhöhe: 214 m, Antrieb: Wasserballast
05.1887 Die beiden Wagen für die Malbergbahn treffen in bad Ems ein. Es ist die dritte von der ME ausgerüstete Seilbahn
1888 Bau der Turmberg-Standseilbahn in Karlsruhe durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 315 m, Steigung: 34 %; Förderhöhe: 100 m, Antrieb: Wasserballast
1888 Bau der Ligar do Sitio -Standseilbahn in Nazare durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 306 m, Steigung: 41 %; Förderhöhe: 110 m, Antrieb: Dampf
1888 Bau der Neroberg-Standseilbahn in Wiesbaden durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 490 m, Steigung: 26 %; Förderhöhe: 95 m, Antrieb: Wasserballast
1889 Bau der 1. Sektion der Heidelberger Bergbahn durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 490 m, Steigung: 43 %; Förderhöhe: 175 m, Antrieb: Wasserballast
1889 Bau der Bahia-Standseilbahn in Isabel durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 111 m, Steigung: 64 %; Förderhöhe: 65 m, Antrieb: Dampf
1889 Bau der Guinades-Standseilbahn in Porto durch die Maschinenfabrik Esslingen; mit Dampfantrieb. Bahn I: Länge: 424 m, Steigung: 50 %; Förderhöhe: 75 m. Bahn II: Länge: 114 m, Steigung: 50 %; Förderhöhe: 51 m
1891 Bau des ersten Dampf-Dynamos
1891 In Zusammenarbeit mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) baut die Maschinenfabrik Esslingen die erste Motorlokomotive der Welt. Sie erhält eine 4 PS-Daimler-Benzinmotor und Zahnradgetriebe.
1891 Bau der Bica-Standseilbahn in Lissabon durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 260 m, Steigung: 30 %; Förderhöhe: 50 m, Antrieb: Dampf
25.01.1891 Einweihung der ersten deutschen Kabelhängebrücke bei Kressbronn. Sie führt über die Argen und wurde in zweijähriger Bauzeit von der Maschinenfabrik Esslingen hergestellt. Die Brücke ist 72 Meter lang und 6 Meter breit. Die 130 m langen und 135 mm dicken Seile hängen an vier 12 m hohen Steinpylonen. Zur Verankerung dienen vier Betonkammern ca. 20 m landeinwärts. Die Brücke wird im Jahre 1900 in Form von Bauzeichnungen auf der Weltausstellung Paris präsentiert und prämiert.
1892 Die Maschinenfabrik Esslingen baut die erste fünffach gekuppelte Güterzuglokomotive für die Württembergischen Staatseisenbahnen, ausgerüstet mit einem Klose-Radialsystem. Wegen ihrer Größe und Leistungsfähigkeit tragen die Lokomotiven den Namen "Elefant".
1892 Seit 1892 gehören zum Geschäftsbetrieb auch Elektrizitätswerke
1892 Bau der Hohensalzburg-Standseilbahn in Salzburg durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 200 m, Steigung: 61 %; Förderhöhe: 100 m, Antrieb: Wasserballast
1894 Bau der Schloßberg-Standseilbahn in Graz durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 220 m, Steigung: 63 %; Förderhöhe: 109 m, Antrieb: Dampf
07.12.1894 bis 29.12.1894 Abschluß eines Vertrages mit der Stadt Tuttlingen zur Errichtung einer elektrischen Zentrale
1895 Die Societé Serpollet in Paris entwickelt mit der Württembergischen Staatsbahn und der Maschinenfabrik Esslingen einen Dampftriebwagen
11.10.1895 Baupolizeiliche Abnahme von der ME gebauten Krahnenbergbahn (einer Standseilbahn) bei Andernach
1896 Bau der Rottmannshöhe-Standseilbahn in Leoni durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 880 m, Steigung: 22 %; Förderhöhe: 91 m, Antrieb: Dampf
1897 Bau der Bahia-Standseilbahn in Pilar durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 73 m, Steigung: 78 %; Förderhöhe: 46 m, Antrieb: Dampf
1898 Für die Firma Lenz & Co. werden zwei Tracteure mit Serpollet-Kesseln gebaut. Diese kleinen Dampftriebfahrzeuge verkehren ab 1899 auf der Filderbahn und später bei der Härtsfeldbahn.
1898 Bau der Monreale-Standseilbahn in Palermo durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 1100 m, Steigung: 12,2 %; Förderhöhe: 184 m, Antrieb: elektrisch
1899 Erste Dampftriebwagen mit Serpollet-Kessel werden von Esslingen für die KWStE werden gebaut. Triebwagen dieser Bauart wurden u.a. für die Schweizer Nordostbahn, für Baden und für die K-Sächs.Sts.E.B. geliefert
1899 Ende des Lokomobilen-Baues
01.1899 Lieferung der 3.000sten Lokomotive (an die Dänische Staatsbahn)
1900 Auf der Weltausstellung in Paris wird eine gemischte Reibungs- und Zahnradlokomotive Klasse Fz für die KWStE mit der Bahn-Nr. 596 gezeigt.
01.1901 Der Auftrag zum Bau des Wasserkraftwerks Untertürkheim wird Anfang Januar übertragen
1902 Interessengemeinschaft zwischen der Gesellschaft und der Maschinenfabrik G. Kuhn G. m. b. H. in Stuttgart-Berg, deren Betrieb später vollständig auf die Gesellschaft übergeht und in deren neuerbautes Werk zu Esslingen-Mettingen verlegt wird.
1902 Für die Stuttgarter Zahnradbahn werden elektrische Zahnradbahn-Triebwagen gebaut, wofür die Firma die elektrischen Triebgestelle liefert.
07.05.1902 Entschluß zur Erwerbung der Maschinenfabrik Kuhn, Stuttgart-Berg. Die Dampfmaschinenfabrik wird mit einer Hypothekenverbindlichkeit von 2,5 Millionen Mark übernommen. Der offenbar unter dem Druck von Banken zustande gekommene Erwerb der "Kuhn GmbH" am Ende der Dampfmaschinen-Konjunktur stellt für Esslingen eine sehr verlustreiche Fehlentscheidung dar.
1904 Erste Anwendung der Gölsdorf-Achsen bei der Maschinenfabrik Esslingen an zwei Lokomotiven für die Hohenzollerische Landesbahn
04.1905 Die ersten Kittel-Dampftriebwagen werden in Dienst gestellt. Insgesamt werden von der Maschinenfabrik Esslingen 36 Kittel-Kessel an in- und ausländische Bahnen geliefert
1908 Ein Dampftriebwagen der Württembergischen Staatsbahn mit Kittel-Kessel wird vom Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen mit einem Preis ausgezeichnet.
1908 Bau der Sommerberg-Standseilbahn in Wildbad (Schwarzw) durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 752 m, Steigung: 52 %; Förderhöhe: 300 m, Antrieb: elektrisch
1909 Die erste Schnellzuglokomotive der Klasse C (auch "Die schöne Württembergerin" genannt) wird an die Württembergische Staatsbahn ausgeliefert.
1910 Die Maschinenfabrik Esslingen liefert für die 439 km lange Arica La-Paz-Bahn, die einen Höhenunterschied von 4080 m überwindet, zwei schwere meterspurige Adhäsions- und Zahnradlokomotiven mit 92 t Dienstgewicht. - Weitere Lieferungen 1924/25, 1927 und 1950.
28.12.1910 Baubeginn (?) eines Dampfluftkompressor-Zylinders durch Kuhn/Maschinenfabrik Esslingen.
1911-1913 Bau des neuen Werks in Mettingen 1911 - 1913
1911 Auf der Weltausstellung in Turin werden drei Lokomotiven der Maschinenfabrik Esslingen gezeigt, darunter eine Klasse C für die Württembergische Staatsbahn.
1911 Bau der Augustusburg-Standseilbahn in Erdmannsdorf durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 1250 m, Steigung: 20 %; Förderhöhe: 170 m, Antrieb: elektrisch
02.01.1911 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch Kuhn/Maschinenfabrik Esslingen.
1912 Beginn der Fertigung in Mettingen
1912 Bis 1912 wurden 4600 Dampfmaschinen und 4200 Kessel gebaut
1912 Um 1912: Bau von Gleichstrom-Dampfmaschinen (insgesamt: 38 Stück)
1912 Das Kapital wird bis 1912 auf M 6.000.000,00 erhöht.
1912 Eröffnung der Wendelsteinbahn in Bayern, der ersten elektrisch betriebenen Bergbahn in den deutschen Alpen (System Strub). Den mechanischen Teil der Lokomotiven liefert die Maschinenfabrik Esslingen, die elektrische Ausrüstung stammt von BBC.
1912 Die Maschinenfabrik Esslingen liefert für die Bergbahn zwischen Argentinien und Chile (65 km Zahnstange) Lokomotiven mit 87,5 t Dienstgewicht, welche ein Riggenbach-Triebwerk mit einem Zahnradsystem Abt kombinieren.
1913 Bau der beiden meterspurigen Heißdampflokomotiven Nr. 11 und Nr. 12 für die Härtsfeldbahn
1913 Bau der Merkur-Standseilbahn in Baden-Baden durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 1195 m, Steigung: 54 %; Förderhöhe: 370 m, Antrieb: elektrisch
01.03.1913 Baubeginn (?) einer Dampfpumpe durch die Maschinenfabrik Esslingen.
09.09.1913 Baubeginn (?) eines Dampf-Luftkompressors durch die Maschinenfabrik Esslingen.
1914 Bau der Innenstadt-Standseilbahn in Sao Paulo durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 260 m, Steigung: 70 %; Förderhöhe: 142 m, Antrieb: elektrisch
1917 Erste deutsche Sechskuppler-Güterzuglokomotive Klasse K für die Württembergische Staatsbahn zum Einsatz auf der Geislinger Steige. Die Maschinen sind mit 2.300 PS die stärksten und leistungsfähigsten Europas.
24.01.1917 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch die Maschinenfabrik Esslingen.
nach 1918 Die Stuttgarter Filiale von "Rud. Otto Meyer" (Hamburg) übernimmt die Zentralheizungsabteilung.
1918 Als Folge des Ersten Weltkriegs geht die italienische Filiale in Saronno verloren
1918 Bau der Floi-Standseilbahn in Bergen durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 844 m, Steigung: 49 %; Förderhöhe: 302 m, Antrieb: elektrisch
01.06.1918 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch die Maschinenfabrik Esslingen.
1920 Die Maschinenfabrik Esslingen kommt zum Haniel-Konzern, 12 Mio Mark Aktien sind im Besitz der Gutehoffnungshütte. Durch deren Beteiligungen an MAN und an Esslingen entwickelt sich eine enge Zusammenarbeit im Diesellokomotiv- und Triebwagenbau.
1920 Errichtung eines freistehenden Dampf- und Maschinenhauses bei Andreas Koch, Trossingen. In ihm wird eine Dampfkesselanlage mit querliegendem Flammrohrkessel in Betrieb genommen. Die Anlage liefert 10,5 atü Nenndruck und betreibt zwei Dampfmaschinen mit Dynamo, die eine Leistung von je 150 PS erbringen.
12.11.1920 Baubeginn (?) einer Dampfmaschine durch die Maschinenfabrik Esslingen.
08.1921 Die 4.000ste Lokomotive wird abgeliefert: eine württembergische C-Schnellzuglok
1922 Einbau eines Dampfkessels als querliegender Flammrohrkessel mit 16 bar in das Dampfkessel- und Maschinenhaus der Firma Matth. Hohner, Trossingen, (gebaut 1913) [oder Wasserrohrkessel???]
1922 Erweiterung des Kesselhauses der Firma Andreas Koch, Trossingen, um zwei weiteren Kesselanlagen Raum geben zu können. Es wird ein Kessel (Wasserrohrkessel) für 16 atü und 6 t/h Dampfleistung eingebaut
1922 Im Zuge des Wiederaufbaues der russischen Eisenbahnen werden große Lokomotivbestellungen an eine schwedische und 19 deutsche Lokomotivfabriken vergeben. Die Maschinenfabrik Esslingen liefert 11 Güterzuglokomotiven
1923 Das Kapital wird erhöht von 1919-1923 auf M 64.000.000,00 in 54000 Aktien zu M 1.000,00 und 2000 Aktien zu M 5.000,00.
1923 Für die Strecke Honau-Lichtenstein der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) werden fünffach gekuppelte Zahnradlokomotiven des Systems Riggenbach der Klasse Hz bzw. Baureihe 97.5 geliefert
1924 Die 4000. Lokomotive, eine württembergische C, wird fertiggestellt.
1924 Beginn der Diesellokproduktion zusammen mit MAN
21.09.1924 bis 05.10.1924 Auf der Eisenbahntechnischen Ausstellung in Seddin werden die gemischte Reibungs- und Zahnradlokomotive 97 501 und die schwere Güterzuglokomotive 59 040 gezeigt
27.02.1925 Die Kapitalumstellung erfolgt lt. G.-V. vom 27. Februar 1925 von M.64 Mill. auf RM 6.400.000,00 derart, daß der Nennwert der Aktien zu M 1.000,00 bzw. M 5.000,00 auf RM 100,00 bzw. RM 500,00 umgewertet wird.
1927 Bau der letzten Dampfmaschine (Nr. 4274), Fertigung an MAN
02.01.1927 Abschluß eines Abkommens mit der Linde's Eismaschinen-AG in Wiesbaden
10.1927 Es wird zwischen der Gesellschaft für Linde's Eismaschinen A.-G., Wiesbaden, einerseits und der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.-G., sowie der Maschinenfabrik Esslingen andererseits ein für diese Teile selbst, als auch für die Kältetechnik allgemein bedeutsames Abkommen getroffen. Aus Gründen der Fabrikationsbereinigung und der methodischen Arbeitsverteilung wird die gesamte Herstellung von Kälteanlagen, die bisher in den Werkstätten der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.-G., Werk Augsburg und ihrer Abteilung Riedinger, Augsburg, sowie in den Werkstätten der Maschinenfabrik Esslingen erfolgte, in der Maschinenfabrik Esslingen zusammengelegt, die in Zukunft die Fertigung von Großkältemaschinen nach System Linde übernimmt. Die Projektierung, der Verkauf und die technische Bearbeitung der Gesamtlage geschieht durch die Gesellschaft für Linde's Eismaschinen A.-G., Hauptniederslassung Wiesbaden. Die Herstellung der Kleinkältemaschinen und -anlagen erfolgt nach Systemen getrennt in der Maschinenfabrik Esslingen und in dem Linde-Werk, Maschinenfabrik Sürth u. G. H. Walb & Co., Mainz. Der Gesamtvertrieb der Kleinkältemaschinenanlagen wird der Gesellschaft für Linde's Eismaschinen A.-G., Abteilung Kleinkältemaschinen, Sürth (Rhein), übertragen.
1928 Bau der Rittersturz-Standseilbahn in Koblenz durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 208 m, Steigung: 27,6 %; Förderhöhe: 94 m, Antrieb: elektrisch
1929 Bau der Waldfriedhof-Standseilbahn in Stuttgart durch die Maschinenfabrik Esslingen. Länge: 536 m, Steigung: 28,2 %; Förderhöhe: 85 m, Antrieb: elektrisch
01.04.1929 Die Fabrik in Stuttgart-Bad Cannstatt, die ausschließlich den Zwecken der elektrotechnischen Abteilung der Gesellschaft diente, wird mit Wirkung ab 1. April 1929 an die Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft in Berlin verkauft.
1952 Die Maschinenfabrik Esslingen entwickelt zusammen mit Fuchs, der Waggonfabrik J. Rathgeber, dem BZA München und Brown Boveri für die Deutsche Bundesbahn den Wechselstrom-Triebwagen ET 56.
1955 Die Maschinenfabrik Esslingen liefert zwei sechsfach gekuppelte Meterspur-Zahnradlokomotiven (Achsfolge F1') an die Argentinische Nordbahn.
1956 Einbau eines Wanderrostkessels in das Dampfkessel- und Maschinenhaus der Firma Matth. Hohner, Trossingen, (gebaut 1913)
1957 Die Filiale Stuttgart von "Rud. Otto Meyer" bezieht ein ein eigenes Verwaltungsgebäude. - Es werden Außenstellen in Friedrichshafen und Heilbronn unterhalten.
12.09.1957 Bekanntgabe des Endes des Dampflokbaues (vorgesehen als letzte: 23 080)
01.07.1958 Zusammenschluß des Lokomotivbaues und des Wagenbaues als letzte Dampflok für die DB wird die 23 080 (Fabr-Nr. 5208, abgeliefert am 12.12.1957) gebaut
15.12.1959 Transport des END-Beiwagens 22 zur Maschinenfabrik Esslingen zum Einbau von Schienenbremsen
1965 Installierung einer schwerölbetriebenen Groß-Dampfkesselanlage mit 37 bar in das Dampfkessel- und Maschinenhaus der Firma Matth. Hohner, Trossingen (gebaut 1913)
1965 Die ME wird vom Hauptaktionär, der Gutehoffnungshütte in Oberhausen, an die Daimler-Benz-AG Stuttgart verkauft.
21.10.1966 Auslieferung der letzten von der Maschinenfabrik Esslingen gebauten Lokomotive, eine E-gekuppelte Zahnradlok für Sumatra (E 10.60 der Indonesischen Staatsbahn; Nachbau von sechs Loks einer bereits 1963 gelieferten Serie). Sie ist die letzte von der deutschen Schienenfahrzeugindustrie gebaute Dampflokomotive. - Später entstehen nur noch Total-Rekonstruktionen und Einzelanfertigungen z.B. im RAW Görlitz und im Lokwerk Meiningen.
1968 Die Belegschaft geht in die "Daimler-Benz-AG" sowie in die "Fahrzeugwerke Esslingen GmbH" (Produktion von Flurfördermitteln) über.
2002 Die bisher noch als Grundstücksverwaltungsgesellschaft existierende Maschinenfabrik Esslingen wird völlig aufgelöst.




Produkte

Produkt ab Bem. bis Bem. Kommentar
Brückenbauten 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Dampfmaschinen 1846 Erste Erwähnung 1927 Letzte Erwähnung Gesamt-Maschinenleistung: 19.300 PS
Dampfstraßenwalzen 1900 Walze in ATM, Sinsheim [Museumsführer Sinsheim] 1923 Letzte Erwähnung  
Dampftriebwagen 1879 Fabr.-Nr. 1774 für Hess. Ludwigsbahn     System Thomas; erster Dampftriebwagen, der im öffentlichen Verkehr eingesetzt wurde
Drehscheiben, Schiebebühnen 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Dynamomaschinen 1912 Erste Erwähnung 1923 Letzte Erwähnung im Werk Cannstatt
elektrische Gleisfahrzeuge 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Eisenbahnsicherungen 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Eisenbahnwagen 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Elektromotoren 1912 Erste Erwähnung 1923 Letzte Erwähnung im Werk Cannstatt
Gasmotoren 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Grauguß 1939 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Hebezeuge 1912 Erste Erwähnung 1923 Letzte Erwähnung  
Heizungs- und Lüftungsanlagen 1912 Erste Erwähnung 1923 Letzte Erwähnung  
Kältemaschinen 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Kolbenpumpen 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Lokomotiven 1846 Beginn 1961 Ende (gesamt: 5250 Lokomotiven gebaut)  
Luft- und Gaskompressoren 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Rohölmotoren 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Seilbahnen 1912 Erste Erwähnung 1923 Letzte Erwähnung  
Stahlhochbauten 1912 Erste Erwähnung 1940 Letzte Erwähnung  
Straßenbahnwagen 1912 Erste Erwähnung 1960 Letzte Erwähnung  
Transformatoren 1923 Erste Erwähnung 1923 Letzte Erwähnung im Werk Cannstatt
Wasserräder 1891 Erste Erwähnung 1891 Letzte Erwähnung  
Wasserturbinen 1891 Erste Erwähnung 1891 Letzte Erwähnung  
Wassertürme 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Wassertürme 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Wassertürme 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  
Wehranlagen 1912 Erste Erwähnung 1912 Letzte Erwähnung  




Betriebene Dampfmaschinen

Bezeichnung Bauzeit Hersteller
Dampfmaschine 01.1911 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampf-Luftkompressor 09.1913 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampfpumpe 09.1913 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampfluftkompressor-Zylinder 12.1910 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampfpumpe 1872 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Lokomobile 1872 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Lokomobile 1872 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Lokomobile 1873 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Lokomobile 1873 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Lokomobile 19.04.1868 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 1910 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 24.08.1869 Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn
Dampfmaschine 01.1917 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 02.07.1921 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.12.1922 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 03.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Dampfmaschine 06.1918 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 08.1923 Maschinenfabrik Esslingen
Dampfmaschine 12.11.1920 Maschinenfabrik Esslingen
Dampfmaschine 1935 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 29.01.1920 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 29.01.1920 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 29.01.1920 Maschinenfabrik Esslingen
Kran-Dampfmaschine 29.01.1920 Maschinenfabrik Esslingen




Personal

Zeit gesamt Arbeiter Angest. Lehrl. Kommentar
1892 2200       in der Quelle als "Arbeiterzahl" bezeichnet




Produktionszahlen

Zeitraum Produkt Menge Einheit
1846 1961 Lokomotiven 5250   Stück




Firmen-Änderungen, Zusammenschüsse, Teilungen, Beteiligungen


Zeit = 1: Zeitpunkt unbekannt

Zeit Bezug Abfolge andere Firma Kommentar
1881 Anschluß (Namensverlust) zuvor Gebr. Decker & Co., Maschinenfabrik, Eisen- und Gelbgießerei, Kesselschmiede, Brückenbau Decker --> Mf Esslingen
1902 Anschluß (Namensverlust) zuvor Maschinen- und Kessel-Fabrik, Eisen- und Gelbgießerei von G. Kuhn Kuhn + ME = ME




Allgemeines

ZEIT1943
THEMAOrgane und Kapital der Gesellschaft
TEXTVorstand: Dr. jur. Ludwig Keßler, Eßlingen (Neckar), Vorsitzer; Dipl.-Ing. Professor Dr.-Ing. Otto Klüsener, Stuttgart; Rechtsanwalt Dr. jur. Hugo Weber, Stuttgart. Aufsichtsrat: Kommerzienrat Dr.-Ing. Paul Reusch, Stuttgart, Vorsitzer; Geh. Kommerzienrat Otto Fischer, Stuttgart, stelly. Vorsitzer; Präsident a. D. Dr. Eugen Kittel, Stuttgart; Landrat a. D. Dr. Karl Haniel, Düsseldorf; Dr.-Ing. e. h. Adolf Heller, Stuttgart-Degerloch; Generaldirektor Bergassessor a. D. Hermann Kellermann, Oberhausen. Abschlußprüfer für 1943: Schwäbische Treuhand-A.-G., Stuttgart. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom, RM 100,00 Aktie = 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Die Hauptversammlung kann den Reingewinn ganz oder teilweise von der Verteilung ausschließen, insbesondere kann sie weitere Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rücklagen und Rückstellungen sowie auch einen Gewinnvortrag auf neue Rechnung beschließen. Grundkapital: nom. RM 6.400.000,00 Stammaktien in 54000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. l-43000, 44001 bis 55.000) und in 2000 Stücken zu je RM 500,00 (Nr. 43.001 bis 44000, 55001-56000). Großaktionär: Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Nürnberg (Majorität). Dividende ab 1928: 0, 5, 0, 0, 0, 0, 3, 4, 5, 5, 6, 6, 6, 6%.
QUELLE[Handbuch Akt.-Ges. (1943) 1911]


THEMAZweck und Gegenstand des Unternehmens (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTGegenstand des Unternehmens: Herstellung und Vertrieb aller in das Gebiet der Eisen- und Metallindustrie gehörigen Erzeugnisse, insbesondere von Maschinen, Apparaten, Gießereierzeugnissen, Eisenbauten, Straßen- und Schienenfahrzeugen, elektrotechnischen Erzeugnissen usw. Der Gesellschaft ist auch der Handel in allen Rohstoffen, Halb- und Fertigerzeugnissen, die mit dem Gegenstand ihres Geschäftsbetriebes zusammenhängen, gestattet. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen, insbesondere zum Erwerb anderer Unternehmungen und zur Beteiligung an solchen, zur Errichtung von Zweigniederlassungen sowie zum Abschluß von Interessengemeinschaftsverträgen und ähnlichen Verträgen. Erzeugnisse: Lokomotiven, Triebwagen, Eisenbahnwagen, Eisenbahnsicherungen, elektrische Gleisfahrzeuge, Elektro-Fahrzeuge, Kolbenverdichter für Luft und für alle technischen Gase, vollständige Gastankanlagen, Kältemaschinen, Kohlensäure- und Trockeneiserzeugungsanlagen, Pumpen, Kesselanlagen, Stahlbrücken- und Stahlhochbauten, Grauguß, EK-Pakete. (Vorstand: Dr. jur. Ludwig Keßler, Eßlingen (Neckar), Vorsitzer; Dipl.-Ing. Professor Dr.-Ing. Otto Klüsener, Stuttgart; Rechtsanwalt Dr. jur. Hugo Weber, Stuttgart. Aufsichtsrat: Kommerzienrat Dr.-Ing. Paul Reusch, Stuttgart, Vorsitzer; Geh. Kommerzienrat Otto Fischer, Stuttgart, stelly. Vorsitzer; Präsident a. D. Dr. Eugen Kittel, Stuttgart; Landrat a. D. Dr. Karl Haniel, Düsseldorf; Dr.-Ing. e. h. Adolf Heller, Stuttgart-Degerloch; Generaldirektor Bergassessor a. D. Hermann Kellermann, Oberhausen. Abschlußprüfer für 1943: Schwäbische Treuhand-A.-G., Stuttgart. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom, RM 100,00 Aktie = 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Die Hauptversammlung kann den Reingewinn ganz oder teilweise von der Verteilung ausschließen, insbesondere kann sie weitere Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rücklagen und Rückstellungen sowie auch einen Gewinnvortrag auf neue Rechnung beschließen. Grundkapital: nom. RM 6.400.000,00 Stammaktien in 54000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. l-43000, 44001 bis 55.000) und in 2000 Stücken zu je RM 500,00 (Nr. 43.001 bis 44000, 55001-56000). Großaktionär: Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Nürnberg (Majorität). Dividende ab 1928: 0, 5, 0, 0, 0, 0, 3, 4, 5, 5, 6, 6, 6, 6%.)


THEMABesitzverhältnisse (Organe und Kapital der Gesellschaft)
TEXTFabrik in Esslingen-Mettingen. Niederlassungen: Technische Büros unterhält die Gesellschaft in Stuttgart, Mannheim, Essen, Berlin, Leipzig, München und Wien. Außerdem hat die Gesellschaft Vertretungen in Hamburg, Kassel, Frankfurt (Main), Freiburg (Breisgau), Breslau, Danzig, Stettin sowie in den größeren ausländischen Hauptstädten. Beteiligung: Württembergische Ges. für Elektrizitäts-Werke (s.d.), Esslingen, Beteiligung: 100%. (Vorstand: Dr. jur. Ludwig Keßler, Eßlingen (Neckar), Vorsitzer; Dipl.-Ing. Professor Dr.-Ing. Otto Klüsener, Stuttgart; Rechtsanwalt Dr. jur. Hugo Weber, Stuttgart. Aufsichtsrat: Kommerzienrat Dr.-Ing. Paul Reusch, Stuttgart, Vorsitzer; Geh. Kommerzienrat Otto Fischer, Stuttgart, stelly. Vorsitzer; Präsident a. D. Dr. Eugen Kittel, Stuttgart; Landrat a. D. Dr. Karl Haniel, Düsseldorf; Dr.-Ing. e. h. Adolf Heller, Stuttgart-Degerloch; Generaldirektor Bergassessor a. D. Hermann Kellermann, Oberhausen. Abschlußprüfer für 1943: Schwäbische Treuhand-A.-G., Stuttgart. Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember. Hauptversammlung (Stimmrecht): Je nom, RM 100,00 Aktie = 1 Stimme. Reingewinn-Verwendung: Die Hauptversammlung kann den Reingewinn ganz oder teilweise von der Verteilung ausschließen, insbesondere kann sie weitere Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rücklagen und Rückstellungen sowie auch einen Gewinnvortrag auf neue Rechnung beschließen. Grundkapital: nom. RM 6.400.000,00 Stammaktien in 54000 Stücken zu je RM 100,00 (Nr. l-43000, 44001 bis 55.000) und in 2000 Stücken zu je RM 500,00 (Nr. 43.001 bis 44000, 55001-56000). Großaktionär: Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Nürnberg (Majorität). Dividende ab 1928: 0, 5, 0, 0, 0, 0, 3, 4, 5, 5, 6, 6, 6, 6%.)